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Das war unser Sommer 2013

Mit leichter Verspätung hat unser Sommer Video den La-Ce YouTube Kanal gefunden.
Es war ein fantastischer Sommer 2013, er hat zwar bescheiden (beschissen) angefangen, Schnee bis April und Dauerregen im Mai.

Andreas hat sich nach dem Verkauf seiner Triumph im Frühling eine Aprilia RSV Tuono R Factory zugelegt und geniesst das Biken seit dem umso mehr.

Die ersten Ausfahrten schmerzten trotz Thermounterwäsche an den empfindlichsten Stellen. Aber echte Motorrad – Männer kaufen sich heimlich einen Blasentee und schwingen sich am nächsten Tag wieder aufn Bock.

Christian hat es endlich geschafft seine Route de Grandes Alps abzureiten. Gaudehalber hat er noch die zehn höchsten Alpenpässe mit eingebaut. Den Großglockner haben wir bei herrlichen Wetter gemeinsam bestritten.

Mit unseren La-Ce on Tour haben wir coole Jungs kennen gelernt, viel Geld vernichtet und eine schöne Gsx-R den Motorrad Göttern geopfert. „A Gaude kost a Göd“

Thanks to all riders:

  • Mad Max // KTM SuperDuke & Aprilia V4R Tuono APRC
  • Motzl // Yamaha XT660X
  • Alex // Suzuki GSX-R 1000
  • DonLuigi // Kawasaki Z 750
  • Alexander G. // Kawasaki Z 750
  • Christoph // Honda Hornet 600
  • M&M Brothers: Mikac // Yamaha R6 & Markoni // Honda CBR 600RR HRC Edition
  • Alexander B. // Yamaha
  • Sejko // BlackPearl Yamaha R1
  • La- // Aprilia RSV Tuono Racing
  • -Ce // BMW F800GS

RdGA – Jetzt gehts los!

Jetzt gehts es also tatsächlich los, der Wecker hat heute morgen um 6:00Uhr geklingelt, danach fertig gemacht und ab auf’s Bike, ab 7:00Uhr wird am Wiener Matzleinsdorferplatz die Motorräder auf den Autoreisezug nach Innsbruck verladen. Also jetzt nicht trödeln.

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Ruck zuck sind die Autos und danach die Motorräder am ÖBB Autoreisezug verladen und fixiert.

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Geputzt, getankt und startklar.

Das heutige gute Wetter habe ich genutzt, um mein Bike startklar für die Tour zu machen. Die letzten Gelsen und Fliegenflecken wurden beim putzen entfernt, der Reifendruck überprüft und die Kette geschmiert. Morgen wird gepackt und am Montag geht’s los in Richtung Süden. Ich hoff das Wetter spielt bei der Reise mit, wer will schon Regen im August?

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Meine geplante Route des Grandes Alpes ist fertig.

Nach doch längerem planen an der Tour, freue ich mich, dass diese nun fertiggestellt ist.

Dabei habe ich nicht nur die Route des Grandes Alpes eingeplant, sondern auch die Die zehn höchsten Alpenpässe und noch weitere interessante Pässe von http://www.alpenrouten.de miteingebaut, daher kann ich es kaum erwarten, dass es losgeht.

Hier meine geplante Route:

[map style=“width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;“ gpx=“http://www.la-ce.at/wp-content/uploads/meine_RdGA.gpx“ download=“no“]

 

Gerne könnt Ihr euch die Daten downloaden:

 

Oder aber die geplante Route in Google Earth ansehen:

Planung der Route des Grandes Alpes Tour

Nachdem ich meine erste „grössere Tour“ über die Grossglockner Hochalpenstrasse, Nockalmstrasse und den Dolomiten gefahren bin, wollte ich natürlich MEHR.

Bei der Recherge über weitere schöne, kurvenreiche Strecken, sowie interessante Pässe, bin ich auf die Route des Grandes Alpes (RdGA) gestoßen. Mehr über die RdGA findet Ihr hier.

Das größte Problem ist sicherlich die Zeit, daher plane ich zwar schon länger, aber heuer schaut es erstmals so aus, als geht es sich tasächlich aus.

