Ce // Christian

Ce // Christian
Fahrer einer BMW F800GS, Bezwinger der Route des Grandes Alpes und der Top 10 Alpenpässe und aktiv auf unserem YouTube Channel und der Facebook Fanpage für den Blog.

Rollei eGimbal G1 Steadycam Test

Nach einer sehr kalten Osterwoche, bei dem sich der Osterhase sicher seine Eier abgefroren hat. Also die Ostereier natürlich, freuen wir uns, dass der Frühling da ist und uns mit so sonnigen Aussichten empfängt. Nachdem unsere Bikes ja heuer schon gestartet sind, starten wir heuer auch erstmals unsere GoPro’s.

Dabei musste ich leider feststellen, dass sich meine microSD Karte offenbar verabschiedet hat und keine Filme mehr aufnehmen möchte. Natürlich ist mir, dass unterwegs und nicht zu Hause aufgefallen,… daher haben wir die erste Frühstücksrunde nur mit einer GoPro filmen können, dafür aber mit doppelt so vielen Akkus. 😉

Gestartet wurde nach einem Frühstück beim Dorfwirt in Stotzing.

2015_04_11

Beim Dorfwirt haben wir unser neuerstes Spielzeug unter neidischen Blicken ausgepackt und erstmals auf Andis Bike montiert: unsere Rollei eGimbal G1 Steadycam

Für alle die technisch nicht so versiert sind oder aber keine Technischen Nerds sind, dies ist ein elektronischer Stabilisator der nicht nur verwacklungsfreie Videos erlaubt, sondern auch die horizontalen Bewegungen ausgleicht. Ich hoffe ich habe es halbwegs gut erklärt, ansonsten schaut euch das Video an, dann wisst Ihr was ich meine.

 

User erster Eindruck von der Rollei eGimbal G1 Steadycam:

Die Stadycam ist in der Hand wirklich pefekt! – Für jeden Hoppyfilmer wie uns, ist es nun möglich auch schnelle Schwenks durchzuführen, ohne dass ein mühseliges Stabilisieren duch die Videosoftware das ganze halbweg zu beruhigen.

Beim Biken schaut das ganze aber schon ein klein wenig anders aus, hier hängt alles mit der Kalibrierung zusammen, wie wir nachgelesen hatten. Da wir die Anleitung lediglich „überflogen hatten“, düften wir die Kalibrierung offenbar falsch durchgeführt haben. Sobald wir hierzu mehr wissen, werden wir es hier posten.

Los geht’s 2015!

Der Winter war wie immer zu lange und der Frühling ist auch noch lange nicht in Sicht. Dennoch haben wir Ende März Glück und an einem Samstag sind „heiße“ 12°C vorausgesagt. Also Reifen auf Normaldruck und vom Ständer runter. Wir fahren aus!

Es wurde zwar keine Frühstücksrunde, da es gegen 9Uhr nur rund 7°C hatte und Andi nach einer sehr kalten Ausfahrt 2013 beschossen hatte, nie mehr unter 8°C loszufahren. Daher wurde ein späterer Abfahrtszeitpunkt gewählt, gefrühstückt hatte dann schon jeder, somit wurde aus dem gemeinsamen Frühstück, ein Mittagessen am Kebab Stand in Eisenstadt.

Hier das erste obligatorische Helm Foto 2015:

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Rückblickend meinte Andi sogar, es war einer der besten Kebabs, die er je genossen hatte. Na dann hat es sich ja gleich doppelt ausgezahlt.

Überschwänglich wieder zu Hause angekommen, hat Andi dann gleich noch das Bike von seinem Sohn genommen und ein Action Foto für unsere Social Media Follower geschossen.

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PitBiken mit Kids and Friends!

Noch einmal SPASS auf der PitBike Strecke von MotoXJungle stand diesen Samstag auf dem Programm.

Nachdem wir mit den Kindern Anfang September Pitbiken waren (Link zur Story: Mit unseren Kinder auf die Motocross Strecke) wollten die Kids nochmals auf die PitBike Strecke. Aber warum nur die Kids?

Daher haben uns auch wir in die Lederkombi geworfen und haben auf den PitBikes die Strecke mehr als un-sicher gemacht, aber es war eine fetzngaudi!

Hier könnt Ihr euch ansehen wie wir das letzte schöne Herbstwochenende auf der Piste genossen haben, so viel sei verraten, es gab einige spektakuläre Stürze und noch mehr blaue Flecke am Arsch 😉

Zusammenfassung meiner Route des Grandes Alpes Tour

Da ich von vielen gefragt wurde, wo genau bist Du gefahren, wie viele KM hast Du tasächlich abgespult, usw.

