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Schuberth S2

Nach mehreren Jahren mit einem Helm der Firma Marushin am Kopf, wird es Zeit für einen neuen! Hätte mir auch gerne wieder einen Marushin zugelegt aber, irgendwie war der neue Carbon Helm in meiner Größe nicht lieferbar. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Preis, Leistung und Gewicht waren mein Kriterien.

Nach einer langer Suche, den Lobeshymnen von Christian auf seinen Schuberth S1 Helm und einem Super Angebot vom Louis, war die Auswahl gefallen. Ein Schuberth S2 in Schwarz-matt sollte in Zukunft meine Glatze schmücken.

Schuberth Helme gehören Punkto Qualität sicher zu den Besten was man für Geld kaufen kann. Vom Design her gehören die Deutschen Helmfabrikanten nicht zu den mutigsten in ihrer Branche. Schwarz-matt, Schwarz-glänzend, Weiß-matt, Weiß-glänzend und/oder Weiß mit zwei Zierstreifen auf der Seite. (Nachtrag: 2015 sind sie schon mutiger mit der S2 Line und S2 Sport Wave)

Beim Gewicht habe ich beide Augen zugedrückt. Im Vergleich zu meinem alten Marushin mit nur 1050g, bringt der Schuberth  stolze 1450g auf die Waage, dafür aber mit einem integrierten Sonnenvisier und Pinlock. Bei diesen Plus an Comfort sind 400g erträglich.

(Nachtrag: Wer braucht bitte ein Sonnenvisier? Ich bin draufgekommen, ich eher weniger. Also Hand aufs Herz, ein verspiegeltes Visier kommt weitaus cooler rüber als ein klares mit Sonnenvisier. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.)

Visier hin, Desing her, eines muss man an dieser Stelle schon positiv erwähnen. Der Helm ist Punkto Verarbeitung, Fahrgeräusche, Belüftung und Tragekomfort einfach der Hammer. Ohne Schuberth Zucker in den Arsch zu blasen. (Wir werden leider nicht gesponsert!) Ein perfekter Touren und Allrounder Helm. Habe nach zirka 2000km nur eineinhalb Mankos gefunden mit denen man aber ganz gut leben kann.

  • Hat man eine Freisprecheinrichtung von Cardo Scala kommt man schnell drauf, das diese nicht einfachso auf den Helm passt. (Außer man schneidet mit einen Teppichmesser herum).
    Möglichkeit A) Einfach ohne Kommunikation fahren
    Möglichkeit B) Sich um € 300,- den Kommunikationskragen von Schuberth kaufen. (Wenn ein paar Euro übrig bleiben kauf ich mir so einen Kragen)
  • Und ab 200km/h fängt er leicht zu pfeifen an. Okay wir leben in Österreich und so oft durchbricht man ja nicht die 200er Marke. Aber wenn man(n) es mal wissen möchte, braucht man nicht mehr am Tacho schauen. Wenns pfeift, pfeift’s in jeder Hinsicht.

Mein Fazit:
Auf der Straße ist der Schuberth die perfekte Lösung. Für die Rennstrecke kommt wieder ein leichter Carbon Helm ins Haus.
Außer irgendein Verantwortlicher der Firma Schuberth stolpert über meine kurze Zusammenfassung und lässt mir mal den SR1 in Größe 56 zukommen.

Ride Safe La // Andreas

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Technische Daten:

  • Material: S.T.R.O.N.G.-Fibre (glasfaserverstärkte Spezial-Duroplast-Matrix), 2 Helmschalengrößen (52/53-58/59, 60/61-64/65)
  • Gewicht: ca.1.450g
  • Visier: Visier: klar, beschlaghemmend durch Pinlock sowie integriertes Sonnenvisier
  • Belüftung: dreistufig regulierbarer Lufteinlass am Oberkopf mit verlängerten Luftkanälen für eine verbesserte Kühlung, 2 Auslässe am Hinterkopf und eine verstellbare Kinnbelüftung
  • Futter: COOLMAX Innenausstattung mit antibakterieller Interpower Beschichtung, komplett herausnehmbar sowie Thermocool Kopfpolster
  • Verschluss: Ratschenverschluss
  • Prüfungen: ECE 22.05
  • Sonstiges: integrierter Akustikkragen
Nach mehreren Jahren mit einem Helm der Firma Marushin am Kopf, wird es Zeit für einen neuen! Hätte mir auch gerne wieder einen Marushin zugelegt aber, irgendwie war der neue Carbon Helm in meiner Größe nicht lieferbar. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Preis, Leistung und…

