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Rollei eGimbal G1 Steadycam Test

Nach einer sehr kalten Osterwoche, bei dem sich der Osterhase sicher seine Eier abgefroren hat. Also die Ostereier natürlich, freuen wir uns, dass der Frühling da ist und uns mit so sonnigen Aussichten empfängt. Nachdem unsere Bikes ja heuer schon gestartet sind, starten wir heuer auch erstmals unsere GoPro’s.

Dabei musste ich leider feststellen, dass sich meine microSD Karte offenbar verabschiedet hat und keine Filme mehr aufnehmen möchte. Natürlich ist mir, dass unterwegs und nicht zu Hause aufgefallen,… daher haben wir die erste Frühstücksrunde nur mit einer GoPro filmen können, dafür aber mit doppelt so vielen Akkus. 😉

Gestartet wurde nach einem Frühstück beim Dorfwirt in Stotzing.

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Beim Dorfwirt haben wir unser neuerstes Spielzeug unter neidischen Blicken ausgepackt und erstmals auf Andis Bike montiert: unsere Rollei eGimbal G1 Steadycam

Für alle die technisch nicht so versiert sind oder aber keine Technischen Nerds sind, dies ist ein elektronischer Stabilisator der nicht nur verwacklungsfreie Videos erlaubt, sondern auch die horizontalen Bewegungen ausgleicht. Ich hoffe ich habe es halbwegs gut erklärt, ansonsten schaut euch das Video an, dann wisst Ihr was ich meine.

 

User erster Eindruck von der Rollei eGimbal G1 Steadycam:

Die Stadycam ist in der Hand wirklich pefekt! – Für jeden Hoppyfilmer wie uns, ist es nun möglich auch schnelle Schwenks durchzuführen, ohne dass ein mühseliges Stabilisieren duch die Videosoftware das ganze halbweg zu beruhigen.

Beim Biken schaut das ganze aber schon ein klein wenig anders aus, hier hängt alles mit der Kalibrierung zusammen, wie wir nachgelesen hatten. Da wir die Anleitung lediglich „überflogen hatten“, düften wir die Kalibrierung offenbar falsch durchgeführt haben. Sobald wir hierzu mehr wissen, werden wir es hier posten.

Los geht’s 2015!

Der Winter war wie immer zu lange und der Frühling ist auch noch lange nicht in Sicht. Dennoch haben wir Ende März Glück und an einem Samstag sind „heiße“ 12°C vorausgesagt. Also Reifen auf Normaldruck und vom Ständer runter. Wir fahren aus!

Es wurde zwar keine Frühstücksrunde, da es gegen 9Uhr nur rund 7°C hatte und Andi nach einer sehr kalten Ausfahrt 2013 beschossen hatte, nie mehr unter 8°C loszufahren. Daher wurde ein späterer Abfahrtszeitpunkt gewählt, gefrühstückt hatte dann schon jeder, somit wurde aus dem gemeinsamen Frühstück, ein Mittagessen am Kebab Stand in Eisenstadt.

Hier das erste obligatorische Helm Foto 2015:

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Rückblickend meinte Andi sogar, es war einer der besten Kebabs, die er je genossen hatte. Na dann hat es sich ja gleich doppelt ausgezahlt.

Überschwänglich wieder zu Hause angekommen, hat Andi dann gleich noch das Bike von seinem Sohn genommen und ein Action Foto für unsere Social Media Follower geschossen.

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Schuberth S1 Pro in Beta Black

Die Zeit des Rollerfahrens sind vorbei, daher muss auch ein adäquater Helm her. Keine Kompromisse den bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden! Ab zum Motorradhändler meines Vertrauens und probieren, probieren und nochmals probieren stand an der Tagesordnung. Nach unzähligen Anproben gab es nur noch 2 Modelle die für mich in Frage kommen: Der SHOEI X1000 und der SCHUBERTH S1 Pro.

Für den SHOEI sprach die leicht herausnehmbaren Innenpolster, sowie der angenehme Sitz des Helms und beim SCHUBERTH ein integriertes Sonnenvisier und die Optik die mit den Farben optimal zum Bike passen würden.

