La // Andreas

La // Andreas
Bikes: Ducati Monster 600, KTM LC4 400, BMW F650CS, BMW R1150R Rockster, Triumph Sprint ST 955i, Aprilia Tuono RSV 1000 Racing, Kawasaki ZX6R & Kawasaki ZX10R

Dainese TR Course Out D-WP

Nach Lederkombi und Handschuhe fehlen nur mehr die Stiefel. Auch wenn die Bewertungen im Netz eher durchschnittlich ausfallen. Habe ich mich für die TR Course von Dainese entschieden. Der Grund ganz einfach, diese passen einfach perfekt zur neuen Kombi. Jetzt stellt sich nur mehr die Frage, IN oder OUT . Beim Dr. Rossi und auf den Fotos schauen die IN wirklich gut aus. Von Komfort und Bequemlichkeit eigentlich auch Spitze. (Schuh anziehen, Kombi drüber, nichts drückt oder klemmt.) Aber irgendwie haben sie mich vorm Spiegel dann doch nicht überzeugt. Nennt mich vielleicht altmodisch, aber die Stiefeln gehören über die Kombi.

Da ja Sommer nicht gleich Sommer ist und es bei uns gelegentlich auch einmal regnet, gibt es von Dainese eine D-WP Ausführung. Lustig: Meine neuen Stiefeln haben fast schon so viele Kürzeln hinterm Namen wie die neuen EU Speisekarten für Allergiker. TR Course Out D-WP®

Die meisten negativen Kritiken hat der Dainese Stiefel wegen dem Reißverschluss auf der Rückseite bekommen. Freunde was ist los mit euch? Die oberen zwei Klettverschlüsse aufmachen, Reisverschluss zu und mit den Klettverschlüssen die Weite anpassen. Keine Hexerei, hatte schon andere Schuhe wo das an- und ausziehen zur Qual wurde. Über Qualität und Verarbeitung brauche ich euch ja bei Dainese nicht viel erzählen. Sole, Reißverschlüsse sogar das Plastik machen einen hochwertigen Eindruck.

Recht viel Kilometer haben mich meine neuen Dainese Stiefel noch nicht begleitet. Aber vom ersten Eindruck, Design, wie sie (mir) passen, von der Verarbeitung und Qualität war der Kauf Gold richtig.

Ride Safe & Have Fun La

Dainese-TR-Course-Out-WP

Hier noch ein Paar Infos von Dainese:
Der Dainese Racingstiefel TR-Course Out aus Lorica® bietet aufgrund des gelenkigen D-Axial-Verrenkschutz-Systems mit TPU-Schaft und des stoßgedämpften Fersenbereiches zur Verminderung der durch Kompression verursachten Stöße, große Sicherheit.Ferse, vorderer und hinterer Schienbeinschutz aus TPU sowie Innensohle und Schuhspitze aus Nylon bieten zusätzlichen Aufprallschutz.

Dank des Aufbaus aus D-Stone und der Wadenregulierung passt sich der Dainese Stiefel an die unterschiedlichen Körperformen an. Sohle mit differenzierter Texture und TPU-Einsätze an der Innenseite sorgen für guten Halt beim Fahren.

100% wasserdicht und atmungsaktiv

dainesestiefeltest

Nach Lederkombi und Handschuhe fehlen nur mehr die Stiefel. Auch wenn die Bewertungen im Netz eher durchschnittlich ausfallen. Habe ich mich für die TR Course von Dainese entschieden. Der Grund ganz einfach, diese passen einfach perfekt zur neuen Kombi. Jetzt stellt sich nur mehr die Frage, IN oder OUT . Beim…
Meine Bewertung

SuperMoto Drift Training in Marktl

2014
Anfang Dezember, irgendwie hatte ich schon Entzugserscheinungen und/oder leichte Depressionen. Fürs Motorradfahren zu kalt und in ganz Österreich (außer Gletscher) kein Schnee zum Snowboarden oder Skifahren. Irgendwie ging es nicht nur mir so. Facebook Pinnwand Eintrag vom Alex Hell. „Ich halte es nicht mehr aus, geh-ma SuperMoto fahren in einer Halle.“ (Super Idee Herr Hell)
Wenn Marquez und Rossi in der kalten Jahreszeit Motocrossen oder auf einer Supermoto ihre Runden drehen. Können wir (ich) das auch. Sicher ein super Training für 2015.
Ein paar Gleichgesinnte angerufen, 10 Minuten später waren wir schon neun Leute. Verschiedene Anbieter im Netz verglichen und uns für Supermo.to (SuperMoto Drift Training) in Marktl Deutschland entscheiden. Jetzt brauchen wir nur mehr einen geeigneten Termin. (Gar nicht so einfach mit neun Personen) 21. Februar 2015 !!!