Meine Bewertung

Geräuschdämpfung
Passform
Design
Preis

Schuberth S1 Pro in Beta Black

Die Zeit des Rollerfahrens sind vorbei, daher muss auch ein adäquater Helm her. Keine Kompromisse den bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden! Ab zum Motorradhändler meines Vertrauens und probieren, probieren und nochmals probieren stand an der Tagesordnung. Nach unzähligen Anproben gab es nur noch 2 Modelle die für mich in Frage kommen: Der SHOEI X1000 und der SCHUBERTH S1 Pro.

Für den SHOEI sprach die leicht herausnehmbaren Innenpolster, sowie der angenehme Sitz des Helms und beim SCHUBERTH ein integriertes Sonnenvisier und die Optik die mit den Farben optimal zum Bike passen würden.

Gegen den SHOEI sprach, dass es eben nur ein klares oder ein Sonnenvisier gibt und gegen den SCHUBERTH sprach der doch recht strenge Sitz und das sehr kurze Sicherungsband.

Vom Verkäufer wurde mir mitgeteilt, dass der strenge Sitz sich mit der Zeit weiten wird und auch das „einsteigen“ in den Helm leichter gehen und das Sicherungsband somit nicht zu kurz sei, weiters hebte er noch hervor, dass dies einer der leisesten Helme sei, die er im Angebot habe

Ich habe mich für den SCHUBERTH S1 PRO entschieden, da mir das Sonnenvisier einfach aus Bequemlichkeit zugesagt hatte, aber über den doch recht hohen Preis möchte ich hier gar nicht sprechen.

Nach ein paar Monaten im Einsatz kann ich sagen, der SCHUBERTH S1 PRO ist jeden Cent wert, der Helm sitzt perfekt am Kopf, im Sommer lassen sich 4 Lüftungsschlitze (3 am Kopf und einer am Kinn) leicht öffnen und die kühle Luft doch den Helm gleiten lassen. Auch ist das Einsteigen und das Sichern mit den Doppel-D Schlaufen jetzt ganz easy geworden. Jedoch klippe ich das Ende des Bandes nicht an das Band, sondern stecke es unter die Polsterung, dann flattert auch währen der Fahrt das Band nicht herum.

Zwei Sätze noch zur Bequemlichkeit, der Helm dämpft die Umgebung sehr gut ab und man hört nur noch das mindeste, das ist für längere Fahrten sehr angenehm, jedoch beim unterhalten mit Freunden an der Ampel muss ich schon das Visier hochklappen um alles zu verstehen.
Weitens das Sonnenvisier: Ich liebe es, wenn die Sonne rauskommt, kann ich mit einem einfachen Handgriff das Sonnenvisier ausfahren, fahre ich durch einen Tunnel oder bei Abendämmerung, einfach das Sonnenvisier wieder reinklappen und die Sicht ist wieder hell. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dies bei einem abgedunkelten Sonnenvisier funktionieren würde.

Ich genieße jeder Fahrt mit meinem SCHUBERT S1 PRO und empfehle diesen Helm uneingeschränkt weiter.

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Hier nochmals die Eckdaten:

Schuberth S1 Pro Beta Black
aerodynamische Formgebung benötigt weder Spoiler noch Windabrisskante – Auftrieb = 0 • Richtungsstabil • Pendelneutral • kein Buffeting – nur 85 dB(A) bei 100 km/h auf unverkleidetem Motorrad • Effektiver Visierbelüftung über Belüftungseingang (regelbar) im Kinnbereich • 3 Sport Belüftungseingange (regelbar) • A.R.O.S = Anti-Roll-Off-System • Aussenschale aus S.T.R.O.N.G.-Fibre (glasfaserverstärkte Spezial-Duroplast-Matrix) • Mehrzonige EPS Innenschale • Doppel-D Verschluss • Sonnevisier

 

Anmerkung 2016:
Mit dem Redesign der Schuberth Webseite, wurde leider auch das ‚Archiv‘ mit der Afuflistung der älteren Helme entfernt, daher ist die Webseite http://www.schuberth.com/de/motorrad/s1-pro.html leider nicht mehr erreichbar.

