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Video vom 15. & 16.06.2015 Pannonia-Ring

Es war wie immer bei Stardesign ein Traum. Zwei super tolle Tage. Aber seht euch einfach das Video an.
Dieses mal waren wir zu elft mit 6 Rennzelte und einen Transporter mit Markise.

Mario (Don Luigi) Handa CBR 900 rr
Helmuth the HULK Kawasaki ZX6R
Andy the Anderl Suzuki 600 GsxR
Bernhard Yamaha R6
Christoph Aprilia RSV Tuono
Vikerl Honda CBR 600 rr
Reini Kawasaki ZX6R
Marco Yamaha R1
Oliver Suzuki 750 GsxR
Florian Suzuki 600 GsxR
L.A. 76 Kawasaki ZX10R

Geruch des Meeres / Grado’13 – Tag 5

Wache auf! Stockfinster? Wundere mich warum ich immer so früh munter werde. Ein Blick aufs Telefon ??? 08:05 ??? Ahhh mein lichtscheuer Morgenmuffel hat unser Hotelzimmer so verbarrikadiert und hermetisch abgeriegelt, dass nicht einmal die Straßenarbeiter vor der Tür zu hören waren. Ohne Gnade riss ich Vorhang, Rollo, Fenster und Fensterläden (schwere Holzfensterläden die das letzte mal in den 80er geschlossen wurden) auf um das Leben Italiens zu spüren. Alleine der Duft der frischen Croissant waren Christians böse Blicke Wert.

Majano

Wie unser Motorrad begeisterter Unterkunftgeber  versprochen hat, (er fährt selber eine Aprilia Tuono) nehmen wir unser „Piccolo Breakfast“  Cappuccino und Croissant zu uns. Heute haben wir fahrtechnisch langweilige 125 Kilometer mit Happy End vor uns. Trotz Navi drehen wir in Udine noch eine Ehrenrunde. Was uns einmal mehr die Bestätigung gab, dass wir 2014 eine  Kommunikation benötigen . Weiters haben wir eine neue La-Ce Regel aufgestellt: „wenn einer tanken muss, tanken alle.“ Kommt gleich nach Regel zwei: „Wenn wir uns auf einer Tankstelle treffen, tanken wir auch gleich und führen nicht nur Schmäh“ (Gell Herr Hell).

Punkt 12:00 rauschen wir in Grado ein, herrlich der Geruch des Meeres. Die lange Gerade am Damm, rechts und links die Lagune. Ich Depp hätte die GoPro am Helm befestigen sollen. Jetzt gibts leider nur ein Video wo man die Leitplanken sieht. ( nobody is perfect)

Grado von oben

Wenig später treffen unsere Frauen und Kinder ein, jetzt mach ma mal Familien-Badeurlaub… Am Sonntag gehts wieder Richtung Heimat. Christian hat schon eine Tour zusammen gestellt wo mir Angst und Bang wird.

 

Verkehrs Chaos / Grado’13 – Tag 4

Ungewollte Tagwache um 06:30. Vorhang auf und ein perfektes Foto gemacht. Christian ist puncto Tageslicht am Morgen ein bisschen empfindlich. Also Vorhang wieder zu und eine Stunde weiter geschlafen.

edelweisshuette_ausblick

07:30 zweiter Versuch. Super Wetter und kein Auto auf der Hochalpenstraße, am liebsten gleich vorm Frühstück auf’s Bike und 2-3 mal rauf und runter heitzen. Christian meinte nur. „Viel zu kalt vor 10:00 steige ich auf kein Motorrad.“ Uns Unterschied leider folgendes: Er war am Ende der Tour und ich am Anfang. 3.500 gegen 430 Kilometer.

Grossglockner-Foto-1

Grossglockner-Foto-2

Notiz an mich:
Zieh einfach dein Ding durch es wird keiner auf dich beleidigt sein.

10:30 ging es endlich los. Auf der Tangente um diese Zeit ist weniger los. Leute es ist Mittwoch was macht ihr alle da??? Busse, Autos, Caravans und Motorräder im Kolonnen Verkehr. So habe ich mir das aber nicht vorgestellt. Christian hatte zwei mal richtig Glück. Das erste mal schneidet ein Camper die Kurve und beim zweiten mal kommt ihm so ein Deutscher Möchtegern Schumacher auf seiner Seite entgegen. Also wirklich mühsam!