Gegen den SHOEI sprach, dass es eben nur ein klares oder ein Sonnenvisier gibt und gegen den SCHUBERTH sprach der doch recht strenge Sitz und das sehr kurze Sicherungsband.

Vom Verkäufer wurde mir mitgeteilt, dass der strenge Sitz sich mit der Zeit weiten wird und auch das „einsteigen“ in den Helm leichter gehen und das Sicherungsband somit nicht zu kurz sei, weiters hebte er noch hervor, dass dies einer der leisesten Helme sei, die er im Angebot habe

Ich habe mich für den SCHUBERTH S1 PRO entschieden, da mir das Sonnenvisier einfach aus Bequemlichkeit zugesagt hatte, aber über den doch recht hohen Preis möchte ich hier gar nicht sprechen.

Nach ein paar Monaten im Einsatz kann ich sagen, der SCHUBERTH S1 PRO ist jeden Cent wert, der Helm sitzt perfekt am Kopf, im Sommer lassen sich 4 Lüftungsschlitze (3 am Kopf und einer am Kinn) leicht öffnen und die kühle Luft doch den Helm gleiten lassen. Auch ist das Einsteigen und das Sichern mit den Doppel-D Schlaufen jetzt ganz easy geworden. Jedoch klippe ich das Ende des Bandes nicht an das Band, sondern stecke es unter die Polsterung, dann flattert auch währen der Fahrt das Band nicht herum.

Zwei Sätze noch zur Bequemlichkeit, der Helm dämpft die Umgebung sehr gut ab und man hört nur noch das mindeste, das ist für längere Fahrten sehr angenehm, jedoch beim unterhalten mit Freunden an der Ampel muss ich schon das Visier hochklappen um alles zu verstehen.
Weitens das Sonnenvisier: Ich liebe es, wenn die Sonne rauskommt, kann ich mit einem einfachen Handgriff das Sonnenvisier ausfahren, fahre ich durch einen Tunnel oder bei Abendämmerung, einfach das Sonnenvisier wieder reinklappen und die Sicht ist wieder hell. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dies bei einem abgedunkelten Sonnenvisier funktionieren würde.

Ich genieße jeder Fahrt mit meinem SCHUBERT S1 PRO und empfehle diesen Helm uneingeschränkt weiter.

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Hier nochmals die Eckdaten:

Schuberth S1 Pro Beta Black
aerodynamische Formgebung benötigt weder Spoiler noch Windabrisskante – Auftrieb = 0 • Richtungsstabil • Pendelneutral • kein Buffeting – nur 85 dB(A) bei 100 km/h auf unverkleidetem Motorrad • Effektiver Visierbelüftung über Belüftungseingang (regelbar) im Kinnbereich • 3 Sport Belüftungseingange (regelbar) • A.R.O.S = Anti-Roll-Off-System • Aussenschale aus S.T.R.O.N.G.-Fibre (glasfaserverstärkte Spezial-Duroplast-Matrix) • Mehrzonige EPS Innenschale • Doppel-D Verschluss • Sonnevisier

 

Anmerkung 2016:
Mit dem Redesign der Schuberth Webseite, wurde leider auch das ‚Archiv‘ mit der Afuflistung der älteren Helme entfernt, daher ist die Webseite http://www.schuberth.com/de/motorrad/s1-pro.html leider nicht mehr erreichbar.

 

Die Zeit des Rollerfahrens sind vorbei, daher muss auch ein adäquater Helm her. Keine Kompromisse den bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden! Ab zum Motorradhändler meines Vertrauens und probieren, probieren und nochmals probieren stand an der Tagesordnung. Nach unzähligen Anproben gab es nur noch 2 Modelle die für mich…

Meine Bewertung

Geräuschdämpfung
Passform
Design
Preis

RdGA Tag 13 – Spedenaktion in Mariazell

Wer meine anderen Beiträge zur Route des Grandes Alpes gelesen hat, weiß das ich mächtiges Glück hatte, da ich DREI mal ganz knapp einem Unfall entgangen bin. Daher habe ich mir schon unterwegs geschworen, wenn ich das unbeschadet überstehe, dann spende ich 50.- Euro in Mariazell.