 

Die Zeit des Rollerfahrens sind vorbei, daher muss auch ein adäquater Helm her. Keine Kompromisse den bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden! Ab zum Motorradhändler meines Vertrauens und probieren, probieren und nochmals probieren stand an der Tagesordnung. Nach unzähligen Anproben gab es nur noch 2 Modelle die für mich…

Meine Bewertung

Geräuschdämpfung
Passform
Design
Preis

RdGA Tag 12 – Grado – nach Hause

Beeb! Beeb! – Eine Nachricht auf WhatsApp von Andi mitten in der Nacht. Nun ja, ich hab ja eh auch gerade mit den iPhone gespielt, kann nicht schlafen, offenbar zu aufgeregt und aufgedreht, morgen gehts wieder ein Stückerl (510km) mit dem Bike nach Hause.

„Morgen regnets!“ steht da und der Wetterbericht auf allen einschlägigen Wetterwebseiten bestätigen leider seine Aussage, also schnell nachgeschaut, wann denn der ÖBB Autoreisezug von Villach nach Wien startet. 12:10 müssen wir in Villach sein, also Abfahrt spätestens um 10:00Uhr!

wetter_villach

Leider habe ich noch kein neues wasserdichtes GoPro Gehäuse gehabt, denn was jetzt kommt, muss mann gesehen haben: Bis nach Udine hatten wir noch die Sonne im Rücken und ich hoffte noch das Beste, doch dann begann der leichte Regen, der sehr schnell fester und immer mehr wurde.

Ich geb’s zu ich höre ab und an Musik (nur auf einem Ohr!!) aber an diesem Tag, gab ich mir die volle Dröhnung auf beiden Ohren, der Bass war kaum zu hören, nur das permanente Klopfen der Regentropfen, die versuchten das Visier zu durchdringen. Auch das PinLock gab irgendwann nach oder gar auf und so lief das erste Mal seit dem ich diesen Schuberth S1 Pro Helm habe mein Visier an, also gaaannnz Vorsichtig unten das Visier öffnen, FLUSCH und eine Flutwelle schoß mir entgegen. Alle Schotten umgehend wieder schliessen! Weiter gehts mit 120km/h auf der Autobahn Villach, zum Glück gibts auf dieser Strecke ein Haufen Tunnels.

Lediglich bei den beiden Maut Stationen der italienischen Autostrada stoppten wir, aber ansonsten gehörte die Autobahn uns, keiner überholte uns, nur wir sie. Und tasächlich auf die Minute, waren wir in Villach und wir stürmten den Bahnhof. Doch dann die Hiobsbotschaft es gibt keinen Platz mehr für unsere 2 Bikes. „Scheisse, weitere 400km bei dem Wetter“ dachte ich nur.
Aber die Dame am ÖBB Schalter meinte noch: „Schauts zur Verladestelle, ev. habt’s a Glück“. Wir bettelten den Verlader an und nach wenigen Minuten dann die Erlösung, wir kommen mit. Schnell unsere beiden Begleitfahrzeuge, also unsere Frauen angerufen, die ja ebenfalls die Strecke mit dem Auto nach Hause fahren und Sie gebeten uns noch schnell trockene Sachen zum Bahnhof zu bringen.

3:56 Minuten eine erholte Fahrt von Villach nach Wien, ohne Hose, nur mit Badetuch über die Hüften, so sind wir am 4er Sitz gesessen und keiner wollte sich zu uns setzten. Wieso eigentlich?

2013-08-25 13.08.32

In Wien angekommen, plaudern wir noch mit den anderen Bikern am Verladebahnhof, danach nach eine gemütliche 20km Fahrt bei leichtem Regen nach Hause.

Eigentlich wollte ich wollte mit Andreas, schön über die Nockalmstraße, den Sölkpass, Hengstpass über Mariazell und „unseren“ Ochsattel nach Hause fahren und die Tour „würdig“ abschliessen. – Leider war auf unserem ersten emeinsamen Abschnitt, am Großglockner und in den Dolomiten zu viel Verkehr und beim zweiten Teil, unserer Heimreise zu viel Regen. Irgendwann sollten wir, nein müssen! wir das gemeinsam nachholen, ev. gleich mit meiner neuen Idee „die schönsten Schweizer Alpenpässe“.

Ich freu mich jetzt schon, und du Andi?