2015
Neun kleine Motorradfahrer wollten auf Reise gehen, einer verpennte die Einzahlungsfrist. Dann waren sie nur mehr acht. (Weihnachten und Urlaub) Die Damen und Herren von Supermo.to sind da sehr streng und schnell. Einzige Chance, dass Christian wieder einen Platz bekommt, wenn jemand von der anderen Gruppe ausfällt. (Warte bis heute auf einen Anruf oder Mail aus Deutschland. Ja oder Nein, so schwer ist das doch nicht.) Im nach hinein gesehen eh gut, nicht das ich ihm nicht dabei haben wollte, aber genau zwei Tage vor dem Termin musste Christian unters Messer und hätte eh absagen müssen. (An dieser Stelle gute Besserung.)
Die Woche vor dem 21. merkte man schon, dass die Burschen richtig brannten endlich wieder auf einen Bike zu sitzen. Ich glaube das war das erste mal, dass ich mehr WhatsApp Nachrichten bekommen habe als meine Tochter. Pip-Pip 50 bis 120 Nachrichten am Tag. Wahnsinn! Aber es muss ja alles besprochen sein.
Ach ja, wie unhöflich, sollte einmal die Reisegruppe vorstellen. Unser Instagram (süchtler) Star (Europeanbikers) Mad Max, er fährt (fliegt) auf der Straße eine KTM Super Duke. Mein Ringbuddy und Zimmergenosse auf diversen Rennstrecken, Mario Don Luigi. On the Road eine wunderschöne Ducati 848 und am Ring eine Honda CBR900RR Fireblade. Helmuth the Hulk: Der älteste, am Ring der schnellste und von der Kraft der stärkste in der Gruppe ,fährt im Straßenverkehr eine umgebaute Thriumph Daytona. Sein Ringgerät wurde leider 2014 gestohlen. Alex der junge Hell gehört zu den Wilden seiner Generation. Tätowiert wie ein Rockstar, Lebensart wie ein Spitzensportler. Motorrad, Lederkombi und Führerschein Verschleiß wie ein alter Hase. Auf der Straße bewegt er (gar nicht einmal so schlecht) eine KTM LC4 SuperMoto. Christoph gehört zwar auch zu der Wilden- schnellen Jugend, aber gegen Alex ein Buddhist in Ausgeglichenheit und Ruhe. Hoffe, dass er sich bald ein Ringradl zulegt, auf der Straße bewegt er seine 600er CBR schon recht gut und flott. Alexander irgendwie verwandt mit Christoph kenne ich noch nicht so gut, da er erst bei einer Ausfahrt mit dabei war. Bei der herbstlichen Ausfahrt am Leithaberg hat er seine Kawasaki Z750 artgerecht bewegt. Last but not least unser Tiroler Marco den es in die Bundeshauptstadt gezogen hat. Bei seinen Mundwerk traue ich mich wetten, dass die im Westen froh sind das er jetzt bei uns ist. Im Grunde eine Wildsau aber seine neue Aprilia 1200 Dorsoduro hat noch Schonzeit. Ach ja und natürlich meine Wenigkeit…. 🙂

Treffpunkt 06:00 Campus21 in Brunn am Gebirge. Wie in einem gut gemachten Hollywood Gangster Blockbuster, rauschten alle mit überhöhter Geschwindigkeit pünktlich ein. Wie ein eingespieltes Team! (Hatte was von Ocean Eleven) Herzliche Begrüßung unter Männer, Gepäck im Bus verstaut. (Lederkombis, Helme, Taschen, Jacken, Rucksäcke, 3 GoPro Koffer und Lang-Lang. Der Bus war bis zur Decke voll) ging es 4 Minuten später schon Richtung Westen. Herrlich wenn Männer verreisen. Überpünktlich rauschten wir in Marktl ein. Von außen macht die Kartbahn- Halle eher wenig her, eine alte Halle am Bahnhof mit viel Graffiti. Naja was soll’s, mit der Runde kann man eh überall Spaß haben. Tür auf, andere Welt. Man darf sich jetzt keine durch gestylte Karthalle vorstellen. Aber es ist alles vorhanden was das Herz von Benzin- Brüder höher schlagen lässt. Sehr schöne Streckenführung, (Auf 490 Meter Streckenlänge könnt Ihr euer Können unter Beweis stellen. 2 Lange geraden und einige anspruchsvolle Kurven sorgen dafür dass die Strecke nie langweilig wird.) ein kleines Café – Restaurant und eine Skurrile aber nette Tex-Mex Deko mit Red Bull Design.

streckekartbahn

 Die Stimmung ist sehr familiär. Das Personal super freundlich und für die Deutschen Zeitgenossen vertragen sie sogar unseren Schmäh. Nach einer kurzen Erklärung vom Hausbrauch geht es schon zum Stiefel ausfassen. (Wenn ihr keine SuperMoto Stiefel mit Eisenbeschlägen habt, unbedingt dort ausborgen.) Das einzige was man vergeblich sucht ist eine Garderobe. Umgezogen wird im Café- Restaurant. (Angie hinter der Bar gefällt’s.)