Gemeinsam wollte ich mit Andreas von Grado via einiger Pässe nach Mariazell fahren um mein Versprechen einzulösen, doch wie am Tag 12 zu lesen (Link) mussten oder besser gesagt, durften wir mit der Bahn nach Hause fahren, daher musste ich meine Spendenaktion in Mariazell verschieben.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so machten wir uns 2 Wochen nach meiner eigentlichen Route des Grandes Alpes Tour auf den Weg nach Mariazell. Und wie versprochen habe ich die 50.- Euro dem Messdiener in Mariazell gespendet.

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Somit kann ich heute meine Route des Grandes Alpes Tour als „vollständig abgeschlossen“ betrachten.

RdGA Tag 12 – Grado – nach Hause

Beeb! Beeb! – Eine Nachricht auf WhatsApp von Andi mitten in der Nacht. Nun ja, ich hab ja eh auch gerade mit den iPhone gespielt, kann nicht schlafen, offenbar zu aufgeregt und aufgedreht, morgen gehts wieder ein Stückerl (510km) mit dem Bike nach Hause.

„Morgen regnets!“ steht da und der Wetterbericht auf allen einschlägigen Wetterwebseiten bestätigen leider seine Aussage, also schnell nachgeschaut, wann denn der ÖBB Autoreisezug von Villach nach Wien startet. 12:10 müssen wir in Villach sein, also Abfahrt spätestens um 10:00Uhr!

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Leider habe ich noch kein neues wasserdichtes GoPro Gehäuse gehabt, denn was jetzt kommt, muss mann gesehen haben: Bis nach Udine hatten wir noch die Sonne im Rücken und ich hoffte noch das Beste, doch dann begann der leichte Regen, der sehr schnell fester und immer mehr wurde.

Ich geb’s zu ich höre ab und an Musik (nur auf einem Ohr!!) aber an diesem Tag, gab ich mir die volle Dröhnung auf beiden Ohren, der Bass war kaum zu hören, nur das permanente Klopfen der Regentropfen, die versuchten das Visier zu durchdringen. Auch das PinLock gab irgendwann nach oder gar auf und so lief das erste Mal seit dem ich diesen Schuberth S1 Pro Helm habe mein Visier an, also gaaannnz Vorsichtig unten das Visier öffnen, FLUSCH und eine Flutwelle schoß mir entgegen. Alle Schotten umgehend wieder schliessen! Weiter gehts mit 120km/h auf der Autobahn Villach, zum Glück gibts auf dieser Strecke ein Haufen Tunnels.

Lediglich bei den beiden Maut Stationen der italienischen Autostrada stoppten wir, aber ansonsten gehörte die Autobahn uns, keiner überholte uns, nur wir sie. Und tasächlich auf die Minute, waren wir in Villach und wir stürmten den Bahnhof. Doch dann die Hiobsbotschaft es gibt keinen Platz mehr für unsere 2 Bikes. „Scheisse, weitere 400km bei dem Wetter“ dachte ich nur.
Aber die Dame am ÖBB Schalter meinte noch: „Schauts zur Verladestelle, ev. habt’s a Glück“. Wir bettelten den Verlader an und nach wenigen Minuten dann die Erlösung, wir kommen mit. Schnell unsere beiden Begleitfahrzeuge, also unsere Frauen angerufen, die ja ebenfalls die Strecke mit dem Auto nach Hause fahren und Sie gebeten uns noch schnell trockene Sachen zum Bahnhof zu bringen.

3:56 Minuten eine erholte Fahrt von Villach nach Wien, ohne Hose, nur mit Badetuch über die Hüften, so sind wir am 4er Sitz gesessen und keiner wollte sich zu uns setzten. Wieso eigentlich?

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In Wien angekommen, plaudern wir noch mit den anderen Bikern am Verladebahnhof, danach nach eine gemütliche 20km Fahrt bei leichtem Regen nach Hause.

