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RdGA Tag 5 – Menton – Allos

Die Hotelsuche gestern und die doch lange Fahrt gestern haben mich dazu verleitet mir erstemals das Privileg des Ausschlafens zu können. Danach habe ich das Frühstück mehr als genossen, da ich gestern Abend keine Kraft mehr hatte fürs Abendessen oder gar einen Bummel durch die Stadt.

Gestärkt startete ich heute erstmals ohne Motorradjacke bei 35°C an der Côte d’Azur, die ich hinten auf meine Cargobag geschnallt hatte auf Stadtrundfahrt nach Monaco.

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Leider war die Auffahrt zum Palais Princier und der Cathédrale de Monaco heute für den Verkehr nicht freigegeben und eine Wanderung mit dem Bikeautfit bei den Temperaturen kam für mich nicht in Frage, hatte ich mich doch gestern schon beim Aufstieg zum Cime de la Bonette Aussichtsplattform mit den Bikerboots verausgabt. Zum Alternative besuchte ich standesgemäß einen echt monegassischen Supermarkt und stockte mein Proviant auf, um mich anschliessend nach Nizza aufzumachen.

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Haben Sie den Film „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ gesehen? Ich hatte gehofft so wie Jean-Baptiste Grenouille durch das Stadttor einfachren zu können. Nun ja Film und Realität sind dann halt doch zwei verschiedene Welten. Zwar bietet die Altstadt doch einen netten Charme, dennoch ist Grasse heute eine größere Stadt als im Film dargestellt.

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Einen lobenwerten Abstecker von der Route des Grandes Alpes und den Top 10 Alpenpässen bietet die Umfahrung der Grand Canyon du Verdon auch bekannt als Gorges du Verdon.

Der Grand Canyon du Verdon ist Westeuropas größte und eindrucksvollste Schlucht. Auf 21 Kilometern wird hier der Lauf des Verdon von senkrecht abfallenden, bis zu 800 m hohen Felswänden eingeschlossen. An einigen Stellen verengt sich dabei die Schlucht bis auf wenige zehn Meter.

Die Fotos können leider nicht festhalten wie toll die Aussicht bzw. wie tief der Abgrund ist.

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Aus einer Motorradzeitschrift hatte ich ein empfehlenswerte Hotel in mein Garmin Navi mittels Geokoordinaten eingeflegt, dies wollte ich heute noch erreichen. Als die Straßen immer enger und rauer wurden, hatte ich meine ersten Bedenken. Bestätigt wurden diese als ich in Le Village de Peyresq bemerkte, daß die Straße hier endete.
(Diese Straße ist als solches auf Google Maps schon fast nicht mehr als solches erkennbar.)

Somit dachte ich mir nicht nur „Fuck, wo hat mich mein Navi diesmal hingeführt“ – zum zweiten Mal, sondern auch „wohin zum Teufel willst Du mich da führen“, wie man am Foto erkennen kann, als mich mein Navi über den Wanderweg rechts führen wollte.

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Offenbar klappt das nicht mit den Geokoordinaten und meinem Garmin Navi, daher beschloß ich in der nächst größeren Ortschaft nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Die vermeindliche Großstadt Thorame-Haute ie auf jeder Karte zu finden ist, stellte sich eher als Bergdorf herraus. Daher setzte ich meine Fahrt fort und fand dann in dem mir unbekannten Skiort Allos eine nette Unterkunft, die sogar ursprünglich mal einem Deutschen oder Österreicher gehörte, ganz genau hab ich das nicht so rausgefunden.