Daher könnt Ihr hier demnächst mehr lesen über meine Motorradtour von Wien zur Route de Grandes Alpes (RdGA) bis nach Menton. Danach über Nizza und Monaco und einem Abstecher zur Veron Schlucht durch die Provence wieder nach Hause.

Über die Route des Grandes Alpes (RdGA)

Zu Beginn des 20. Jahrunderts entstand im Touring Club de France die Idee, eine durchgehende Route durch die französischen Alpen zu schaffen. Bis dahin existierten nur Teilstücke, historische Pfade über hochalpine Pässe,die einige der abgelegenen Täler miteinander verbanden. Die Herausforderung gelang: 1937 waren insgesamt 666 Straßenkilometer angelegt, von Thonon-les-Brains am Genfersee nach Menton am Mittelmeer an die Côte d’Azur.

Die dadurch entstandene Route des Grandes Alpes ist nun eine der berühmten französischen Wege durch die Alpen zum Mittelmeer. Dabei überquert sie 16 Alpenpässe (6 davon über 2000 m), darunter den Col de l’Iseran, den mit 2764 m höchsten Straßenpass der Alpen, somit fast schon ein „muss“ für Motorradfahrer.

Folgende Passhöhen werden im Verlauf der Route des Grandes Alpes erreicht:

Col des Gets (1163 m)
Col de la Colombière (1613 m)
Col des Aravis (1487 m)
Col des Saisies (1650 m)
Cormet de Roselend (1967 m)
Col de l’Iseran (2764 m)
Col du Télégraphe (1566 m)
Col du Galibier (2645 m)
Col du Lautaret (2058 m)
Col d’Izoard (2360 m)
Col de Vars (2109 m)
Col de la Cayolle (2326 m)
Col de Valberg (1673 m)
Col de la Couillole (1678 m)
Col Saint-Martin (1500 m)
Col de Turini (1607 m)
Col de Castillon (706 m)

 

Hier die GPX Datei aller Route des Grandes Alpes Pässe kostenlos zum downloaden:

Weiterführende Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Route_des_Grandes_Alpes
http://www.tourenfahrer.de/index.php?id=2268
http://www.alpenrouten.de/search.html?search=1&opt_desc=1&string=Route+des+Grandes+Alpes

Ich habs getan! // Meine erste kleine Tour

Beim neuen Windows7 habe ich mir natürlich das Österreich Theme ausgewählt, wobei eines Tages ein faszinierender Hintergrund zu sehen war:

grossglockner-hochalpenstrasse

Damals dachte ich mir: „Da will ich hin, dass will ich selbst sehen“, nach kurzer Recherche, fand ich raus, das es sich um die Grossglocker Hochalpenstrasse handelt.

Eine vorgeplante Tour war schon vorhanden: Nockalmstrasse, Dachstein Gletscher, Grossglockner Hochalpenstrasse

Die ich dann mit eigenen Präferenzen abänderte, bis ich dann „Meine erste Tour“ geplant hatte.

Als dann meine HR-Kollegin zu mir kam und meinte ich müsste ein paar Überstunden abbauen, mein Chef meinte ich kann gerne nächste Woche 4 Tage am Stück frei haben und meine Frau mit den Kinder auf Sommerfrische auf mich verzichten könnte, war klar die Reise geht am 24.8. los – für Weltenbummler sind zwar 4 Tage „Pipifax“, aber für mich gab es vor Vorfreude kaum ein Halten.

7.40 verladen und auf den Autoreisezug nach Villach den ich um 13:30 verlassen hatte und rückblickend hätte sparen können, aber für 40.- Euro eigentlich ein Schnäppchen.

Schon nach einer guten Stunde, habe ich meinen ersten Pass geschafft.

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Freunde empfahlen mir den „Passo Rest“ unbedingt zu fahren, aber mit dem geborgen Navi eines Arbeitskollegen, hatte ich am Anfang so meine liebe Mühe, der mich meist durch noch so jede kleine Seitenstraße von italienischen Dörfern durchlotste.