Eigentlich wollte ich wollte mit Andreas, schön über die Nockalmstraße, den Sölkpass, Hengstpass über Mariazell und „unseren“ Ochsattel nach Hause fahren und die Tour „würdig“ abschliessen. – Leider war auf unserem ersten emeinsamen Abschnitt, am Großglockner und in den Dolomiten zu viel Verkehr und beim zweiten Teil, unserer Heimreise zu viel Regen. Irgendwann sollten wir, nein müssen! wir das gemeinsam nachholen, ev. gleich mit meiner neuen Idee „die schönsten Schweizer Alpenpässe“.

Ich freu mich jetzt schon, und du Andi?

RdGA Tag 9 – Bergün – Edelweißspitze

Mehr als erholt, hoffte ich das sich das Wetter gebessert hat und mir wie die Woche zuvor die Sonne ins Auge stechen wird, wenn ich die Vorhänge aufmachte. Leider aber war der Himmel noch immer Wolken behangen, wenigstens der Regen war weg. Aber ich freute mich auf tolle Pässe und meinen Freund Andreas heute auf der Edelweißspitze zu treffen.

Der Albulapass hat eine 4 von 5 Sternen Bewertung (Link), jedoch erlaube ich mir heute keine Wertung dessen, denn ich bin nur froh, daß ich überhaupt was sehe bzw. heil oben bei knappen 2°C angekommen bin.

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Offenbar bin ich einfach viel zu früh gestartet, denn auf der Ostseite des Passes, wurde es bereits sonniger und die Aussicht besser. Kurz vor dem Lago Bianco machte ich dieses nette Foto, daß schon fast Postkartenqualität hätte, würden die Wolken der Sonne weichen.

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Rückblickend war es am Berninapass zwar windig und recht kühl, dennoch freu ich mich, daß ich diesmal ein Foto ohne Helm habe und offenbar besser gelaunt bin als vor einer Woche als ich hier in die Gegenrichtung fuhr.

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Auf dem Weg zum Stilfser Joch, das ich unbedingt von der Seite Bormios sehen und anfahren wollte, passierte ich vorher die Grenze am Forcola di Livigno und danach der Passo d’Eira.

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Nun sollte das Stilfser Joch / Passo dello Stelvio, die „Königin aller Passstraßen“ folgen und diesmal von der angeblich spektakuläreren Seite aus. – Ja, der Pass hat schon was zu bieten.

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Rückblickend muß ich sagen, daß ich den Jungs von Top Gear nicht recht geben kann, bei der Auswahl der „World’s best driving Road“ (Link) da es meist nur Gas-Bremen-Gas in sehr kurzen Abständen ist und für mich die Straße nicht gesperrt wurde und ich mit hunderten Ausflüglern kämpfen musste. – Dennoch sollte man diese Straße gesehen haben.

Nach dem Mittagessen auf dem Stilfer Joch, geht es weiter zum vorletzten meiner Top 10 Alpenpässe, dem Passo di Gàvia bzw. Gaviapass. – Wie soll man ein Foto mit der Anzeige Tafel machen, wenn diese vollgeklebt ist, dann weiß ja keiner wo das aufgenommen ist, tztz.

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Somit fehlt mir nur noch das Hochtor am Großglockner, also weiter geht’s durch die Dolomiten richtung Österreich. Eine sehr schöne Fahrt war es vom Passo del Tonale in Richtung Lana und Meran.

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Ein rechts kommendes Auto, schaute offenbar nur nach rechts und startete los, ohne zu sehen, daß ich von links komme. Das Auto verfehlte meinen Hinterreifen nur um Haaresbreite. Nochmals Glück gehabt!

Am Jaufenpass bemerkte ich, daß es mit 18Uhr sicherlich zu spät ist, jetzt noch gemühtlich durch die Dolomiten zu fahren, daher hatte ich beschlossen, die Edelweißspitze nun direkt anzufahren. Aber was musst ich da lesen, noch 2 1/2 Stunden bis zum Ziel.