Rein ins Leder und ab zur Gruppen Einteilung. Da wir uns alle am gleichen Level bewegen. War klar, dass wir Gruppe eins sind. Einer fehlte, 9 Motorräder, 8 Jungs. Florian aus Hallein brachte als einziger den Mut auf sich uns anzuschließen. Nach den Kampfspuren auf seiner Lederkombi zu urteilen passte er eh ganz gut in unsere Gruppe. Bei Markus unseren Instruktor merkte man gleich, dass er das nicht zum erstmal macht. (Cooler Typ Mitte 40) Seine Einschulung war kurz und knackig. Was ich mir gemerkt habe: „Erster Turn Oberschenkel Halsbruch, zweiter Turn Beckenbruch. Wenn ihr die ersten zwei Turn’s unfallfrei übersteht, kann euch nicht mehr viel passieren.“ Auf diese Worte kann man doch vertrauen. (Angie hinter der Bar hat uns schon erzählt das jedes Wochenende der Notarzt kommen muss.) Bevor wir endlich auf die Strecke dürfen zeigt uns Ingo noch was wir bei der WR250X Yamaha mit 31ps alles zu beachten haben. Auf geht’s… Wir waren Gruppe eins. Das bedeutet wir hatten die kalten Reifen. Also die ersten Runden ganz gemütlich. Hahaha der war gut. Jeder der jetzt was anderes behauptet, der lügt. Die ersten 3 bis 7 Runden fährt man wie auf rohen Eiern. Katastrophe! Es rutscht es wackelt, es ist einfach nur anstrengend. Ab den zweiten Turn wächst so langsam das Vertrauen. Die Geschwindigkeit steigert sich. Hat man die richtige Linie gewählt, hat die Yamaha sogar richtig Grip. Nach dem zweiten Turn kommt meiner Meinung das Wichtigste. Der Instruktor geht mit allen die Strecke ab und erklärt genau wie und wo man Bremsen und einlenken soll. Man entdeckt Dinge auf der stecke die man bis jetzt überhaupt noch nicht gesehen oder beachtet hat. Mit Absperrbänder und Kartreifen wird die Kartbahn auf die Ideallinie verkleinert. Am Anfang glaubt man das geht sich nie aus. Aber zwei, drei Runden später merkt man plötzlich wie es schneller wird. Schneller ist auf unseren Level vielleicht ein wenig übertrieben. Bei den letzt drei Turn’s sind die Instruktoren mit auf der Bahn und die zeigen wie schnell es geht. Hammer was man mit so einen Motorrad alles auf engsten Raum anstellen kann.

Mein (unser) Fazit: Da wir es ja jetzt können, kommen wir wieder! Super Stimmung, viel gelernt. Mit 5,- Euro pro Sturz steigt man gut aus. Für den Preis von 139,- bekommt man eine Menge geboten, inklusive einen Muskelkater der noch ein paar Tage anhält.

Wie immer gibt es auch ein Video. Viel Spaß,
Ride Safe La

Dainese Full Metal Racer

Alles neu… Von vier paar Handschuhe hat nur eines 2014 überlebt. Beste Zeit um endlich einmal komplett vom gleichen Ausstatter eingekleidet zu sein. Ich habe es bis jetzt noch nie geschafft, Lederkombi, Stiefel und Handschuhe von der selben Marke zu besitzen. Meine Laguna Seca hängt ja schon im Kasten. Jetzt brauch ich nur mehr Handschuhe und Stiefel.

Manchmal ist mein Geschmack ein Fluch. Ich habe immer den Griff zum teuersten. Mit einem Preis von 259,-€ bis zu 299,-€ (Internet / Shop) gehört der Full Metal Racer von Dainese zu den teuersten Handschuhen am Markt. Für das Geld bekommt man einen Handschuh mit schon perfekter Verarbeitung, der sich dabei extrem leicht und auch sehr fein anfühlt. Ich bin sicher kein Lederexperte, aber mit diesem Handschuh können viele Känguru Leder Handschuhe nicht mithalten. Auch optisch ist der Race Handschuh einfach ein Traum. Es gibt die Full Metal Racer in den Farben Grau/Weiß, Rot/Weiß, Schwarz, Weiß. Wie auch schon bei der Lederkombi, die italienischen Motorradbekleidung’s Hersteller schneidern extrem klein. Wenn man normal Large hat verträgt man bei Dainese locker ein XL.