Das sollte der berühmte Rest Pass sein, dachte ich mir und war schon gedanklich auf dem Weg nach Cortina d’Ampezzo war der jetzt eher linkerhand, also Westlich lag.
Plötzlich ein Wegweiser „Passo Rest“ nach rechts, na gut und dann eben rechts, ich hab ja keine Termine.

Und tatsächlich der Rest Pass war wirklich eine Reise wert, die engen Kehren und kein Verkehr, perfekt!

Am frühen Abend für ich gerade in Ampezzo ein und sah einige Personen aus einer Pizzeria kommen, also muss die offenbar gut sein dachte ich und suchte mir ein Quartier, das auch schnell gefunden war.
Geduscht und frisch machte ich mich zurück zur Pizzeria, zufällig war gerade das CL Spiel in Udine, 70km entfernt live im TV, die Stimmung war dementsprechend.

Am nächsten Tag begrüßten mich schon die ersten Ausläufer der Dolomiten.

So wacht man in Ampezzo auf.

 

Um 8 Uhr gab es kein Halten mehr ich fuhr noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Ampezzo an und dann den Weg zu den Dolomiten.

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Jede Möglichkeit um die Dolomiten habe ich reichlich ausgenutzt, so auch den 11Euro teuren Weg der „Strade Panoramica“ der mich auf 2333m ü.M. führte.

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Kurz nach Mittag machte ich mich auf den Weg zum Grossglockner, den ich nach einer Eispause via Lienz schnell erreicht hatte und schon von Heiligenblut aus sehen konnte.

Heiligenblut & der Grossglockner

Abendessen wurde natürlich auf der Edelweißspitze eingenommen, um dann erholt ins Hotel in Karprun einzuchecken und um auch gleich wieder „auszuchecken“, da ich ja um 4:30 da Hotel verlassen werde, wo noch keiner an der Rezeption sitzen wird.

Vor Aufregung, natürlich schwer eingeschlafen und erschöpft den Wecker um 4Uhr abgedreht, frisch gemacht, warm angezogen und wie geplant um 4:30 abgefahren, Punkt 5Uhr beim Schranken zur Grossglocker Strasse gestanden und bei lauschigen 11°C alleine raufgefahren und um 5:20 oben angekommen.

5:20 - 11°C

Laut allen Vorhersagen, sollte die Sonne in 50min aufgehen, na ich bin gespannt, noch ist nichts zu sehen.
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Doch dann, welch Überraschung wurde es doch immer heller.

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Diese unglaubliche Stimmung wurde abrupt unterbrochen, als ein älterer Herr der offenbar in seinem Bus oben übernachtete, aus seinem Fahrzeug ausstieg und seine Morgentoilette im Freien verrichtete.

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Und dann war es soweit.

Unglaublich schön

Nun also schnell weiter, denn beim „Hochtor“ wo das ursprüngliche Foto gemacht wurde, müsste es ja nun möglich sein, das Foto nachzustellen, leider aber war bei mir nur diese Aussicht möglich.

leider nicht auf der Kärtner Seite

Dann ging die Reise noch weiter via Sölkpass, Nockalstrasse und nach einer kurzen Übernachtung fuhr ich entgegen meinen Plänen nicht mit dem Autoreisezug sondern „selbst“ zurück, somit war ich nicht gegen 23Uhr in Wien, sondern schon um 13Uhr zu Hause und bin effektiv 3 Tage gefahren.

Geplant waren 770km, tatsächlich bin ich dann mit allen „Umwegen“ (gibt’s beim Motorrad Fahren überhaupt ein „Verfahren“?) doch für mich unglaubliche 1349km gefahren.

Die Familie ist dann auch recht bald wieder zu Hause angekommen und der Alltag hatte einem ganz schnell wieder im Griff.

Tja und wenn ich glaube, das alles war nur ein Traum, dann geh ich zum Bike und fang an zu putzen.

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eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen...

Das war meine erste Tour und der dazugehörige Reisebericht, als nächstes möchte ich noch den Schnee auf der Grossglockner Hochalpenstrasse sehen und freu mich auf weitere zahlreiche Teilnehmer.

Lg
Christian

PS: Effektiv bin ich dann diese Strecke 2011 gefahren.
(Umwege kann ich auf Grund eines fehlenden GPS Trackers nicht einzeichnen)