La // Andreas

La // Andreas
Bikes: Ducati Monster 600, KTM LC4 400, BMW F650CS, BMW R1150R Rockster, Triumph Sprint ST 955i, Aprilia Tuono RSV 1000 Racing, Kawasaki ZX6R & Kawasaki ZX10R

ÖAMTC Speed Training!

Rückblende 2013
Nach meinem kleinen Rutscher 2012 am Pan-Ring, hat mir meine geliebte Frau ein Speed Training (Ring Training vom Öamtc am Wachauring) zum Geburtstag geschenkt (erster Gedanke, sie glaubt ich kann nicht Motorradfahren). Susi (Frau von Ce) hatte schon früher die Idee und Ce’s Gutschein verstaubte schon länger in irgendeinen Büroladl. Aber irgendwie hatten wir 2013 nie Zeit und wenn wir Zeit hatten, regnete es wie aus Kübeln.  Den September – Termin haben wir auch sausen lassen. Am Ende der Saison macht ja so ein Training keinen Sinn mehr, bis ins Frühjahr hat man eh alles wieder vergessen (wir hatten einfach keinen Bock).

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2014
Aber jetzt geht’s los, genau mit diesem Training werden wir so richtig schnell.
„Wir“ ist im 14er Jahr leider die falsche Formulierung. Ce hat zu meinem Leid eingebildet schlauer zu werden und nach seinen Master weiter die Schul (Uni) Bank zu drücken. Familie plus Arbeit plus Uni = wenig Zeit zum Motorradfahren. Er muss halt noch viel lernen… 😉 Rechenbeispiel lieber Ce: viel Motorradfahren = Freiheit = abschalten = Spaß = die besten Vorraussetzungen um alles andere wie Job, Fam. und auch Uni problemlos zu meistern. Aber ich will jetzt nicht abschweifen, es geht ja um diesen besagten Speed Kurs.

April 2014 (Osterwoche) Termin fixiert… Leider hatte schon wieder höhere Gewalt Einfluss, dass ich nicht Ringfit werde. Mein lieber Chef brauchte mich und ich konnte schon wieder (8 mal 2013/2014 verschoben) am Wachauring anrufen um einen neuen geeigneten Tag zu finden. Sonntag 10. Mai, was soll da schon passieren. Da diese Kurse mitten in der Nacht beginnen (07:30), beschloss ich schon am Vorabend anzureisen um halbwegs fit aus der Wäsche zu schauen. Pünktlich halbwegs ausgeschlafen (Song Contest bis 01:30 geschaut, wenn ich die Worte vom Andy Knoll verwenden darf. „Jetzt hat sie uns diesen Schass auch noch gewonnen.“ Gratulation an Conchita Wurst!)  Ach ja pünktlich eingetroffen, Cafe Latte, Cola, Ham & Eggs und ein Red Bull in die Figur gestellt, hörte ich mir die Einleitung-Einschulung von über einer Stunde an. Wenn man sich um diese Zeit eine Eiweiß, Zucker, Koffein-Überdosis holt ist man einfach schneller, aber leider vergeht die Zeit dadurch auch nicht schneller. Gelangweilt aus den Fenster des Schulungsraumes blickend bemerkte ich dunkle Wolken. Irgendwann zwischen der Erklärung der Flaggen, Signale (jeder MotoGP / Formel1 Fan kennt diese Flaggen. „langweilig“) unterbrach ich und stellte mal die berechtigte Frage „was machen wir eigentlich wenn es regnet?“ Bei Regen macht so ein Kurs doch keinen Spaß. Ich bin ja hier das ich lerne einhändig am Knie schleifend mein entgegenkommenden zu grüßen. (Große Belehrung bekommen, das Knieschleifen auf der Strasse nichts verloren hat) Die Kärntner Instruktoren (kein Plan vom Wachau Wetter) meinten nur „des wird scho wieder“.