Ein bisschen Farbe braucht man im Leben. Ich habe mich für Rot/Weiß entschieden und hoffe stark das Weiß am Ende der Saison nicht zu bereuen. Unser Freund Mad Max von Europeanbikers meinte nur „echt Porno“, Christian verglich meine neuen edel Handschuhe mit irgendwelchen roten Cowboystiefeln der TV Serie How I Met Your Mother. Auch wenn ich sie nicht SchwuPoKi geprüft habe lieber Christian, finde ich, dass die Handschuhe in Rot/Weißen richtig fetzen.

Den ersten Test haben sie auch bestens bestanden. Sechs Stunden SuperMoto Drift Training ohne Blasen oder Schwielen. Griffgefühlt und Feinmotorik sehr gut. Die Handschuhstulpen könnten vielleicht etwas länger sein, aber ich glaube man gewöhnt sich sehr schnell daran. Sonst habe ich bis jetzt nichts (bis auf den Preis) negatives feststellen können.

Ride Safe La

Dainese Full M Racer

  • Preis: 259,- bis 299,- Euro
  • Größen: XS bis XXL
  • Farben: Grau/Weiß, Rot/Weiß, Schwarz, Weiß
  • Obermaterial: Rindleder

DaineseFullMRacerZeichnung

  • Oberhand mit Kevlargewebe verstärkt
  • Knöchel-, Fingerpartie und Handrücken mit Carbon- Schalenschutz
  • Knöchelpartie zusätzlich mit Titaneinsätzen
  • Handballen und kleiner Finger mit Ziegenleder verstärkt
  • Klettverschluss zur Weiteneinstellung am Handgelenk und Stulpen
  • Paargewicht: 250g
Alles neu... Von vier paar Handschuhe hat nur eines 2014 überlebt. Beste Zeit um endlich einmal komplett vom gleichen Ausstatter eingekleidet zu sein. Ich habe es bis jetzt noch nie geschafft, Lederkombi, Stiefel und Handschuhe von der selben Marke zu besitzen. Meine Laguna Seca hängt ja schon im Kasten. Jetzt…
Meine Bewertung

Dainese Laguna Seca Div. New

Man könnte schon fast glauben einmal Dainese immer Dainese! Ganz so ist es nicht. Ich hatte auch schon andere Kombis, Jacken oder Lederhosen von anderen Herstellern. Aber magischer Weise zieht es mich immer wieder zu Dainese. Könnte vielleicht aber auch daran liegen, dass immer wenn ich unfreiwilligen Bodenkontakt hatte, Dainese-Protektoren und Dainese-Leder mich vor gröberen be-geschützt haben.

Nach meinem letzten Pannonia Ring Aus- und Abflug (Pannonia-Ring Sep. 2014) war es wieder mal soweit. Meine Dainese Kombi Kirishima R, war ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Für die Geschwindigkeit und die zurück gelegten Meter am Pannonischen Asphalt kein Wunder. Schulter fast durch, im Hintern- Beckenbereich hätte ich noch 200 Meter geschafft aber irgendwie und fragt mich bitte nicht warum und wie, hat sich eine Fußraste unterhalb meiner Kniekehle ins Leder gebohrt. Da ja Alu bekanntlich härter ist als Leder, entstand ein 20cm langer Riss. Jetzt kommt’s, für das ich bei 120km/h einen Highsider hatte, ist mir Dainese seit Dank, nur relativ wenig passiert: ein Bluterguss am Oberarm, Daumen gezehrt, linker Fuß (Knöchel) leicht geschwollen, minimaler Kratzer am Unterschenkel von der Fußraste. Vielleicht bilde ich es mir ja auch nur ein, aber ich bin mir sicher, bei einer anderen Kombi hätte mein Luxuskörper sicherlich mehr und weitaus heftigere Blessuren ab bekommen!

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Der Kostenvoranschlag für die Reparatur von Dainese und drei anderen Schneidern: 500,- bis 700,- Euro.  Damit war klar: „Für das Geld warte ich bis zum Abverkauf und hol mir eine neue Kombi .“

Ab Oktober purzeln die Preise, -20% bis zu -50%. Jetzt stellt sich nur mehr die Frage, Einteiler oder vielleicht doch einen Zweiteiler? Und soll ich diemal Dainese untreu werden? Mit der Absicht einmal was ganz Neues auszuprobieren, machte ich mich auf die Suche. Ich war sogar kurz davor mir einen von Schwabenleder anfertigen zu lassen. Dies scheiterte jedoch an meiner wirtschaftlichen Lage, denn 1900,-€ plus Extras ist eine Menge Geld. Gefühlte 200 Lederkombis diverser Marken später, rauschte ich in einen Dainese Shop. Laguna Seca, alleine wegen dem Namen muss man das Leder schon kaufen. Nein im Ernst, nicht wegen dem Namen, aber wegen der Qualität und dem schwarz, weiß & rotem Design.  Also „Rein ins Leder“, passt einfach perfekt, fasst schon wie maßgeschneidert. Beim Blick aufs Preisschild wurde mir aber fast schlecht, 799,- Flocken im Angebot, Qualität und sicher auch der Name Dainese kosten einfach Geld.

