La // Andreas

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Bikes: Ducati Monster 600, KTM LC4 400, BMW F650CS, BMW R1150R Rockster, Triumph Sprint ST 955i, Aprilia Tuono RSV 1000 Racing, Kawasaki ZX6R & Kawasaki ZX10R

Aprilia Tuono Racing

Wenn Ihnen zufällig ein Mann in Motorradkleidung begegnet, der mit erhobenen Ellenbogen, so, als hätte er Rasierklingen unter den Achseln, über die Straße schreitet, dann muss es sich nicht unbedingt um einen mit Anabolika vollgepumpten Bodybuilder handeln. Es könnte, vor allem, wenn er breit grinst, durchaus ein Aprilia-Tuono-Fahrer sein, der gerade sein Bike abgestellt und die Arme noch nicht wieder in ihre natürliche Position gebracht hat. Aber keine Sorge, bleibende Haltungsschäden sind beim Genuss der RSV mille Tuono nicht zu befürchten. Eher schon Rückfälle von vernünftigem Erwachsenenverhalten in halbstarkes Imponiergehabe. Kleine Ursache, große Wirkung, denn eigentlich ist die Tuono ja lediglich eine gestrippte Mille mit einem breiten und höheren Lenker. Doch die aufrechte Sitzposition, die weit auseinander liegenden Lenkerenden und die hohen Fußrasten verursachen beim Fahrer in Verbindung mit dem kräftigen Bollern des 1000er-V2 offenbar eine Ausschüttung von Glücks- und anderen Hormonen. Immer wieder ertappt man sich, wie man an der Ampel stehend mit dem Gasgriff spielt, dem herrlichen Sound der Zwei-in-eins-Anlage lauscht und sich von den kräftigen Vibrationen massieren lässt. Kaum springt das Signal auf Grün, beginnt unweigerlich eine Beschleunigungsorgie, die selbstverständlich bei der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit endet. Meist reicht schon dieses kurze Stück aus, um die Front der 215 Kilogramm leichten Tuono in luftige Höhen zu strecken. Und das, obwohl die Sitzbank zum Tank hin etwas abfällt, um mehr Gewicht nach vorn zu bekommen, und die Gabelfedern nur um drei Ringe vorgespannt sind, damit das Vorderrad mit viel Negativfederweg möglichst lange auf dem Asphalt führen kann. Solche Späßchen machen Laune, ihre wirklichen Qualitäten zeigt die Tuono aber erst auf kurvigen Landstraßen. Messerscharf und präzise lenkt sie mit einer Leichtigkeit in Kurven ein, wie man sie sonst nur von einer 125er vermuten würde. Bestätigt wird dieses Gefühl durch die guten Zeiten im schnellen Top-Test-Slalom. Dass die Tuono im langsamen Pylonen-Parcours nicht auf bessere Zeiten kommt, ist dem 190er-Hinterreifen zuzuschreiben, der das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten negativ beeinflusst und auch für ein Aufstellmoment beim Überfahren von Bodenwellen verantwortlich ist.Das komplett einstellbare Fahrwerk, das bis auf die Federvorspannung an der Gabel mit den gleichen Einstellwerten wie an der Mille am besten funktioniert, begeistert trotz einer komfortablen Auslegung mit eindeutigem Feedback. Auf sehr holprigen Straßen wäre jedoch beim Federbein etwas mehr Druckstufe wünschenswert. Obwohl die Metzeler Sportec M-1 reichlich Haftung bieten, schaffen sie es nicht, die Tuono in Verlegenheit zu bringen. Die Schräglagenfreiheit ist beinahe grenzenlos. Spätestens beim Dreh am Gasgriff merkt man allerdings wieder, dass im Brückenrahmen ein 998 Kubikzentimeter großer V2 werkelt, dem es untenrum trotz zweier Ausgleichswellen an Laufkultur fehlt und der gleich wie die Mille (17 zu 42), also zu lang, übersetzt ist. Keine glück-liche Konfiguration. In engen Ecken fällt die Drehzahl unter 3000 Umdrehungen, was die Aprilia mit leichtem Kettenschlagen quittiert und beim Rausbeschleunigen aufgrund geringer Schwungmassen mit einem unrunden Motorlauf. Ist diese Marke erst einmal überschritten, zieht der Zweizylinder sauber hoch; sein Leistungsloch bei 5000 Umdrehungen kann er dennoch nicht verheimlichen. Über 6000/min gibt es dann endgültig kein Halten mehr, zeigt sich der Vorteil der geringen Schwungmassen. Die Drehfreude scheint kein Ende zu nehmen. Nach guten drei Sekunden ist die 100er-Marke erreicht, nach knapp zehn Sekunden sogar die 200er-Marke, und wer nicht genug bekommen kann, der wird die Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h auskosten. Fast zu viel für einen Streetfighter, der, obwohl er über einen Lenkungsdämpfer verfügt, leichte Pendelneigung bei hohem Tempo nicht verleugnen kann. Das liegt aber eher an der Windfang-Sitzposition des Piloten denn am Fahrwerk. Schnell werden die Gänge in dem leicht zu schaltenden und präzisen Getriebe gewechselt, um dem Drehzahlbegrenzer, vor dem ein einstellbarer Schaltblitz warnt, bei gut 10000 Umdrehungen zu entgehen. Apropos Schaltblitz. Das Cockpit lässt keine Ausstattungswünsche offen. Vom Laptimer, der bei der Tuono ziemlich überflüssig erscheint, bis hin zur gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit findet sich alles irgendwie Darstellbare. Vorausgesetzt, man hat sich vorher ausgiebig mit der telefonbuchstarken Bedienungsanleitung auseinandergesetzt und weiß die fünf Knöpfe der Instrumenteneinheit in der richtigen Kombination zu bedienen. Die reine Freude auf der Tuono ist nicht nur der Auf-, sondern auch der Abbau von Bewegungsenergie. Zum einen sorgt die pneumatisch geregelte Anti-Hopping-Kupplung für sorgenfreies Herunterschalten ohne Stempeln oder plötzliches Blockieren des Hinterrads, zum anderen verzögert die Brembo-Bremsanlage mit ihren vier Kolben brachial und gut dosierbar. Das aufsteigende Hinterrad setzt der Verzögerung zwar Grenzen. Trotzdem steht am Ende ein beachtlicher Wert von 10,1 m/s2 im Datenblatt. Dort wird jedoch auch ein Spritkonsum von fünfeinhalb Litern bei gemächlicher Landstraßenfahrt notiert. Den Verbrauch der Tuono dürfte Aprilia ruhig noch etwas senken. Immerhin haben die Italiener erfreulicherweise den Preis drastisch reduziert. Anstatt gut 12000 Euro sind seit diesem Jahr für alle Tuonos, egal, ob 2003er- oder 2004er-Modell, noch 10799 Euro inklusive Nebenkosten fällig, für die Edelversion Tuono 1000 R Factory (bisher Tuono Racing; nun ohne Racing-Kit) 14599 Euro. Technisch ändert sich am 2004er-Basismodell, das nun auf den Namen Tuono 1000 R hört, nichts. Es ist in den Farben Silber, Rot und Schwarz mit durchweg rot lackierten Rädern zu haben. Ein fairer Preis für eine komplette Ausstattung inklusive U-Kat, jede Menge Fahrspaß und nicht zu vergessen, die Möglichkeit, sich noch einmal wie ein Jugendlicher zu fühlen.
Text: www.motorradonline.de