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Aber genau bei den Abschluss Worten „ihr seit hier zum lernen und nicht um ein Rennen zu gewinnen“  begann  es leicht zu regnen. Da ich ja in der Region meine Jugend verbracht habe wusste ich, dass die dunklen Wolken von Westen her nix gutes bedeuten. Ha und genau so war es, 15 Minuten später „Weltuntergang“ weitere 15 Minuten „Landunter“ Speed Training abgesagt oder besser gesagt verschoben. Liebe La-Ce Leser, ich bin wahrlich kein Weichei. Aber es hat so stark geregnet, daß meine Frau mich mit dem Hänger holen musste.
Eines muss man an dieser Stelle sagen, der Öamtc ist wirklich super organisiert und hat einen guten Kundendienst. Montag 10:30, meine Lederkombi war noch nicht einmal trocken hatte ich schon den Ersatztermin.

Samstag 28.06. Aus Fehlern wird man ja bekanntlich klüger. Motorrad (diesmal mit der alten Yamaha mit der ich das 123 Runden-Rennen bewältigen will) am Hänger und Ersatzgewand im Auto. 07:00 Abfahrt Richtung Wachau-Ring, die langweilige und überflüssig Einleitung erspare ich mir dieses mal. Rechtzeitig zu den gleichen bekannten Abschlusswörtern trudelte ich ein. Motorrad abladen und rein in den ein bißchen zu eng geratenen Dainese-Einteiler. (eingegangen vom Regen die Leberkäsesemmel und Schnitzerl haben damit nichts zu tun :-).

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Wenn man viel, schnell oder schon ein paar Kilometer auf einen Ring abgespult hat ist der Vormittag recht langweilig. Einschulung, Kurventechnik, richtiger Blick, Vollbremsung u.s.w. Ich war fast schon ein wenig verwirrt wie von mir verlangt wurde bei einer langgezogenen Kurve das Motorrad zu drücken. Drücke mein Moppet nur wenn Hindernisse auftauchen oder die Kurve plötzlich eng wird. Aber wenns der Herr in Gelb / Schwarz sagt, dann mach ma es halt.  Ab 11 Uhr wurde es wirklich witzig, die Instruktoren zeigten mal was sie so drauf haben. Sag nur „Respekt“, die beherrschen ihre Maschinen. Am meisten beeindruckt hat mich ein Wheelie über die gesamte Start/Ziel und so bei 120km/h sofort aufs Knie durch die erste Kurve. Bravo, ab jetzt hatten sie meine gesamte Aufmerksamkeit. Bis zur Mittagspause lernten wir die richtige Linie und das Tempo wurde schneller. Nach dem Mittagessen war der gesamte Ring für uns offen. Ein Turn noch mit Begleitung und dann war freies Fahren angesagt. In zwei Gruppen aufgeteilt 15 Minuten heizen 15 Minuten Pause. (Pausen sind immer wichtig) Ab Turn 3 hat mich das Rennfieber wieder gepackt. Im Turn vier wurde die alte Thundercat und ich eins. Mit 98PS ohne ABS oder anderen Hilfsmitteln (Traktionskontrolle) hatten die Mitstreiter ganz schön ihre Mühe. Gott sei Dank haben sie alle schön gelernt was die blaue Flagge bedeutet.

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Fazit:
Also für € 249,- was dieses Speed-Trainig kostet war es mir zu lange langweilig.
Keine Frage super Jungs und toll organisiert aber für € 77,- bis € 100,- pro Tag habe ich mehr bei den üblichen Verdächtigen wie 1000ps oder Stardesign auf diversen Rennstrecken (Pannonia oder Slovakia- Ring).