Also hier als die Zusammenfassung der ganzen Tour.

Die Tourdaten:

Reiselänge:4.144 km
Reine Fahrzeit:99:59 Stunden
Reine Pausenzeit:5:23 Stunden
Reisedauer:14 Tage
ink. 2 1/2 Tage Badeurlaub
max. Höhe:2.828 m
Ötztaler Glescherstraße
Überwundene Höhe:178.379 m
89.421m bergauf
89.534m bergab

Mein Tourvideo:

 

Alle 10 Pässe auf einem Foto:

top10

Mein Tour zum downloaden:

 

Mein gefahrene Tour zur Ansicht:

GoPro Mounting Test // RAM Mounts vs. GoPro Handlebar Seatpost Pole Mount

Andreas schwört bei der Montage der GoPro auf die Halterungen von GoPro selbst, auch wenn er diese meist ankleben muss. – Ich hingegen mag die Produkte von RAM Mounts vorallem weil diese so schnell fixiert sind und so flexibel sind, aber dennoch gibt es ein Manko. – Das Video verwackelt. *grgr*

Also haben wir die beiden Produkte gegeneinander getestet, beide auf den Sturzbügel von SW-MOTECH an die BMW geschraubt, GoPro ein und GAS!

Wie Ihr Ihm Video seht, habt jede Montage seine Vor- & Nachteile.

Und WIE montiert IHR eure ActionCam? – Bitte postet eure Erfahrung

Motocross Stiefel Alpinestars Tech3 // Review

Ausverkauf ist schon was tolles, speziell wenn zusätzlich noch Prozente abgezogen werden. Ein richtiger Glücksfall, dass ich diese Stifel noch in meiner Größe gefunden habe.

Für meine Anforderungen, Bequem und dennoch sicher waren diese nach dem Probieren schon gekauft, bezahlt und eingepackt.

Rückblickend kann ich sagen, dass sich der Kauf auf jeden Fall gelont hat, da ich mit den Stifel sehr zufrieden bin, diese sitzen wirklich toll, es zwickt nix und Wasserfest sind diese obendrein, wie ich auf der Rückfahrt von Grado feststellte. (RdGA Tag 12 – Grado – nach Hause) Da ich wie jeden Tag die Hose in die Stifel steckte, konnte das Regenwasser perfekt eintreten und eben nicht mehr herraus. Man lernt aus Fehlern.

Selbst bei einer kurzen Pause sind die Stifel auch bei geschlossenem Zustand noch immer angenehm, optional öffnet man die Verschlussschnallen um den Fuss doch ein wenig mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Einziges Manko sind die erwähnten Verschlussschnallen, speziell nach einer langen und ev. kräftezehrenden Ausfahrt, wenn man doch etwas erschöpft zu Hause ankommt und recht schnell aus der Wäsch will. Genau dann gehen die Schnallen doch etwas recht streng auf.

 

http://www.alpinestars.com

Material:

  • Obermaterial aus leichtem und robustem Leder
  • Veloursleder an der Innenseite
  • Textilfutter
  • besonders flache und griffige Gummisohle

Schutz:

  • geformter Schienbeinschutz, stoß- und abriebfest
  • in die Struktur des Stiefels eingearbeitetes Stütz- und Sicherheitssystem reduziert das seitliche Umknicken und das Risiko an Überdehnung
  • integrierte Zehen- und Fersenschutzkappe

Komfort/Ausstattung:

  • individuell einstellbare Schnallen aus hoch schlagfestem Techno-Polymer
  • gepolsterter Schaftabschluss
  • austauschbares, anatomisch geformter Fußbett
  • Schafthöhe ca. 36 cm (Gr. 10)

Ausverkauf ist schon was tolles, speziell wenn zusätzlich noch Prozente abgezogen werden. Ein richtiger Glücksfall, dass ich diese Stifel noch in meiner Größe gefunden habe. Für meine Anforderungen, Bequem und dennoch sicher waren diese nach dem Probieren schon gekauft, bezahlt und eingepackt. Rückblickend kann ich sagen, dass sich der Kauf…
Meine Bewertung

Schuberth S1 Pro in Beta Black

Die Zeit des Rollerfahrens sind vorbei, daher muss auch ein adäquater Helm her. Keine Kompromisse den bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden! Ab zum Motorradhändler meines Vertrauens und probieren, probieren und nochmals probieren stand an der Tagesordnung. Nach unzähligen Anproben gab es nur noch 2 Modelle die für mich in Frage kommen: Der SHOEI X1000 und der SCHUBERTH S1 Pro.

Für den SHOEI sprach die leicht herausnehmbaren Innenpolster, sowie der angenehme Sitz des Helms und beim SCHUBERTH ein integriertes Sonnenvisier und die Optik die mit den Farben optimal zum Bike passen würden.