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Saisonstart BMW Bierbaum in Baden.

Heute waren wir beim Saisonstart-Fest von BMW Bierbaum in Baden.

BMW Bierbaum Baden

Eigentlich wollten wir die neue 1200GS probe sitzen und wenn möglich mal ein kleine Runde damit drehen. Aus irgendeinen Grund war es aber leider nicht möglich. Was mich (La von La-Ce) nicht weiter störte, da für mich eine nigel-nagel-neue (2 KM) BMW S1000RR zum endjungfern bereit stand.

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Trotz Limiter bei 8.500 Touren waren die ersten Runden in diesem Jahr wirklich lustig.

Ich hab mich in eine Italienerin verliebt

Ich hab Ihre Announce im Internet gelesen, aber als ich Sie dann gesehen habe, war ich verliebt. Eine perfekt gepflegte Aprillia Touno RSV im Factory Racing Version, so was habe ich bis dato nicht gesehen, ich musste zuschlagen.

Aber schaut selbst, hättet Ihr euch bei diesem Anblick nicht auch verliebt?

 

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Motorcycle Stop Motion Youtube Video

Nach meinem Motorradunfall am Panonniaring war ich leider gezwungen vier Wochen ruhig sitzen zu bleiben.  Was macht Mann aus Langeweile??? etwas bauen…….was bauen?? Na am Motorrad herumbauen……besser gesagt, das Motorrad auseinander bauen. So entstand dieses Stop Motion Video mit freundlicher Unterstützung meiner Tochter und Schwägerin.

Sommer 2012 // YouTube Video

Was für ein toller Sommer, was für schöne Ausfahrten und was für geile Kurven wir diesen Sommer erlebt haben, die besten Highlights findet Ihr hier auf unseren Sommer Video.

Trotz Unfall und Blessuren werden wir nächstes Jahr diese und andere Rennstrecken wieder abfahren. Ebenso planen wir die Route des Grandes Alpes von Wien aus nach Nizza erstmalig zu fahren. Wer Lust, Zeit und Laune hat kann uns gerne begleiten oder nur ein Stück mit uns fahren.