Yamaha YZF 600 R Thundercat

Komfortabel aufs Abstellgleis gerollt? Interessanterweise offenbart der Blick ins Test-Fahrtenbuch der Yamaha YZF 600 R auf den ersten Blick nur Positives: Mit effizienter Verkleidung, zivilen Motorlaufeigenschaften und erstklassigen Bremen beeindruckte Yamahas neuer Sportstern im Jahr 1996 die Testcrew von MOTORRAD. Doch dann spuckte die Waage das Gewicht der Thundercat aus: üppige 223 Kilogramm, bis zu 15 Kilo mehr als die Konkurrenz – damit war die Yamaha in der Rennstreckenwertung schnell durchgereicht und firmierte hier fortan unter „ferner liefen“. Anstelle das Image durch feine Modellpflege zu verbessern, entschied sich Yamaha, dem Wettrüsten in der 600er-Supersportklasse mit dem komplett neuen Modell YZF-R6 zu begegnen.

Der Thundercat wäre nun eine Laufbahn als superber Sporttourer beschwert gewesen, wenn da nicht ab 1998 mit der halbverkleideten und deutlich günstigeren Fazer die Konkurrenz aus eigenem Hause herangewachsen wäre. So blieb der 600er nur ein kurzes Gastspiel vergönnt. Bereits 2002 verschwand der Vierzylinder wieder aus dem Programm. Als Secondhand-Offerte bleibt sie allerdings erste Wahl für diejenigen, die auf der Suche nach einem wendigen Tourensportler sind und sich eher auf langen Straßentörns als bei kurzen Sprints auf der Rennstrecke wohlfühlen. Denn mit vergleichsweise hoch montierten Lenkerstummeln, einer bequemen Sitzbank und dem effizienten Windschutz verwöhnt die YZF 600 R in diesem Segment mit reichlich Komfort. Passend dazu bietet das Fahrwerk einen äußerst praxistauglichen Einstellbereich.

Plus
  + Motor kultiviert und laufruhig
  + Fahrwerk komfortabel und auf alle Belange einstellbar
  + Bremsen erstklassig und standfest

Minus
– Gewicht für einen Sportler zu hoch
– Gebrauchtangebot sehr klein
– Kurze Service-Intervalle von 5000 Kilometern

Daten

  • Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
  • 599 cm³
  • 72 kW (98 PS) bei 11500/min
  • Gewicht 223 kg
  • Sitzhöhe 810 mm, Tankinhalt 19 Liter
  • Höchstgeschwindigkeit 234 km/h
  • 0–100 km/h: 3,6 sek
  • Verbrauch 6,3 Liter/100 km
  • Normalbenzin

Das war unser Sommer 2013

Mit leichter Verspätung hat unser Sommer Video den La-Ce YouTube Kanal gefunden.
Es war ein fantastischer Sommer 2013, er hat zwar bescheiden (beschissen) angefangen, Schnee bis April und Dauerregen im Mai.

Andreas hat sich nach dem Verkauf seiner Triumph im Frühling eine Aprilia RSV Tuono R Factory zugelegt und geniesst das Biken seit dem umso mehr.

Die ersten Ausfahrten schmerzten trotz Thermounterwäsche an den empfindlichsten Stellen. Aber echte Motorrad – Männer kaufen sich heimlich einen Blasentee und schwingen sich am nächsten Tag wieder aufn Bock.

Christian hat es endlich geschafft seine Route de Grandes Alps abzureiten. Gaudehalber hat er noch die zehn höchsten Alpenpässe mit eingebaut. Den Großglockner haben wir bei herrlichen Wetter gemeinsam bestritten.

Mit unseren La-Ce on Tour haben wir coole Jungs kennen gelernt, viel Geld vernichtet und eine schöne Gsx-R den Motorrad Göttern geopfert. „A Gaude kost a Göd“

Thanks to all riders:

  • Mad Max // KTM SuperDuke & Aprilia V4R Tuono APRC
  • Motzl // Yamaha XT660X
  • Alex // Suzuki GSX-R 1000
  • DonLuigi // Kawasaki Z 750
  • Alexander G. // Kawasaki Z 750
  • Christoph // Honda Hornet 600
  • M&M Brothers: Mikac // Yamaha R6 & Markoni // Honda CBR 600RR HRC Edition
  • Alexander B. // Yamaha
  • Sejko // BlackPearl Yamaha R1
  • La- // Aprilia RSV Tuono Racing
  • -Ce // BMW F800GS

Aprilia Tuono Racing wird Eingewintert

Langsam wird es kalt auf der Rennstrecke und die Weihnachtsbäkerei steht schon in den Regalen aller Supermärkte, dies ist das Zeichen für mich, meine Aprilia Tuono ordentlich zu waschen und winterfest zu machen.