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Dainese ist extrem klein geschnitten, rechnet immer mit einer Nummer größer. (Bei einen Einteiler sogar mit +2 Nummern) Gilt auch für Stiefel und Handschuhe.
Bei FC Moto gibt es die besten Angebote im deutschsprachigen Raum.

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Noch ein Paar Infos:
Innovation, Funktionalität und Design vereinen sich in dem neuen Zweiteiler Dainese Laguna Seca Div New, der dank dem ausgezeichneten, vom speziellen D-Skin-Leder, den miteingespritzten Schultern mit Titaneinsätzen und den Verbundprotektoren auf Ellenbögen, Knien und Schienbein gebotenen Schutzmerkmalen Zertifizierungen wie DPI , gemäß der EN 13595-Norm, für sich beanspruchen kann.
Ergonomie und Bewegungsfreiheit werden von den Dehneinsätzen und dem S1-Stretch-Gewebe versichert. Stiefel- Anzug-Verbindungssystem. Der DAINESE Laguna Seca Div New bietet hohen Komfort, auch bei einem sportlichen Fahrstil, wird dagegen vom 3D-Bubble-Futter, dem neuen NanoFeel-Futter und der platzierten Lochung an den Stellen mit dem höchsten Entlüftungsbedarf gewährleistet.

Schutz:

  • Verbundprotektoren zertifiziert nach EN 1621.1/97: verrutscht nicht, bessere Passform als DPI zertifizierter Anzug nach EN 13595
  • miteingespritzte Schulter mit Titaniumeinsatz
  • Leder D-Skin
  • S1-Gewebe

Komfort:

  • Verbindungssystem für Kombi-Stiefel-Kombination
  • Doppelreißverschluss im Wadenbereich
  • Einsätze aus elastischem Gewebe
  • Elastische Einsätze
  • Doppelstretch hinten (Jacke und Hose)
  • Kragen mit Dehneinsatz
  • Fixes Futter mit Zwischenraum 3D-Bubble: Schweiß kann verdunsten – perfekt für Sommer und Winter
  • NanoFeel-Futter
  • Leder mit positionierter Lochung
  • Belüftungseinlässevorne an der Seite

 

Fazit:
Natürlich habe ich sie mir gekauft…
Alleine wegen meiner Vorgeschichte zu dieser Marke und ein kleinwenig auch wegen dem Namen Laguna Seca.

Man könnte schon fast glauben einmal Dainese immer Dainese! Ganz so ist es nicht. Ich hatte auch schon andere Kombis, Jacken oder Lederhosen von anderen Herstellern. Aber magischer Weise zieht es mich immer wieder zu Dainese. Könnte vielleicht aber auch daran liegen, dass immer wenn ich unfreiwilligen Bodenkontakt hatte, Dainese-Protektoren…
Meine Bewertung

Unsere Saison 2014

2014 war ein großartiges Jahr, viele neue Gleichgesinnte kennengelernt, zwar keine große Tour gemacht aber trotzdem ein paar tausend Kilometer im Sattel verbracht.

Dieses Jahr waren sogar die üblichen Verdächtigen Alex und Max brav. Kein Führerscheinentzug, nicht einmal großartig überzogene Strafen bezahlt und ganz wichtig keine Totalschäden, sogar mein Highsider am Pannoniaring ist glücklich und mit wenigen Blessuren ausgegangen. Highlights waren sicher, dass 123 Runden-Rennen und das ÖAMTC Speedtraining.

Christian hat aus privaten Gründen ein wenig pausiert und ist erst im September (also kurz vor Saisonende) in Fahrt gekommen. Dafür hat er hoch und heilig versprochen 2015 alles nachzuholen.

Bin schon gespannt was die 2015 Saison alles bietet und wünsche allen Lesern eine schöne Winterzeit- Pause.

Have Fun & Ride Safe

La & Ce

L.A.76 goes Racing

2015 wird ein aufregendes Jahr! Ich habe entschlossen mich mehr aufs Rennen und Ring- fahren zu konzentrieren. Ein paar Amateurrennen, ein Langstreckenrennen und wenn es sich ausgeht noch zwei Bergrennen. Ein Rossi oder Guy Martin werde ich in meinem Alter sicher nicht mehr! Aber unter dem Motto. „Die besten (Rookie) Racer sind die, die den meisten Spaß haben“, freue ich mich schon auf die 2015er Saison.