Gegen den SHOEI sprach, dass es eben nur ein klares oder ein Sonnenvisier gibt und gegen den SCHUBERTH sprach der doch recht strenge Sitz und das sehr kurze Sicherungsband.

Vom Verkäufer wurde mir mitgeteilt, dass der strenge Sitz sich mit der Zeit weiten wird und auch das „einsteigen“ in den Helm leichter gehen und das Sicherungsband somit nicht zu kurz sei, weiters hebte er noch hervor, dass dies einer der leisesten Helme sei, die er im Angebot habe

Ich habe mich für den SCHUBERTH S1 PRO entschieden, da mir das Sonnenvisier einfach aus Bequemlichkeit zugesagt hatte, aber über den doch recht hohen Preis möchte ich hier gar nicht sprechen.

Nach ein paar Monaten im Einsatz kann ich sagen, der SCHUBERTH S1 PRO ist jeden Cent wert, der Helm sitzt perfekt am Kopf, im Sommer lassen sich 4 Lüftungsschlitze (3 am Kopf und einer am Kinn) leicht öffnen und die kühle Luft doch den Helm gleiten lassen. Auch ist das Einsteigen und das Sichern mit den Doppel-D Schlaufen jetzt ganz easy geworden. Jedoch klippe ich das Ende des Bandes nicht an das Band, sondern stecke es unter die Polsterung, dann flattert auch währen der Fahrt das Band nicht herum.

Zwei Sätze noch zur Bequemlichkeit, der Helm dämpft die Umgebung sehr gut ab und man hört nur noch das mindeste, das ist für längere Fahrten sehr angenehm, jedoch beim unterhalten mit Freunden an der Ampel muss ich schon das Visier hochklappen um alles zu verstehen.
Weitens das Sonnenvisier: Ich liebe es, wenn die Sonne rauskommt, kann ich mit einem einfachen Handgriff das Sonnenvisier ausfahren, fahre ich durch einen Tunnel oder bei Abendämmerung, einfach das Sonnenvisier wieder reinklappen und die Sicht ist wieder hell. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dies bei einem abgedunkelten Sonnenvisier funktionieren würde.

Ich genieße jeder Fahrt mit meinem SCHUBERT S1 PRO und empfehle diesen Helm uneingeschränkt weiter.

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Hier nochmals die Eckdaten:

Schuberth S1 Pro Beta Black
aerodynamische Formgebung benötigt weder Spoiler noch Windabrisskante – Auftrieb = 0 • Richtungsstabil • Pendelneutral • kein Buffeting – nur 85 dB(A) bei 100 km/h auf unverkleidetem Motorrad • Effektiver Visierbelüftung über Belüftungseingang (regelbar) im Kinnbereich • 3 Sport Belüftungseingange (regelbar) • A.R.O.S = Anti-Roll-Off-System • Aussenschale aus S.T.R.O.N.G.-Fibre (glasfaserverstärkte Spezial-Duroplast-Matrix) • Mehrzonige EPS Innenschale • Doppel-D Verschluss • Sonnevisier

 

Anmerkung 2016:
Mit dem Redesign der Schuberth Webseite, wurde leider auch das ‚Archiv‘ mit der Afuflistung der älteren Helme entfernt, daher ist die Webseite http://www.schuberth.com/de/motorrad/s1-pro.html leider nicht mehr erreichbar.

 

Die Zeit des Rollerfahrens sind vorbei, daher muss auch ein adäquater Helm her. Keine Kompromisse den bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden! Ab zum Motorradhändler meines Vertrauens und probieren, probieren und nochmals probieren stand an der Tagesordnung. Nach unzähligen Anproben gab es nur noch 2 Modelle die für mich…

Meine Bewertung

Geräuschdämpfung
Passform
Design
Preis

Mit unseren Kinder auf die Motocross Strecke

Heute Nachmittag wollen wir mal unseren Nachwuchs fördern und versuchen, sie ebenenfalls fürs Motorradfahren zu begeistern. Die Jungs und Mädels von MotoXJungle vermieten Ihre 10″ x 10″ Dirtbikes inklusive Schutzausrüstung auch an Kinder. Das mussten wir uns ansehen, hierzu die Fotos vom Einsatz.

Danke an das MotoXJungle Team, wir kommen sicher wieder!

 

RdGA Tag 13 – Spedenaktion in Mariazell

Wer meine anderen Beiträge zur Route des Grandes Alpes gelesen hat, weiß das ich mächtiges Glück hatte, da ich DREI mal ganz knapp einem Unfall entgangen bin. Daher habe ich mir schon unterwegs geschworen, wenn ich das unbeschadet überstehe, dann spende ich 50.- Euro in Mariazell.