„Guat is gangen, nix is g’schen“ sagt man hier in Österreich und auch noch ein grosses DANKE an alle die mich heuer begleitet haben. Ein Rückblick auf die Saison 2013 findet Ihr hier: Das war unser Sommer 2013

Jetzt aber meine Putzaktion in Zeitraffer:

Herbstausfahrt // La-Ce on Tour – Leithagebirge // Hof – Donnerskirchen // GoPro – Quadcopter

September, was sagt uns dieses Monat? Viele Tage sitzen wir heuer nicht mehr im Sattel.

Wetter Prognose fürs Wochenende 28/29.09.2013 schaut gar nicht so schlecht aus, sonnig aber kalt. Arbeitstechnisches Zeitfenster Samstag bis 15:00. Jetzt gibt es nur mehr eines zu klären! Wo geht’s hin? Kalte Kuchl – irgendwo in die Steiermark… ???

Christian hatte eine super Idee: Luftaufnahmen von uns, auf unserer Lieblingsstrecke: Hof – Donnerskirchen. Wenig Bäume, super Asphalt und meine Lieblingskurve. Nach kurzem suchen, wurde er fündig: Poeli1 (hier sein YouTube Channel: http://www.youtube.com/user/poeli1) macht nicht nur gerne Youtube Videos (aktuell 803 Videos online), sondern auch coole YouTube Videos mit seinem high-tech Quadcopter.

Weil solche Trips in der Gruppe immer mehr Spaß machen hat Christian unseren Kolumbianischen Bike- Zerstörer Max über Connections zur 2Rad-Börse viel Motorrad für wenig Geld besorgt und über Facebook ein paar Motorradfreunde eingeladen.

Nochmals VIELEN DANK an die 2Rad-Börse auf diesem Wege!

Treffpunkt 09:00 BP Wiener Neudorf. Muhhhhaaa die 3 Kilometer Anreise waren Arsch kalt. Christian kam mit dem Auto. Ein Hexenschuss machte es unmöglich am Bike zum sitzen. Ein Begleitfahrzeug und Kameramann zu haben ist immer gut. Matt Mruk, Christoph, Alexander und Mad Max rauschten auch pünktlich ein. Alexander 2 kommt irgendwo von Raum Einsenstadt den Treffen wir wie unseren Quadcopter Kamerafieger Poeli1 direkt in Hof am Leithaberg. (Auf den bin ich ja gespannt. Sein bekanntestes YouTube Video ist wie er mit einen Trabi durch den Mc Drive fährt?) Der Rest der sich angekündigt hat, hat schon am Vorabend telefonisch abgesagt. (Zu Kalt, ka Lust, ka Geld, keine DB Killer usw.)

Es war wirklich ein gelungener Saison Abschluss. (Leider auch wieder mit einen kleinen Rutscher aber nix dramatisches) Puncto Wetter hatten wir auch ein Riesen Glück. Ab 10:30 so um die 18* Grad einfach herrlich. Schaut euch einfach mal das Video an und seht selbst.

Zusatz: Die Jungs haben mich richtig gefordert. Der Muskelkater hat zwei Tag angehalten.