Seit kurzen hat die La-Ce Community eine neue Facebook Seite (https://www.facebook.com/LA76moto ) und einen dazu passenden YouTube Kanal. ( https://www.youtube.com/channel/UC2ZDYRs5akHYh02R-PsZuog ) Wo es rein ums Rennen- Ring- fahren, meine alte 6er Ninja Kawa und mich geht. Schau einfach rein und mach dir selber ein Bild davon.

Ride Safe & Have Fun L.A. #76

Pannonia-Ring Sep. 2014

Nach dem 123 Runden Rennen hat mich das Rennfieber wieder gepackt und habe folgenden Plan geschmiedet. Ein mal im Monat 2 Tage am Pannonia Ring zu fahren und langsam aber sicher schneller zu werden. Ziel für 2015: Einmal mit einem Pokal heimfahren. (3. Platz reicht schon) Sicher ist bei mir immer so eine Sache! Sag nur erster Tag zweiter Turn „Highsider“ Meine alte/neue Kawa Schrott. Habe ich schon mal erwähnt, dass man(n) mit 35+ bei einen Handstand- Überschlag mit ca.120km/h keine erwähnenswerte Haltungsnote bekommt. Leider gibt es kein Video oder Fotos vom Abflug.

Dank Mario und dem Pannonia Ring Mechaniker die die 6-er Ninja wieder zusammen geflickt haben. Versuchte ich noch einen Turn am Nachmittag, trotz Schmerzen und desolaten Bike war die Runden Zeit gar nicht einmal so schlecht. (02:29) Da man mit dieser Zeit kein Häferl gewinnen kann nütze ich die Zeit zur Regeneration und sah beim Rennen nur zu. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Tag zwei! So einen großen Bluterguss am Oberarm hatte ich in mein Leben noch nie, na bumm das wird was. Aber wie schon mein Freund Max immer sagt:“Nur die Harten kommen in den Garten“ Tapeverband vom Rettungsdienst geholt, Daumen, Fuß und Schulter von Mario tapen lassen und rein in die Wäsche. Voll motiviert schaffte ich aber nur den 33. Startplatz. Irgendwas bremste mich um schneller zu werden? Vielleicht aber nur mein Unterbewusstsein. Schmeißt es mich noch einmal, dann hilft mir kein Tapeverband und Voltaren mehr. Aber egal dachte ich mir, das Rennen schaue ich mir heute sicher nicht von der Tribüne an. Start Top, erste Kurve Flop (verschalten, verbremst) aber dann sehr souverän die 5 Runden nach Hause gefahren. Podium Platz ist es keiner geworden aber ehrlich gesagt freute ich mich auch über den 11. Platz.

Fazit: Der alte Körper haltet mehr aus als gedacht, Oktober Termin gestrichen, in der Winterpause wird/muss das Bike neu aufgebaut werden. Ach ja und das schmerzt wirklich, mein Dainese- Einteiler (fast neu) ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Wie immer gibt es auch ein Video. Viel Spaß, Gruß La

Schuberth S2

Nach mehreren Jahren mit einem Helm der Firma Marushin am Kopf, wird es Zeit für einen neuen! Hätte mir auch gerne wieder einen Marushin zugelegt aber, irgendwie war der neue Carbon Helm in meiner Größe nicht lieferbar. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Preis, Leistung und Gewicht waren mein Kriterien.

Nach einer langer Suche, den Lobeshymnen von Christian auf seinen Schuberth S1 Helm und einem Super Angebot vom Louis, war die Auswahl gefallen. Ein Schuberth S2 in Schwarz-matt sollte in Zukunft meine Glatze schmücken.

Schuberth Helme gehören Punkto Qualität sicher zu den Besten was man für Geld kaufen kann. Vom Design her gehören die Deutschen Helmfabrikanten nicht zu den mutigsten in ihrer Branche. Schwarz-matt, Schwarz-glänzend, Weiß-matt, Weiß-glänzend und/oder Weiß mit zwei Zierstreifen auf der Seite. (Nachtrag: 2015 sind sie schon mutiger mit der S2 Line und S2 Sport Wave)

Beim Gewicht habe ich beide Augen zugedrückt. Im Vergleich zu meinem alten Marushin mit nur 1050g, bringt der Schuberth  stolze 1450g auf die Waage, dafür aber mit einem integrierten Sonnenvisier und Pinlock. Bei diesen Plus an Comfort sind 400g erträglich.

(Nachtrag: Wer braucht bitte ein Sonnenvisier? Ich bin draufgekommen, ich eher weniger. Also Hand aufs Herz, ein verspiegeltes Visier kommt weitaus cooler rüber als ein klares mit Sonnenvisier. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.)