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Um 19:30 betrat ich wieder Österreichischen Boden und kontaktierte mal meinen lieben Freund Andreas, ob der schon losgefahren ist. *hihi*

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Zwar gut angekommen, schilderte er mir, welche Odysee er heute (wegen mir) erlebte und er bereits auf der Edelweißspitze angekommen ist. – Gestern dem besten Freund Druck gebacht weil er nicht kommen wollte und heute dafür ein schlechtes Gewissen haben, das zahlt sich nicht aus.

Notitz an mich:

Was du nicht willst, daß man dir tut, das füg‘ auch keinem anderen zu. – Also dräng niemanden, sonst hast ein schlechtes Gewissen und musst im Internet auch noch das lesen: Auf geht’s / ON-Tour Tag 3

Und ich durfte hierfür auch gleich Buße tun. Ich schaffte es 10min bevor die Einfahrt zur Großglockner Hochalpenstrasse zusperrte die Einfahrt. Die Kassiererin lachte nur als ich Ihr sagte, daß ich jetzt noch auf die Edelweißspitze fuhr und merkte an, daß es saukalt wird und man auf Grund des Nebels nix sehen wird.

„Na Bravo!“ Dachte ich, wer hat denn diese Scheiss-Idee gehabt, daß wir uns im Romantik äh Komfortzimmer treffen? – Behalts für Dich, dachte ich nur, der Andi ist für Dich bei Regen durch halb Österreich gefahren. Also Klappe halten, Arschbacken zusammenkeifen und weiter geht’s.

Ab der hälte cirka, war es nicht nur saukalt (Anmerkung: 1,5°C), ich hab dann auch nie weiter als 20/30m gesehen. Eigentlich hätte ich mir schon erwartet, daß der Andreas mit einem Suchtrupp mir entgegenkommt, aber nix, muttersehlen alleine, kurfte ich am Hochtor vorbei, obwohl ich doch mein letztes Foto bräuchte, fuhr ich weiter. Die letzten Serpentienen auf die Edelweißspitze hatten es in sich, permanente Selbstblenung durch den Nebel. War ich 2 Jahre zuvor an einem Augusttag der erste der auf die Edelweißspitze fuhr, so war ich heute der letzte.

Erleichtert angekommen, freute ich mich auf ein Wiedersehen mit meinem Freund und eine warme Suppe vom Hüttenwirt.

RdGA Tag 3 – Montreux – Valloire

Im etwas überhitzen Zimmer gut übernachtet, genoss ich mein Frühstück mit einem wunderbaren Blick über den Genfersee, unweit des schon besuchten Freddie Mercury Memorial.

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Danch ging es um den Genfersee richtung Evian, ohne französischkenntnisse, beginnt an dieser Grenze für mich die Route des Grandes Alpes. Bonjour France!

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Von dem Örtchen Evian war ich dann doch etwas enttäuscht, erstens hatte ich mir alles blau-rosa vorgestellt (ja, die Werbung hat mich geprägt) und zweitens kostete eine Flasche Evian in Evian genau gleich viel wie sonst wo.

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Nachdem ich teures Wasser eingekauft hatte, hatte ich meine zweite dumme Idee dieser Reise, ich wollte noch etwas dem See entlangfahren, bevor ich den ersten RdGA Pass anfahren wollte. In der Höhe von Thonon-les-Bains hätte ich links auf die D902 gehört, ich bin jedoch geradeaus weiter gefahren, Warum? Keine Ahnung!

Wie ich dann zu spät merkte, gab es auf der D26 nur eine Verbindung auf die besagte D902 und auf diesem Weg wurde der Belag gerade ausgebessert. *grgr* Also keine Change die Route des Grandes Alpes standesgemäß zu beginnen. Somit musste ich den ersten Pass, den Col des Gets von der Seite anfahren auf der ich eigentlich runter kommen wollte und auch 40min später wieder runter kommen werde. Dennoch ich habe den Pass angefahren und war oben und hab ein Foto, wenn auch ein langweiliges.

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Dafür sollte nun das erste Highlight was die Route des Grandes Alpes betrifft kommen, der Col de la Colombière, wenn auch nur 1613m hoch, freu ich mich es geschafft zu haben, dort ein drei gängiges Menü bestellt zu haben.