 

GoPole The Arm

Von GoPro gibt es die „GoPole The Arm“ Helmhalterung.
Nehme dich selber aus einer ganz neuen Perspektive auf! Diese 21 cm lange gebogene Verlängerung von GoPole macht es möglich! Der Arm lässt sich auf alle GoPro Befestigungen montieren. Wir finden die 180 °Grad Aufnahmen sind extrem cool. Schaut euch einmal unseren Video- Zusammenschnitt an.
FEATURES:

  • Helmhalterung für 180 ° POV Aufnahmen
  • Verlängert jede GoPro ® oder GoPole ®
  • Super Leicht
  • 100% Wasserdicht
  • Wird direkt an deine GoPro ® geschraubt

Lieferumfang:

  • GoPole The Arm ohne weiteres Zubehör

Preis:

  • Von € 16,99 bis € 26,99ht

Mit Mad Max durchs Leithagebirge

Bin heut mit Mad Max eine schnelle Runde über unsere Hausstrecke dem Leithagebirge geheizt ähm gemütlich gefahren, geniesst die Bildern und lasst euch von der Musik verzaubern.

 

Frühstücksrunde mit den Ladies

Biken im Leithagebirge einmal anders, Frühstücksrunde mit unseren Frauen in Rust am Neusiedlersee. Geniale Wetterbedingungen super Stimmung und tolle Kameraführung von unseren Frauen direkt von der Hand.  Das Video dazu ist schon geschnitten und online gestellt.

Dolce Vita in Bella Italia muss man sich hart erarbeiten. / Grado’13 – Tag 6

Hörst du nicht die Heimat rufen? Alle Beteiligten freuten sich auf zu Hause. Drei Tage/Nächte in Grado reichten einfach.

Geplante Route: Wir heizten über die Autobahn nach Villach, (…..)

Der Wetterbericht prophezeite Regen in fast ganz Österreich. „OH NEIN nicht schon wieder.“ In meinen Kopf rannte der Film Mariazell – Liezen ab. Diesmal aber mit Forstinger Regengwandl und Christian an meiner Seite. Auf geht’s: “ heutiges Ziel vor Dunkelheit Mödling erreichen“. Auf den wenigen Kilometern Richtung Udine konnten wir eine gute Zeit raus fahren. „FUCK“ Die ersten Biker kamen uns mit Regengewand entgegen.

Kurzer Tank-Stop und Lage Besprechung. (€ 1,95 für den Liter Super / die Spinnen die Itaka) Plan Änderungen: Villach Autoreisezug – Verladung 12:10.

Hopp Los, wir brauchten einen Schnitt von 120km/h das wir rechtzeitig am Bahnhof ankommen. Im Glauben alles wasserdicht gemacht zum haben, rasten wir Richtung Österreichischer Grenze. Rocken Roll, ich gab das Tempo an.

Kennt ihr das wenn man von der Ferne die Wetterschneide schon erkennt. Segler oder Hobby Flieger weichen aus. Am Motorrad im Zeitdruck gibt’s nur eines, festhalten und durch…

RegenrichtungVillach

Ein italienisches Adria Gewitter vom feinsten mit meinen neuen Lieblings Wort. „Stark Regen“ Die Regentropfen trafen mich so hart und laut das ich nicht einmal mehr die Music aus den Kopfhörern hörte. Wahnsinn was da vom Himmel runter kam. Diesmal war ich in kürzester Zeit trotz Regenhaut bis auf die Unterhose nass. Ach ja die Alpinestars-Stiefel sind absolut wasserdicht. Sie lassen kein Wasser rein (außer von oben) und in unserem Fall auch keines mehr raus. (Tipp: Bei Regen „Sorry – Stark-Regen“ Hose nicht in die Stiefel stecken)

Im Hintergrund nur einen Gedanken: “12:10 Bahnhof Villach – 120km/h im Schnitt, wenn wir das nicht schaffen, müssen wir weitere 350 Kilometer im Regen runter radeln, in Kärnten übernachten oder die Bikes stehen lassen und nächste Woche abholen“. NIX-DA Maximale Geschwindigkeit! Natürlich im Rahmen von Sicht und Aquaplaning ( wusste nicht, dass es so etwas gibt beim Motorradfahren)