Helme-Blick-Grossglockner

Wir beschlossen den Großglockner noch einmal zu fahren und ihm dann zu verlassen. Nächster Stop Spar Lienz. Endlich wieder über 20 Grad. Nach kurzer Pause und Zitronen Cornetto ging es Richtung Italien. 80 langweilige Bundesstraßenkilometer weiter wurde es wieder interessanter. Extrem viele Autos und Motorradfahrer. Schon wieder in der Kolonne. Da macht ja jeder Leithagebirge Ausflug mehr Spaß. Christian machte noch ein paar Fotos dann beschlossen wir Richtung Süden zu fahren und ein Hotel zu suchen. Nach dem Verkehr zu urteilen hatten mehrere die gleiche Idee. 90 Km auf der falschen Straßenseite später wollte ich nicht mehr. So macht es keinen Spass mehr.

Cafe- u. Eispause, einfache Dinge verschönern das Leben und man fühlt sich gleich viel besser. Kurzer Blick aufs Navi 125 Km noch bis zum Ziel. „Jessas wenn des so weiter geht suche ich mir ein neues Hobby.“

Es Hilft kein Gejammer, rauf auf den Bock und weiter. 100 Meter nach unseren Stop teilte sich die Straße, eine ganz neue Welt tut sich auf. Freie italienische Bundesstraße. Wenig später geht’s durch eine kleine Ortschaft und wir schrauben uns links den Berg hinauf.

MapStecke

Die nächsten 45 Minuten sind genau das meine. Eine Kurve jagt die andere, fast kein Verkehr. Genauso habe ich mir den Urlaub vorgestellt. In meinen Kopfhörern hämmerte feinster House. Das Adrenalin verteilt sich im Körper, meine Körperhaltung wird straffer und mein Gehirn schaltet so langsam auf Race Modus. Yes, schrie ich in den Helm, Bella das ist deine Heimat. Christian wurde im Rückspiegel immer kleiner. Egal die nächsten Kurven gehören alleine mir. Motorradfahren vom feinsten. Enge Kehren, schnelle langgezogene und wieder engere Kurven kombiniert mit perfekten Asphalt.

Fluss Enltang

Ca. 10 Kilometer vorm Ziel bremste ich mich ein und wartete auf meinen Bro, der überraschend schnell auftauchte. (Bin schon auf seine Zeilen gespannt ob der Abschnitt ihm auch so Spaß gemacht hat wie mir.)

Die letzten Kilometer nach Maniago rollten wir Seite an Seite mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Ich will nicht!!!! / Grado’13 – Tag 1

Versprochen ist versprochen habe ich mir gedacht, die Lust wird schon kommen. Aber mein Körper und Geist war wie die Jugend so schön sagt im „Chill-Modus“.

ich-will-nicht

14 Tage wirklich schönen Familienurlaub am Meer, von Montenegro hinter mir und jetzt gleich aufs Bike Richtung Großglockner, „Fuck“ wie erkläre ich nur meinen besten Freund, daß ich überhaupt keinen Bock zu dieser Tour habe?

Das dumme nur, der Vogel (Christian, Anm. d. Red.) fährt gerade alleine die „Route des Grandes Alpes“ und hat zum Spaß noch die 10 höchsten Alpenpässe eingebaut. (Bericht von Route des Grandes Alpes)

Mein Versprechen den 10-ten und letzten Pass den Großglockner fahren wir gemeinsam (Treffpunkt: Dienstag 20.08. 19:30, Edelweißhütte am Großglockner.)

Weiters wurde mein Versprechen zu einer Mission umgewandelt. Wenn wir schon soweit südlich sind können wir gleich eine kleine Tour durch Süd Tirol machen und unsere Familien in Grado treffen. „Fuck“, wo ist nur meine Motivation.

 

Das La-Ce on Tour – Pernek Video ist fertig!