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EXPERTEN TIPP! – Wer in diesem Souvenir Shop einen Magneten einkauft, kann 1.-Euro sparen, wenn er diesen auf der anderen Strassenseite kauft.

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Weiter auf der Route des Grandes Alpes – Fototour geht es mit dem Col des Aravis, der auf der Südseite Lust auf mehr macht.

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Fast noch langweiliger als am Col des Gets war es am Col des Saisies, da gab es eigentlich weder Marterpfahl noch Grenzstein, lediglich ein Kreisverkehr mit kleinem Schildchen kennzeichnet das man sich hier auf einem Pass befindet.

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Nach dem schlechten Start rund um den Col des Gets freute es mich zu wissen, daß ich nun richtig war.

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Wir kommen nun zum Col du Pré. Ich habe meine Tour wirklich lange geplant, hab mir schöne Strecken und ebenso tolle Pässe eingebaut, aber wieso habe ich nur den Col du Pré und die Anfahrt über den Norden hierzu miteingeplant? Der Weg ist teilweise so eng, daß ich dachte, hier kannst du nicht richtig sein.

Zwischen den Pässen habe ich immer wieder Verbindungspunkte / Wegpunkte gesetzt, damit mich mein Garmin Navi auch tasächlich die von mir gewünschte und geplante Route führt. Aber wenn Dir selbst Dein Navi sagt, auf diesem Weg solltest Du umdrehen, dann überlegst Du Dir schon:

1.Bin ich hier richtig?
2.Was zum Teufel mach ich hier?
3.Fuck, wo bin ich hier überhaupt?

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Aber wieder einmal sollte die Abfahrt vom Pass alles erklären, ein toller Blick auf den Lac de Roselend und anschliessender Fahrt über den Stausee entschädigte mich für die Auffahrt. Aber es sollte noch besser kommen.

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Die Auffahrt zum Cormet de Roselend war rückblickend einer der schösten Pässe der ganzen Reise. Offenbar habe ich diesen so flott befahren, daß ich vergessen hatte ein Foto von der Auffahrt zu machen. Aber natürlich habe ich eins vom Pass.

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Auf dem Weg nach Val-d’Isère habe ich diese Fotos geschossen. Eine Ducati 1199 Panigale S bei dem der sehr sportlich fahrende Fahrer nicht nur ein sehr junges Mädchen mitnimmt, sondern auch vorne am Tank einen Hund sitzen hat. Ich war froh 2, 3 Fotos hinter dem Motorrad fahrend zu kipsen, ein Überholen war mit mir versändlichweise nicht möglich.

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Beim Lac du Chevril habe ich dann die Verfolgung sein lassen und mich wieder der Flora und Fauna hingegeben, hierzu ein Foto vom Lac du Chevril richtung Tignes mit der Statue von Livio Benedetti im Vordergrund.

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Nach der durchfahrung des ewig dauernden Wintersportortes Val-d’Isère in dem offenbar alle Schritttempo fahren, sollte der Höhepunkt des heutigen Tages folgen, der Col de l’Iseran.

Der Col de l’Iseran ist mit einer Höhe von 2764 m der höchste überfahrbare Gebirgspass der Alpen und somit die Nr. 1 bei meiner Top 10 Alpenpässe Tour, dementsprechend muss a schönes Foto her, wenn net zwei, wenn scho das Wetter so perfekt mitspielt.

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Übrigens, ich hab für diese Salzburger Fahrradfahrer noch 5 oder 6 Fotos gemacht, die haben sich bis heute nicht auf meine E-Mail gemeldet. Sollte sie wer er-kennen, bitte das Feedbackformular nutzen.

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Wie schon erwähnt, das Wetter war perfekt und die Abfahrt ein Traum.

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Zwar war es schon wieder nach 19Uhr, dennoch war ich gut gelaut am Weg zum Col du Télégraphe, der dann auch schnell erreicht wurde.

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In Valloire am Fusse des Col du Télégraphe habe ich eine nette Biker Unterkunft gefunden. Am Abend sollte es auf Grund des Feiertages am nächsten Tag ein tolles Feuerwerk geben, was will man mehr?