Gemeinsam wollte ich mit Andreas von Grado via einiger Pässe nach Mariazell fahren um mein Versprechen einzulösen, doch wie am Tag 12 zu lesen (Link) mussten oder besser gesagt, durften wir mit der Bahn nach Hause fahren, daher musste ich meine Spendenaktion in Mariazell verschieben.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so machten wir uns 2 Wochen nach meiner eigentlichen Route des Grandes Alpes Tour auf den Weg nach Mariazell. Und wie versprochen habe ich die 50.- Euro dem Messdiener in Mariazell gespendet.

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Somit kann ich heute meine Route des Grandes Alpes Tour als „vollständig abgeschlossen“ betrachten.

RdGA Tag 12 – Grado – nach Hause

Beeb! Beeb! – Eine Nachricht auf WhatsApp von Andi mitten in der Nacht. Nun ja, ich hab ja eh auch gerade mit den iPhone gespielt, kann nicht schlafen, offenbar zu aufgeregt und aufgedreht, morgen gehts wieder ein Stückerl (510km) mit dem Bike nach Hause.

„Morgen regnets!“ steht da und der Wetterbericht auf allen einschlägigen Wetterwebseiten bestätigen leider seine Aussage, also schnell nachgeschaut, wann denn der ÖBB Autoreisezug von Villach nach Wien startet. 12:10 müssen wir in Villach sein, also Abfahrt spätestens um 10:00Uhr!

wetter_villach

Leider habe ich noch kein neues wasserdichtes GoPro Gehäuse gehabt, denn was jetzt kommt, muss mann gesehen haben: Bis nach Udine hatten wir noch die Sonne im Rücken und ich hoffte noch das Beste, doch dann begann der leichte Regen, der sehr schnell fester und immer mehr wurde.

Ich geb’s zu ich höre ab und an Musik (nur auf einem Ohr!!) aber an diesem Tag, gab ich mir die volle Dröhnung auf beiden Ohren, der Bass war kaum zu hören, nur das permanente Klopfen der Regentropfen, die versuchten das Visier zu durchdringen. Auch das PinLock gab irgendwann nach oder gar auf und so lief das erste Mal seit dem ich diesen Schuberth S1 Pro Helm habe mein Visier an, also gaaannnz Vorsichtig unten das Visier öffnen, FLUSCH und eine Flutwelle schoß mir entgegen. Alle Schotten umgehend wieder schliessen! Weiter gehts mit 120km/h auf der Autobahn Villach, zum Glück gibts auf dieser Strecke ein Haufen Tunnels.

Lediglich bei den beiden Maut Stationen der italienischen Autostrada stoppten wir, aber ansonsten gehörte die Autobahn uns, keiner überholte uns, nur wir sie. Und tasächlich auf die Minute, waren wir in Villach und wir stürmten den Bahnhof. Doch dann die Hiobsbotschaft es gibt keinen Platz mehr für unsere 2 Bikes. „Scheisse, weitere 400km bei dem Wetter“ dachte ich nur.
Aber die Dame am ÖBB Schalter meinte noch: „Schauts zur Verladestelle, ev. habt’s a Glück“. Wir bettelten den Verlader an und nach wenigen Minuten dann die Erlösung, wir kommen mit. Schnell unsere beiden Begleitfahrzeuge, also unsere Frauen angerufen, die ja ebenfalls die Strecke mit dem Auto nach Hause fahren und Sie gebeten uns noch schnell trockene Sachen zum Bahnhof zu bringen.

3:56 Minuten eine erholte Fahrt von Villach nach Wien, ohne Hose, nur mit Badetuch über die Hüften, so sind wir am 4er Sitz gesessen und keiner wollte sich zu uns setzten. Wieso eigentlich?

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In Wien angekommen, plaudern wir noch mit den anderen Bikern am Verladebahnhof, danach nach eine gemütliche 20km Fahrt bei leichtem Regen nach Hause.

Eigentlich wollte ich wollte mit Andreas, schön über die Nockalmstraße, den Sölkpass, Hengstpass über Mariazell und „unseren“ Ochsattel nach Hause fahren und die Tour „würdig“ abschliessen. – Leider war auf unserem ersten emeinsamen Abschnitt, am Großglockner und in den Dolomiten zu viel Verkehr und beim zweiten Teil, unserer Heimreise zu viel Regen. Irgendwann sollten wir, nein müssen! wir das gemeinsam nachholen, ev. gleich mit meiner neuen Idee „die schönsten Schweizer Alpenpässe“.

Ich freu mich jetzt schon, und du Andi?