Die Fotos unserer Ausfahrt nach Pernek (SK) habt Ihr hoffentlich schon auf Facebook gesehen, aber jetzt freuen wir uns bekannt geben zu dürfen: DAS VIDEO ist ebenfalls online.

Die Biker:

  • Motzl // Yamaha XT660X
  • DonLuigi // Kawasaki Z 750
  • Alex // Suzuki GSX-R 1000
  • M&M Brothers: Mikac // Yamaha R6 & Markoni // Honda CBR 600RR HRC Edition
  • Sejko // BlackPearl Yamaha R1
  • La- // Aprilia RSV Tuono
  • -Ce // BMW F800GS

Die Musik:

  • ROCK STARS / Ville Ventures

Aprilia Tuono Racing

Wenn Ihnen zufällig ein Mann in Motorradkleidung begegnet, der mit erhobenen Ellenbogen, so, als hätte er Rasierklingen unter den Achseln, über die Straße schreitet, dann muss es sich nicht unbedingt um einen mit Anabolika vollgepumpten Bodybuilder handeln. Es könnte, vor allem, wenn er breit grinst, durchaus ein Aprilia-Tuono-Fahrer sein, der gerade sein Bike abgestellt und die Arme noch nicht wieder in ihre natürliche Position gebracht hat. Aber keine Sorge, bleibende Haltungsschäden sind beim Genuss der RSV mille Tuono nicht zu befürchten. Eher schon Rückfälle von vernünftigem Erwachsenenverhalten in halbstarkes Imponiergehabe. Kleine Ursache, große Wirkung, denn eigentlich ist die Tuono ja lediglich eine gestrippte Mille mit einem breiten und höheren Lenker. Doch die aufrechte Sitzposition, die weit auseinander liegenden Lenkerenden und die hohen Fußrasten verursachen beim Fahrer in Verbindung mit dem kräftigen Bollern des 1000er-V2 offenbar eine Ausschüttung von Glücks- und anderen Hormonen. Immer wieder ertappt man sich, wie man an der Ampel stehend mit dem Gasgriff spielt, dem herrlichen Sound der Zwei-in-eins-Anlage lauscht und sich von den kräftigen Vibrationen massieren lässt. Kaum springt das Signal auf Grün, beginnt unweigerlich eine Beschleunigungsorgie, die selbstverständlich bei der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit endet. Meist reicht schon dieses kurze Stück aus, um die Front der 215 Kilogramm leichten Tuono in luftige Höhen zu strecken. Und das, obwohl die Sitzbank zum Tank hin etwas abfällt, um mehr Gewicht nach vorn zu bekommen, und die Gabelfedern nur um drei Ringe vorgespannt sind, damit das Vorderrad mit viel Negativfederweg möglichst lange auf dem Asphalt führen kann. Solche Späßchen machen Laune, ihre wirklichen Qualitäten zeigt die Tuono aber erst auf kurvigen Landstraßen. Messerscharf und präzise lenkt sie mit einer Leichtigkeit in Kurven ein, wie man sie sonst nur von einer 125er vermuten würde. Bestätigt wird dieses Gefühl durch die guten Zeiten im schnellen Top-Test-Slalom. Dass die Tuono im langsamen Pylonen-Parcours nicht auf bessere Zeiten kommt, ist dem 190er-Hinterreifen zuzuschreiben, der das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten negativ beeinflusst und auch für ein Aufstellmoment beim Überfahren von Bodenwellen verantwortlich ist.Das komplett einstellbare Fahrwerk, das bis auf die Federvorspannung an der Gabel mit den gleichen Einstellwerten wie an der Mille am besten funktioniert, begeistert trotz einer komfortablen Auslegung mit eindeutigem Feedback. Auf sehr holprigen Straßen wäre jedoch beim Federbein etwas mehr Druckstufe wünschenswert. Obwohl die Metzeler Sportec M-1 reichlich Haftung bieten, schaffen sie es nicht, die Tuono in Verlegenheit zu bringen. Die Schräglagenfreiheit ist beinahe grenzenlos. Spätestens beim Dreh am Gasgriff merkt man allerdings wieder, dass im Brückenrahmen ein 998 Kubikzentimeter großer V2 werkelt, dem es untenrum trotz zweier Ausgleichswellen an Laufkultur