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RdGA Tag 8 – Chur – Bergün

Als ich heute morgen losfahren wollte, regenete es und ich bemerkte einen kleinen Fehler in meiner Reiseplanung: Ich hatte jeden Tag eine tolle Route geplant, jedoch keine Reserve mit eingeplant. Aber ich musste das Zimmer verlassen, sollte ich nicht gleich eine weitere Nacht buchen wollen. Abfahrt 11Uhr, so spät wie normalerweise nach 2 Pässen.

Von Chur ging es über den Lenzerheidepass, der nicht mal ein Schildchen zum Fotographieren hatte, der Tag war somit in jederlei Hinsicht ins Wasser gefallen.

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In Bergün tankte ich und traute mich nicht mehr unter dem Vordach der Tankstelle zu fahren, wie man hoffentlich am Bild sehen kann.

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Einige Leser werden eventuell anmerken, es gibt keine falsches Wetter nur die falsche Kleidung. Dem stimme ich grundsätzlich zu, nur muss ich mir das wirklich antun, ich will das ganze ja geniessen. Gott sei Dank, habe ich mich 2 Tage zuvor verplant und bin daher meinem Zeitplan doch etwas vorraus. Daher habe ich mir eine Unterkunft gesucht und den Tag im Bett in Bergün ausklingen lassen.

Während einiger Sitcoms im TV, meldete sich Andreas wieder. Er würde gerne unsere Motorradtour absagen und lieber mit dem Auto nach Grado kommen. – WWWAAAASSS?? Jetzt nicht ersthaft! Er war doch immer derjenige der meinte Männerfreudschaft, Hanschlagqualität und das andere Zeugs und jetzt lässt er mich hier im verregneten Graubünden hängen? Da ich ja viel Zeit habe heute, mach ich mal ein bisserl Druck, er war derjenige der damals meinte: „Treff ma uns beim Großglockner und fahr ma das letzte Stückerl gemeinsam“ und dann später noch „…und dann fahr ma mit der Familie gleich weiter nach Grado“ – hat der eigentlich bedacht, daß ich meine 14 Tage locker-flockig Motorradtour auf knackige 9 Tage verkürzt hatte wegen IHM?

Notiz für mich:
Man kann auch mal zum besten Freund „Nein“ sagen, der wird’s schon verkraften.

engardin