RdGA Tag 2 – Stilfser Joch – Montreux

Im Hütten Zimmer etwas kühl übernachtet, läutete punktlich um 7:00Uhr der Wecker, um ab 8:00Uhr wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Beim Frühstück erwartete mich eine wunderbare Aussicht.

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Nach dem Frühstück, wieder motiviert auf’s Bike und gleich zum Stilfer Joch und meinem heutigen ersten Grenzübergang in die Schweiz beim Umbrailpass, um wieder ein Erinnerungsfoto zu machen. Somit habe ich schon Nr. 4, Nr. 7, Nr. 9 für mein Top 10 Alpenpässe „Abzeichen“.

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Danach geht es weiter durch das Münstertal zum Ofenpass. Auch als Pas dal Fuorn bekannt, ist zwar die Strecke sehr schön, jedoch für mich nur ein Punkt zum passieren, daher nur ein schnelles Foto ohne mich.

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Bei meiner Routenplaunung habe ich offenbar übersehen, daß der Weg duch den Munt-La-Schera-Tunnel Mautpflichtig ist. Und schon nach 60 Minuten hatte ich meine zweite Grenzübergang erreicht, diesmal zurück nach Italien. Die tolle Aussicht entschädigte mich für die Maut.

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Am dritten Grenzübergang wieder in die Schweiz am Forcola de Livigno, war doch recht viel los, daher habe ich lieber Wohnwagen und Schleicher überholt, als ein Foto zu machen, es gab ja eh keine Tafel die ein Foto wert wäre. Da habe ich lieber ein Foto am Berninapass gemacht, aber wieso ich den Helm nicht abgenommen habe und so gelangweilt am Foto aussehe, weiss ich jetzt auch nicht mehr, war doch erst 10:30, also doch noch Zeit bis zum Mittagessen.

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Dann weiter nach St. Moritz, mal schaun wie das Dorf ohne Schnee aussieht, um anschliessend gleich dort auch was zu essen um nicht noch mehr gelangweilte Fotos zu haben. Zum Erinnerungsfoto kam noch ein tolles Foto vom Silverplanasee hinzu.

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Zwar nicht genau auf meiner Route lag der Julierpass, also habe ich einen Abstecher rauf-und-runter gemacht, ja genau für ein weiteres ich-war-dort-Foto. Zwar noch immer mit Helm, aber sichbar besser gelaunt.

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Wieso der Malojapass eine tolle Bewertung hatte, war mir bei der Anfahrt von St. Moritz kommend eingentlich nicht klar, der Weg war unbedeutend und auf der Passhöhe gab es auch kein ordentliches Schildchen für ein nettes Foto. Lediglich ein Parkplatz der zum Weitblick einladete, den ich nur zum Ausziehen der Skiunterwäsche nutze. Jedoch bei der Weiterfahrt über die Südwestrampe sah ich, wieso ich den Malojapass eingeplant hatte, auch wenn ich diesen von der falschen Seite angefahren bin.

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Kurz erwähne ich noch meinen nächsten, also vierten Grenzübergang nach Italien in Richtung Chiavenna.

Ungefähr seit dem Malojapass bin ich einem Schweizer, um genau zu sein einem Zürcher auf einer fetten BMW R1200GS gefolgt, der sein Motorrad sehr flott um die Kurven und Kehren gedrückt hat, da habe ich mich doch ein paar Kilometer angehängt. Eigentlich ja nichts erwähnenswertes, genauso wie der am Plan als „langweilig“ anmutende Weg zum fünften Grenzübergang via dem Splügenpass, jedoch der Weg hat es mehr als in sich. Erstens ist die Strasse äussers eng, also mit Gegenverkehr und zweitens sehr viele Kehren, die am Plan so nicht zu erkennen waren.

