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RdGA Tag 3 – Montreux – Valloire

Im etwas überhitzen Zimmer gut übernachtet, genoss ich mein Frühstück mit einem wunderbaren Blick über den Genfersee, unweit des schon besuchten Freddie Mercury Memorial.

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Danch ging es um den Genfersee richtung Evian, ohne französischkenntnisse, beginnt an dieser Grenze für mich die Route des Grandes Alpes. Bonjour France!

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Von dem Örtchen Evian war ich dann doch etwas enttäuscht, erstens hatte ich mir alles blau-rosa vorgestellt (ja, die Werbung hat mich geprägt) und zweitens kostete eine Flasche Evian in Evian genau gleich viel wie sonst wo.

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Nachdem ich teures Wasser eingekauft hatte, hatte ich meine zweite dumme Idee dieser Reise, ich wollte noch etwas dem See entlangfahren, bevor ich den ersten RdGA Pass anfahren wollte. In der Höhe von Thonon-les-Bains hätte ich links auf die D902 gehört, ich bin jedoch geradeaus weiter gefahren, Warum? Keine Ahnung!

Wie ich dann zu spät merkte, gab es auf der D26 nur eine Verbindung auf die besagte D902 und auf diesem Weg wurde der Belag gerade ausgebessert. *grgr* Also keine Change die Route des Grandes Alpes standesgemäß zu beginnen. Somit musste ich den ersten Pass, den Col des Gets von der Seite anfahren auf der ich eigentlich runter kommen wollte und auch 40min später wieder runter kommen werde. Dennoch ich habe den Pass angefahren und war oben und hab ein Foto, wenn auch ein langweiliges.

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Dafür sollte nun das erste Highlight was die Route des Grandes Alpes betrifft kommen, der Col de la Colombière, wenn auch nur 1613m hoch, freu ich mich es geschafft zu haben, dort ein drei gängiges Menü bestellt zu haben.

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EXPERTEN TIPP! – Wer in diesem Souvenir Shop einen Magneten einkauft, kann 1.-Euro sparen, wenn er diesen auf der anderen Strassenseite kauft.

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Weiter auf der Route des Grandes Alpes – Fototour geht es mit dem Col des Aravis, der auf der Südseite Lust auf mehr macht.

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Fast noch langweiliger als am Col des Gets war es am Col des Saisies, da gab es eigentlich weder Marterpfahl noch Grenzstein, lediglich ein Kreisverkehr mit kleinem Schildchen kennzeichnet das man sich hier auf einem Pass befindet.

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Nach dem schlechten Start rund um den Col des Gets freute es mich zu wissen, daß ich nun richtig war.

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Wir kommen nun zum Col du Pré. Ich habe meine Tour wirklich lange geplant, hab mir schöne Strecken und ebenso tolle Pässe eingebaut, aber wieso habe ich nur den Col du Pré und die Anfahrt über den Norden hierzu miteingeplant? Der Weg ist teilweise so eng, daß ich dachte, hier kannst du nicht richtig sein.

Zwischen den Pässen habe ich immer wieder Verbindungspunkte / Wegpunkte gesetzt, damit mich mein Garmin Navi auch tasächlich die von mir gewünschte und geplante Route führt. Aber wenn Dir selbst Dein Navi sagt, auf diesem Weg solltest Du umdrehen, dann überlegst Du Dir schon:

1.Bin ich hier richtig?
2.Was zum Teufel mach ich hier?
3.Fuck, wo bin ich hier überhaupt?

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Aber wieder einmal sollte die Abfahrt vom Pass alles erklären, ein toller Blick auf den Lac de Roselend und anschliessender Fahrt über den Stausee entschädigte mich für die Auffahrt. Aber es sollte noch besser kommen.

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Die Auffahrt zum Cormet de Roselend war rückblickend einer der schösten Pässe der ganzen Reise. Offenbar habe ich diesen so flott befahren, daß ich vergessen hatte ein Foto von der Auffahrt zu machen. Aber natürlich habe ich eins vom Pass.

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Auf dem Weg nach Val-d’Isère habe ich diese Fotos geschossen. Eine Ducati 1199 Panigale S bei dem der sehr sportlich fahrende Fahrer nicht nur ein sehr junges Mädchen mitnimmt, sondern auch vorne am Tank einen Hund sitzen hat. Ich war froh 2, 3 Fotos hinter dem Motorrad fahrend zu kipsen, ein Überholen war mit mir versändlichweise nicht möglich.

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Beim Lac du Chevril habe ich dann die Verfolgung sein lassen und mich wieder der Flora und Fauna hingegeben, hierzu ein Foto vom Lac du Chevril richtung Tignes mit der Statue von Livio Benedetti im Vordergrund.

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Nach der durchfahrung des ewig dauernden Wintersportortes Val-d’Isère in dem offenbar alle Schritttempo fahren, sollte der Höhepunkt des heutigen Tages folgen, der Col de l’Iseran.

Der Col de l’Iseran ist mit einer Höhe von 2764 m der höchste überfahrbare Gebirgspass der Alpen und somit die Nr. 1 bei meiner Top 10 Alpenpässe Tour, dementsprechend muss a schönes Foto her, wenn net zwei, wenn scho das Wetter so perfekt mitspielt.

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Übrigens, ich hab für diese Salzburger Fahrradfahrer noch 5 oder 6 Fotos gemacht, die haben sich bis heute nicht auf meine E-Mail gemeldet. Sollte sie wer er-kennen, bitte das Feedbackformular nutzen.

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Wie schon erwähnt, das Wetter war perfekt und die Abfahrt ein Traum.

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Zwar war es schon wieder nach 19Uhr, dennoch war ich gut gelaut am Weg zum Col du Télégraphe, der dann auch schnell erreicht wurde.

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In Valloire am Fusse des Col du Télégraphe habe ich eine nette Biker Unterkunft gefunden. Am Abend sollte es auf Grund des Feiertages am nächsten Tag ein tolles Feuerwerk geben, was will man mehr?