fehlt und der gleich wie die Mille (17 zu 42), also zu lang, übersetzt ist. Keine glück-liche Konfiguration. In engen Ecken fällt die Drehzahl unter 3000 Umdrehungen, was die Aprilia mit leichtem Kettenschlagen quittiert und beim Rausbeschleunigen aufgrund geringer Schwungmassen mit einem unrunden Motorlauf. Ist diese Marke erst einmal überschritten, zieht der Zweizylinder sauber hoch; sein Leistungsloch bei 5000 Umdrehungen kann er dennoch nicht verheimlichen. Über 6000/min gibt es dann endgültig kein Halten mehr, zeigt sich der Vorteil der geringen Schwungmassen. Die Drehfreude scheint kein Ende zu nehmen. Nach guten drei Sekunden ist die 100er-Marke erreicht, nach knapp zehn Sekunden sogar die 200er-Marke, und wer nicht genug bekommen kann, der wird die Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h auskosten. Fast zu viel für einen Streetfighter, der, obwohl er über einen Lenkungsdämpfer verfügt, leichte Pendelneigung bei hohem Tempo nicht verleugnen kann. Das liegt aber eher an der Windfang-Sitzposition des Piloten denn am Fahrwerk. Schnell werden die Gänge in dem leicht zu schaltenden und präzisen Getriebe gewechselt, um dem Drehzahlbegrenzer, vor dem ein einstellbarer Schaltblitz warnt, bei gut 10000 Umdrehungen zu entgehen. Apropos Schaltblitz. Das Cockpit lässt keine Ausstattungswünsche offen. Vom Laptimer, der bei der Tuono ziemlich überflüssig erscheint, bis hin zur gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit findet sich alles irgendwie Darstellbare. Vorausgesetzt, man hat sich vorher ausgiebig mit der telefonbuchstarken Bedienungsanleitung auseinandergesetzt und weiß die fünf Knöpfe der Instrumenteneinheit in der richtigen Kombination zu bedienen. Die reine Freude auf der Tuono ist nicht nur der Auf-, sondern auch der Abbau von Bewegungsenergie. Zum einen sorgt die pneumatisch geregelte Anti-Hopping-Kupplung für sorgenfreies Herunterschalten ohne Stempeln oder plötzliches Blockieren des Hinterrads, zum anderen verzögert die Brembo-Bremsanlage mit ihren vier Kolben brachial und gut dosierbar. Das aufsteigende Hinterrad setzt der Verzögerung zwar Grenzen. Trotzdem steht am Ende ein beachtlicher Wert von 10,1 m/s2 im Datenblatt. Dort wird jedoch auch ein Spritkonsum von fünfeinhalb Litern bei gemächlicher Landstraßenfahrt notiert. Den Verbrauch der Tuono dürfte Aprilia ruhig noch etwas senken. Immerhin haben die Italiener erfreulicherweise den Preis drastisch reduziert. Anstatt gut 12000 Euro sind seit diesem Jahr für alle Tuonos, egal, ob 2003er- oder 2004er-Modell, noch 10799 Euro inklusive Nebenkosten fällig, für die Edelversion Tuono 1000 R Factory (bisher Tuono Racing; nun ohne Racing-Kit) 14599 Euro. Technisch ändert sich am 2004er-Basismodell, das nun auf den Namen Tuono 1000 R hört, nichts. Es ist in den Farben Silber, Rot und Schwarz mit durchweg rot lackierten Rädern zu haben. Ein fairer Preis für eine komplette Ausstattung inklusive U-Kat, jede Menge Fahrspaß und nicht zu vergessen, die Möglichkeit, sich noch einmal wie ein Jugendlicher zu fühlen.
Text: www.motorradonline.de

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Ich hab mich in eine Italienerin verliebt

Ich hab Ihre Announce im Internet gelesen, aber als ich Sie dann gesehen habe, war ich verliebt. Eine perfekt gepflegte Aprillia Touno RSV im Factory Racing Version, so was habe ich bis dato nicht gesehen, ich musste zuschlagen.

Aber schaut selbst, hättet Ihr euch bei diesem Anblick nicht auch verliebt?

 

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