Lowsider Crash am Pannonia-Ring // YouTube

Ein Lowsider am Pannonia Ring ist normal eine feine Geschichte. a) Es ist kein Highsider und b) hast genug Platz Richtung Kies und anderen unangenehmen Gegenständen die sich in den Weg stellen könnten. Aber irgendwie war dieser schöne September-Vormittag  mitten in Ungarn nicht so der Meine. Erster Turn, sechste Runde und mein Tag war gelaufen. Fragt mich BITTE NICHT warum es mich auf die Fresse gelegt hat. Ich habe keine Antwort. Ich kann euch nur eines mit auf den Weg geben. Mit 30++ rollt man nicht mehr so weich und leicht ab wie mit Anfang zwanzig. Wie man am Video sieht bin ich gleich wieder auf und Richtung Motorrad gegangen. Was man leider nicht sieht, ich habe mich in einen Schock plus voll Adrenalin Zustand tatsächlich noch mal auf’s Bike gesetzt, gestartet (Treue Triumph) und bin Richtung Box gefahren. Mit zirka 70 Sachen zischte ich durch die Boxengasse Richtung Fahrerlager. Fuck / Jesus / Scheißdreck ein Griff ins Leere, kein Bremshebel mehr. Ein tritt Richtung Fußbremshebel hat mich irgend wie leicht nervös werden lassen. Jössas Maria auch weg!!! Angeschlagen vom Sturz ohne Bremsen mit überhöhter Geschwindigkeit rausche ich ins Fahrerlager ein.

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4 Stunden nach meinen Lowsider, stehe ich schon vor dem Eingang des Mödlinger Krankenhauses. Ich bitte Christian mir einen Rollstuhl zu holen, da die Schmerzen doch etwas zugenommen hatten. Seine Aussage dazu: „Mimose stell dich jetzt bitte nicht so an und geh zur Notaufnahme.“ Nach dem Röntgen hat er alles wieder zurück genommen.

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Fazit meiner 1000ps Gripparty am Pannonia Ring: Gebrochener rechter Fuß der nicht wirklich schmerzte. Rechte Hand, geprellt gestaucht und gezerrt die mich heute noch an mein Ausflug an Pannonia Ring erinnern lässt.

 

Abseits meines Sturzes zwingt bittet mich Christian hier noch zu erwähnen, daß ich heute über seine Actioncam gefahren bin und stellt dazu dieses Foto online, die zeigt wie seine Kamera gerade unter meiner Triumph zerspringt.

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Dazu muss aber auch erwähnt werden, das Christian offenbar keine Kraft hat seine Kamera ordentlich festzuschrauben, wie dieses Foto zeigt.

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Beautiful Bike Day // Leithagebirge // Police // YouTube

Nicht das Mad Max ein extremer Luxusmensch ist, Aber immer wenn ich mit meinen Lieblings Kolumbianer unterwegs bin kostet es mich eine Lawine. Auch an diesen wunderschönen Sonntag löhnten wir Deppensteuer. 105,- Euro für Mad Max und als irgendeinen glücklichen Grund nur 55,- Euronen für mich.

Der Ober-Ordenshüter von der Gegend, wir nennen ihm liebevoll Leitha-Sheriff, ist kein Guter. Wenn man mit ihm zu tun hat, merkt man irgendwie schnell eine schwere Abneigung gegenüber Motorradfahrer. Am liebsten würde er die Strecke für Bikes am Wochenende überhaupt sperren. Da ich schon öfter das Vergnügen hatte, kenn ich seine einstudierte Standpauke schon auswendig. Er hat sicher recht, das auf den wenigen Kurven Hof / Donnerskirchen tragische Unfälle passiert sind. Aber man kann es auch übertreiben. Tipp: die erste Runde gemütlich angehen und nach dem Sheriff Aussicht halten.

YouTube Triumph Sprint ST 955i vs. BMW F800GS im Leithagebirge

Unser erstes Motorrad YouTube Video mit eigener ActionCam.
Am Geschmack sind wir schon am Slovakiaring gekommen, Da haben wir aber unser Videomaterial noch von anderen bekommen.

Ich glaube Christian ist tagelang vorm PC gesessen und hat alle Action Kameras verglichen. Bis eines Tages die Nachricht kam: „Ich habe die perfekte Kamera für uns gefunden.“ ACTIONPRO SD21 PRO
So habe wir auch die Kurven vom Leithagebirge für uns entdeckt.

1000ps Gripparty Slovakiaring

Nach langem überreden habe ich es geschafft Christian mit seiner Enduro BMW auf die Rennstrecke in der Slovakei zu locken. Ich wollte unbedingt mal die Rennluft schnuppern und den verbrannten Gummi meiner Triumph auf Raceasphalt kleben lassen.

Ok: Anhänger gemietet, Bikes am Vorabend drauf geschnallt, morgens 08:00 Abfahrt. Punkt 09:00 perfekt zur Einweisung im Fahrerlager angekommen. Jetzt noch die Glasteile verkleben und in 30min gehts los.

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Im Fahrerlager haben wir gleich Bernhard kennengelernt. Hey Berni, wieso sehen wir Dich soo selten??

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Erster Turn, kein Problem die Thriumph bis zu den Fußraster runter zu bringen.

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Man merkt gleich die Reifen der BMW sind dies nicht gewohnt und schlagen gleich mal Blasen.

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Hier noch weitere Impressionen:

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