Visier hin, Desing her, eines muss man an dieser Stelle schon positiv erwähnen. Der Helm ist Punkto Verarbeitung, Fahrgeräusche, Belüftung und Tragekomfort einfach der Hammer. Ohne Schuberth Zucker in den Arsch zu blasen. (Wir werden leider nicht gesponsert!) Ein perfekter Touren und Allrounder Helm. Habe nach zirka 2000km nur eineinhalb Mankos gefunden mit denen man aber ganz gut leben kann.

  • Hat man eine Freisprecheinrichtung von Cardo Scala kommt man schnell drauf, das diese nicht einfachso auf den Helm passt. (Außer man schneidet mit einen Teppichmesser herum).
    Möglichkeit A) Einfach ohne Kommunikation fahren
    Möglichkeit B) Sich um € 300,- den Kommunikationskragen von Schuberth kaufen. (Wenn ein paar Euro übrig bleiben kauf ich mir so einen Kragen)
  • Und ab 200km/h fängt er leicht zu pfeifen an. Okay wir leben in Österreich und so oft durchbricht man ja nicht die 200er Marke. Aber wenn man(n) es mal wissen möchte, braucht man nicht mehr am Tacho schauen. Wenns pfeift, pfeift’s in jeder Hinsicht.

Mein Fazit:
Auf der Straße ist der Schuberth die perfekte Lösung. Für die Rennstrecke kommt wieder ein leichter Carbon Helm ins Haus.
Außer irgendein Verantwortlicher der Firma Schuberth stolpert über meine kurze Zusammenfassung und lässt mir mal den SR1 in Größe 56 zukommen.

Ride Safe La // Andreas

schuberthla-ce

Technische Daten:

  • Material: S.T.R.O.N.G.-Fibre (glasfaserverstärkte Spezial-Duroplast-Matrix), 2 Helmschalengrößen (52/53-58/59, 60/61-64/65)
  • Gewicht: ca.1.450g
  • Visier: Visier: klar, beschlaghemmend durch Pinlock sowie integriertes Sonnenvisier
  • Belüftung: dreistufig regulierbarer Lufteinlass am Oberkopf mit verlängerten Luftkanälen für eine verbesserte Kühlung, 2 Auslässe am Hinterkopf und eine verstellbare Kinnbelüftung
  • Futter: COOLMAX Innenausstattung mit antibakterieller Interpower Beschichtung, komplett herausnehmbar sowie Thermocool Kopfpolster
  • Verschluss: Ratschenverschluss
  • Prüfungen: ECE 22.05
  • Sonstiges: integrierter Akustikkragen
Nach mehreren Jahren mit einem Helm der Firma Marushin am Kopf, wird es Zeit für einen neuen! Hätte mir auch gerne wieder einen Marushin zugelegt aber, irgendwie war der neue Carbon Helm in meiner Größe nicht lieferbar. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Preis, Leistung und…

Meine Bewertung

Geräuschdämpfung
Passform
Design
Preis

123 Runden Rennen von Stardesign am Pannonia-Ring

Im Laufe des Lebens lernt man immer neue Leute kennen. (Nanonana ist halt so) Auf witziger Weise ist Ingo auf einmal da gewesen. (Kurzfassung: Auf dem Webportal willhaben.at was verkauft. Meine Motorräder in der Garage gesehen. Telefonnummern über meine Frau ausgetauscht. 19 mal telefoniert, einmal zum Motorradfahren getroffen. 5 Wochen später 123 Runden-Rennen.)
Also auf ins Abenteuer, fünf Männer ein Team, (bis auf Ingo alles Fremde) mit einer 18 Jahre alten Yamaha Thundercat und in einer körperlichen Verfassung das Schach eigentlich die richtige Sportart für mich wäre. (Ingo ist bei der Berufsrettung, der wird schon die richtigen Kontakte haben, dass ich im Fall der Fälle gut versorgt werde.) Dafür aber technisch super vorbereitet. (habe mir neue Slicks gekauft und das Fahrwerk der Alten Dame auf hart gestellt.) geht’s mit der ganzen Familie Richtung Sarvar- Pannonia-Ring. Frau und Kinder machen Badeurlaub. Papa fährt mit Gleichgesinnten ein Langstreckenrennen.