Ich also dem Zürcher doch recht flott durch Valchiavenna Gebiet hinterher fahrend, kam eine rechts-links-Kurve mit anschließender sehr schnell nahekommender rechts-Kehre die ich zu spät sah. Also voll in die Eisen und bremse was das ABS meiner BMW hergibt, zum Glück bin ich dann nur mit langsamer Geschwindigkeit geradeaus in die Leitplanke gefahren. Zum Glück ist nichts und damit meine ich auch nichts geschehen, nicht mal ein kleiner Kratzer oder eine Wunde. 500m weiter und etwas weiter oben habe ich von der Todeskehre noch ein Foto geschossen.

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Übrigens, an dem Platz wo ich dieses Foto aufgenommen hatte (46,421113 N, 9,345210 O) war es in der Kurve bzw. in der Kehre war es so eng, daß ich rund 10 Fahrzeugen zuschauen konnte, wie sie es nicht schafften, Ihr Fahrzeug ohne zurücksetzen um die Ecke zu fahren. Also sehr eng.

Nach der kurzen Pause um den Schreck zu verdauen und den Fahrzeugen beim reversieren zususchauen, machte ich mich auf den Weg zum Splügenpass. Zwar war die Anfahrt wieder „nett“, jedoch nicht berauschend, wieder hatte ich einen Pass von der „falschen“ Seite angefahren, wie man hier auf den Fotos von der Nordrampe sieht.

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Ach, hatte ich erwähnt, daß der Splügenpass an der italienisch-schweizerischen Grenze liegt? Das wäre denn Grenzübertritt Nummer 5 an diesem sonnigen Augusttag.

Weiter ging es auf dem Weg ins schweizerische Tessin über den St. Bernhardinpass.
Ich hoffe inständig, das war es dann mit den Helmfotos. (Manchmal frag ich mich schon…)

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1999 bin ich den James Bond 007 Goldeneye Bungy Jump auf der Verzasca Staumauer gesprungen, daher wollte ich dort nochmals hinfahren, jedoch dort angekommen musste ich feststellen „meine wilden Zeiten sind vorbei“ dort würde ich nie wieder die 220m runterspringen. (Mein Bungy Jump von 1999 findet Ihr hier auf Youtube.)

Man erkennt leider die wahnsinnige höhe nicht am Foto!

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Nach einer kurzen Eis-Pause in Locarno

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…ging es dem Lago Maggiore entlang zum sechsten Grenzübergang, diesmal wieder nach Italien.

Der Piano di Sale oder auch Sale Pass, ist mit 3 von 5 Sternchen bewertet, was mich dazu verleitet hatte diesen in meine Routenplanung mit aufzunehmen. Hinterher gesehen weiss ich beim besten Willen nicht wieso der überhaupt Sternchen bekommen hat, dementsprechend die Passhöhe, wenn man diese als solches bezeichnen kann.

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Nach dem ich meinen SIEBENTEN und letzten! Grenzübergang hinter mir hatte, war ich nicht nur froh, daß es keine Reisepasskontrollen mehr gab, sondern das ich am Simplonpass wieder ein ordentliches Erinnerungsfoto gemacht habe. Da schau her, obwohl es schon nach 19Uhr und recht frisch, ein Foto (zum Glück!) wieder ohne Helm.

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Eigentlich plante ich in Brig-Glis zu übernachten. Hatte dann aber die grandiose Idee, nach Montreux zu fahren um mir das Freddie Mercury Memorial anzusehen, was auf der Karte als „Hüpfer“ zu sehen war, waren doch 120km. Rückblickend eine dumme Idee (weitere sollten folgen) aber der Sonnenuntergang am Genfersee war es dann doch wert.

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Inklusive dem Freddie Mercury Memorial.

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Alleine nach Mariazell

Wenn keiner Zeit hat zum Biken, dann genieße ich das wunderbare Wetter halt alleine. Eine kleine aber freine Ausfahrt mit den Höhepunkten: Baden-Berndorf,  Gutenstein mit seinen tollen Kehren, Kalte Kuchl, Ochssattel, Kernhof, Mariazell, Schneealm, Preiner Gscheid, Rosaliagebirge, Burg Forchtenstein und die Überfahrung des Leithagebirges bei Donnerskirchen-Hof am Leithagebirge.

Mittagessen gabs natürlich in der Kalte Kuchl.

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