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RdGA Tag 2 – Stilfser Joch – Montreux

Im Hütten Zimmer etwas kühl übernachtet, läutete punktlich um 7:00Uhr der Wecker, um ab 8:00Uhr wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Beim Frühstück erwartete mich eine wunderbare Aussicht.

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Nach dem Frühstück, wieder motiviert auf’s Bike und gleich zum Stilfer Joch und meinem heutigen ersten Grenzübergang in die Schweiz beim Umbrailpass, um wieder ein Erinnerungsfoto zu machen. Somit habe ich schon Nr. 4, Nr. 7, Nr. 9 für mein Top 10 Alpenpässe „Abzeichen“.

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Danach geht es weiter durch das Münstertal zum Ofenpass. Auch als Pas dal Fuorn bekannt, ist zwar die Strecke sehr schön, jedoch für mich nur ein Punkt zum passieren, daher nur ein schnelles Foto ohne mich.

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Bei meiner Routenplaunung habe ich offenbar übersehen, daß der Weg duch den Munt-La-Schera-Tunnel Mautpflichtig ist. Und schon nach 60 Minuten hatte ich meine zweite Grenzübergang erreicht, diesmal zurück nach Italien. Die tolle Aussicht entschädigte mich für die Maut.

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Am dritten Grenzübergang wieder in die Schweiz am Forcola de Livigno, war doch recht viel los, daher habe ich lieber Wohnwagen und Schleicher überholt, als ein Foto zu machen, es gab ja eh keine Tafel die ein Foto wert wäre. Da habe ich lieber ein Foto am Berninapass gemacht, aber wieso ich den Helm nicht abgenommen habe und so gelangweilt am Foto aussehe, weiss ich jetzt auch nicht mehr, war doch erst 10:30, also doch noch Zeit bis zum Mittagessen.

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Dann weiter nach St. Moritz, mal schaun wie das Dorf ohne Schnee aussieht, um anschliessend gleich dort auch was zu essen um nicht noch mehr gelangweilte Fotos zu haben. Zum Erinnerungsfoto kam noch ein tolles Foto vom Silverplanasee hinzu.

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Zwar nicht genau auf meiner Route lag der Julierpass, also habe ich einen Abstecher rauf-und-runter gemacht, ja genau für ein weiteres ich-war-dort-Foto. Zwar noch immer mit Helm, aber sichbar besser gelaunt.

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Wieso der Malojapass eine tolle Bewertung hatte, war mir bei der Anfahrt von St. Moritz kommend eingentlich nicht klar, der Weg war unbedeutend und auf der Passhöhe gab es auch kein ordentliches Schildchen für ein nettes Foto. Lediglich ein Parkplatz der zum Weitblick einladete, den ich nur zum Ausziehen der Skiunterwäsche nutze. Jedoch bei der Weiterfahrt über die Südwestrampe sah ich, wieso ich den Malojapass eingeplant hatte, auch wenn ich diesen von der falschen Seite angefahren bin.

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Kurz erwähne ich noch meinen nächsten, also vierten Grenzübergang nach Italien in Richtung Chiavenna.

Ungefähr seit dem Malojapass bin ich einem Schweizer, um genau zu sein einem Zürcher auf einer fetten BMW R1200GS gefolgt, der sein Motorrad sehr flott um die Kurven und Kehren gedrückt hat, da habe ich mich doch ein paar Kilometer angehängt. Eigentlich ja nichts erwähnenswertes, genauso wie der am Plan als „langweilig“ anmutende Weg zum fünften Grenzübergang via dem Splügenpass, jedoch der Weg hat es mehr als in sich. Erstens ist die Strasse äussers eng, also mit Gegenverkehr und zweitens sehr viele Kehren, die am Plan so nicht zu erkennen waren.

Ich also dem Zürcher doch recht flott durch Valchiavenna Gebiet hinterher fahrend, kam eine rechts-links-Kurve mit anschließender sehr schnell nahekommender rechts-Kehre die ich zu spät sah. Also voll in die Eisen und bremse was das ABS meiner BMW hergibt, zum Glück bin ich dann nur mit langsamer Geschwindigkeit geradeaus in die Leitplanke gefahren. Zum Glück ist nichts und damit meine ich auch nichts geschehen, nicht mal ein kleiner Kratzer oder eine Wunde. 500m weiter und etwas weiter oben habe ich von der Todeskehre noch ein Foto geschossen.

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Übrigens, an dem Platz wo ich dieses Foto aufgenommen hatte (46,421113 N, 9,345210 O) war es in der Kurve bzw. in der Kehre war es so eng, daß ich rund 10 Fahrzeugen zuschauen konnte, wie sie es nicht schafften, Ihr Fahrzeug ohne zurücksetzen um die Ecke zu fahren. Also sehr eng.

Nach der kurzen Pause um den Schreck zu verdauen und den Fahrzeugen beim reversieren zususchauen, machte ich mich auf den Weg zum Splügenpass. Zwar war die Anfahrt wieder „nett“, jedoch nicht berauschend, wieder hatte ich einen Pass von der „falschen“ Seite angefahren, wie man hier auf den Fotos von der Nordrampe sieht.

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Ach, hatte ich erwähnt, daß der Splügenpass an der italienisch-schweizerischen Grenze liegt? Das wäre denn Grenzübertritt Nummer 5 an diesem sonnigen Augusttag.

Weiter ging es auf dem Weg ins schweizerische Tessin über den St. Bernhardinpass.
Ich hoffe inständig, das war es dann mit den Helmfotos. (Manchmal frag ich mich schon…)

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1999 bin ich den James Bond 007 Goldeneye Bungy Jump auf der Verzasca Staumauer gesprungen, daher wollte ich dort nochmals hinfahren, jedoch dort angekommen musste ich feststellen „meine wilden Zeiten sind vorbei“ dort würde ich nie wieder die 220m runterspringen. (Mein Bungy Jump von 1999 findet Ihr hier auf Youtube.)

Man erkennt leider die wahnsinnige höhe nicht am Foto!

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Nach einer kurzen Eis-Pause in Locarno

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…ging es dem Lago Maggiore entlang zum sechsten Grenzübergang, diesmal wieder nach Italien.

Der Piano di Sale oder auch Sale Pass, ist mit 3 von 5 Sternchen bewertet, was mich dazu verleitet hatte diesen in meine Routenplanung mit aufzunehmen. Hinterher gesehen weiss ich beim besten Willen nicht wieso der überhaupt Sternchen bekommen hat, dementsprechend die Passhöhe, wenn man diese als solches bezeichnen kann.

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Nach dem ich meinen SIEBENTEN und letzten! Grenzübergang hinter mir hatte, war ich nicht nur froh, daß es keine Reisepasskontrollen mehr gab, sondern das ich am Simplonpass wieder ein ordentliches Erinnerungsfoto gemacht habe. Da schau her, obwohl es schon nach 19Uhr und recht frisch, ein Foto (zum Glück!) wieder ohne Helm.

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Eigentlich plante ich in Brig-Glis zu übernachten. Hatte dann aber die grandiose Idee, nach Montreux zu fahren um mir das Freddie Mercury Memorial anzusehen, was auf der Karte als „Hüpfer“ zu sehen war, waren doch 120km. Rückblickend eine dumme Idee (weitere sollten folgen) aber der Sonnenuntergang am Genfersee war es dann doch wert.

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Inklusive dem Freddie Mercury Memorial.

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