2012 hatte ich mir ja den den Kies am Pannonia-Ring genauer angesehen (die Story dazu: Lowsider Crash am Pannonia-Ring) und ein Monat im Rollstuhl verbrachte, habe ich den Vortag zu Trainings-Zwecken dazu gebucht. Bewundere an dieser Stelle jeden Sportler (Ski, Auto, Motorrad oder was auch immer), der einen Unfall hatte und gleich wieder Bestzeiten herausfahren kann. Die ersten Turns waren dementsprechend eine Herausforderung. Das ich nicht gleicht am ersten Tag in eine große Depression verfalle habe ich den Transponder vorsichtshalber im Auto gelassen. Das Niveau der Hobby Racer hat sich in den letzten Jahren extrem gesteigert. Die Konkurrenz in der B Gruppe hat mich im wahrsten Sinne des Wortes „verblasen“ ich hatte keine Chance. Das einzige was da hilft, dem restlichen Team irgendwie mit Witz zu erklären, dass wir das ja eh nur zum Spaß machen und der letzte Platz ja auch eine super Leistung wäre.
Am Nachmittag habe ich ja noch zwei Turns vielleicht geht da was. Ich finde wieder mein Selbstvertrauen zwischen Kurve 8 und 12 zurück. Trotz Hitze 36°C Grad und leichten Ermüdungserscheinungen wurde der Nachmittag immer besser. Auch meine Runden Zeiten wurden fast schon vorzeigbar.

Renntag: Die restlichen Teamkollegen reisten in der Nacht an. Das Berufsrettungsteam war somit vollständig. Ingo (Honda CBR600) Helmuth (Yamaha R1) Michi & Patrick (beide auf einer Suzuki GSX-R 750) und meine Wenigkeit auf meiner alten Yamaha YZF600R Thundercat. Am Vormittag waren zwei Trainingsläufe angesagt und danach Qualifying. Da Ingo, Helmuth und ich schon am Vortag gefahren sind, haben wir unserer Trainingsläufe Michi und Patric überlassen und uns aufs Qualifying vorbereitet. Mein Gedanke die zwei holen die Bestzeit und ich drehe 3 gemütliche Runden zum Aufwärmen. Aus irgendeinem Grund holte ausgerechnet ich die Bestzeit für unser Team. Startplatz 50 von 50, nicht gerade eine Glanzleistung aber im Nachhinein gar nicht einmal so schlimm. In der Mittagspause beschlossen wir, dass Ingo den Start fährt, Helmuth als zweiter danach ich und dann Michi und Patrick als Vierter und Fünfter. Eine halbe Stunde vor Start merkte man deutlich wie im ganzen Fahrerlager auf einmal die Stimmung von wir sind hier um Spaß zu haben auf Adrenalin und männlicher Ehrgeiz gefolgt von hektischen Treiben kippte. „Mann“ fühlt sich wie ein Teil vom Ganzen. Motorrennsport live und nicht als Zuschauer. Mitten drinnen als nur auf der Tribüne. Gedämpft nur durch dunkle Wolken und der Wettervorhersage, dass uns eventuell ein Ausläufer des Gewitter erwischen könnte. Vollprofis wie wir sind, sind Regenreifen für uns ein Fremdwort, denn unser Serviceteam besteht aus Freunden und Familie, sowie einer Werkzeugkiste, dennoch entschlossen wir uns die Strategie zu ändern. Egal was komme wir bleiben draußen und fahren das Ding ohne Risiko und ganz wichtig, ohne Unfall bis zum Schluss.

Start versemmelt und Ingo`s Maschine streikt, dass er nur durch anlaufen sie wieder in Gang brachte, hätten wir einen guten Startplatz, hätten wir uns geärgert. Nach der zweiten Runde traf uns das Gewitter dann doch mit voller Wucht.

Saftycar: Alle Profiteams und Möchtegern Rossis wechselten auf Regenreifen. 10-15 übermotivierte schossen sich selber ins Aus und siehe da wir waren in den Top 20. In unserer Sternchengruppe + (Amateur Klasse über 699cc) waren wir sogar für kurze Zeit auf Platz zwei. Ab Runde 15 wurde das Wetter auch wieder besser und so ab der 30-sten auch wieder trocken. Jetzt trennte sich die Streu vom Weizen. Da wir unfallfrei und ohne großer Unterbrechung auf der Strecke blieben habe wir ein paar Runden rausfahren können.
Es wurde der undankbare aber ausgezeichnete 4 Platz in der Sternchengruppe. Fürs erste Langstreckenrennen eine super Leistung. Großes Lob auch an Stardesign für die tolle Veranstaltung. Als schneller Straßenpilot und langsamer Ringamateur ist das Niveau schon sehr anständig. Mit einer Zeit von 2:10 Minuten kommt man halt nicht mehr auf`s Stockerl.
Wegen dem Chaos beim Start und Regen haben wir wenig Videomaterial. Aber urteilt selbst.

Ach ja und das Rennfieber hat mich auch wieder gepackt. Nächstes Jahr werde ich mich mal öfters auf einer Rennstrecke blicken lassen und zu 99% wieder am 123 Runden rennen teilnehmen. THANKS Ingo und dem Rest des Teams für die großartige Erfahrung.