In einen Tunnel holten wir unsere Frauen wieder ein, die uns bei unseren Tank/Besprechung/Wetterfest Stop überholt hatten. Meine liebe Rennfahrerin die fast immer zu schnell unterwegs ist, erzählte mir zu Hause das sie uns nicht nachgekommen ist. (Inklusive Standpauke) Wir waren wirklich am Limit, auf der gesamten Strecke hatte uns keiner überholt. (Dumm und Leichtsinnig)

Endlich kamen wir am Villacher Bahnhof an. Perfektes Timing 12 Uhr und 4 Minuten. Christian stürmte den Bahnhof, dass zwei Omis vor Schreck fast in Ohnmacht fielen. Die nette ÖBBlerin hinter dem Schalter hatte weniger gute Nachrichten für uns: „ Alles Voll, der letzte Platz ist gestern verkauft worden, aber fahrt einmal zum Verladener nach hinten vielleicht bringt der die zwei Motorräder noch unter. Gesagt getan, gebettelt gefleht, mit einen riesen Glück durften wir noch mit am Zug. 3 Minuten später wäre unser Platz an einen unfreundlichen Alfa Spider Fahrer gegangen. (Sorry)

OEBBverladung

Rückblickend einer der schönsten Bahnfahrten meines Lebens. Von Villach bis Wien hat es fast durch geregnet. „Lach“ Wir mussten so gestunken haben, das die Plätze neben uns leer blieben. (Leute saßen schon im Gang am Boden.)

Wollte meiner Italienerin ihre Heimat zeigen… Dabei hat sie gelitten wie noch nie. Dolce Vita in Bella Italia muss man sich hart erarbeiten. Die Aprilia ist wahrlich keine Reise-Enduro. Aber meiner Meinung für so kleine Touren mit guten Straßen, das perfekte Motorrad.

Geruch des Meeres / Grado’13 – Tag 5

Wache auf! Stockfinster? Wundere mich warum ich immer so früh munter werde. Ein Blick aufs Telefon ??? 08:05 ??? Ahhh mein lichtscheuer Morgenmuffel hat unser Hotelzimmer so verbarrikadiert und hermetisch abgeriegelt, dass nicht einmal die Straßenarbeiter vor der Tür zu hören waren. Ohne Gnade riss ich Vorhang, Rollo, Fenster und Fensterläden (schwere Holzfensterläden die das letzte mal in den 80er geschlossen wurden) auf um das Leben Italiens zu spüren. Alleine der Duft der frischen Croissant waren Christians böse Blicke Wert.

Majano

Wie unser Motorrad begeisterter Unterkunftgeber  versprochen hat, (er fährt selber eine Aprilia Tuono) nehmen wir unser „Piccolo Breakfast“  Cappuccino und Croissant zu uns. Heute haben wir fahrtechnisch langweilige 125 Kilometer mit Happy End vor uns. Trotz Navi drehen wir in Udine noch eine Ehrenrunde. Was uns einmal mehr die Bestätigung gab, dass wir 2014 eine  Kommunikation benötigen . Weiters haben wir eine neue La-Ce Regel aufgestellt: „wenn einer tanken muss, tanken alle.“ Kommt gleich nach Regel zwei: „Wenn wir uns auf einer Tankstelle treffen, tanken wir auch gleich und führen nicht nur Schmäh“ (Gell Herr Hell).

Punkt 12:00 rauschen wir in Grado ein, herrlich der Geruch des Meeres. Die lange Gerade am Damm, rechts und links die Lagune. Ich Depp hätte die GoPro am Helm befestigen sollen. Jetzt gibts leider nur ein Video wo man die Leitplanken sieht. ( nobody is perfect)

Grado von oben

Wenig später treffen unsere Frauen und Kinder ein, jetzt mach ma mal Familien-Badeurlaub… Am Sonntag gehts wieder Richtung Heimat. Christian hat schon eine Tour zusammen gestellt wo mir Angst und Bang wird.