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Das 123 Runden Rennen von Stardesign-Racing

Letztes Jahr war ich als Gastfahrer dabei. Heuer 2015 habe ich mein eigenes Team am Start. 4 Männer, eine Mission – 123 Runden so schnell wie möglich zu bewältigen und das auch noch wenn möglichst sturzfrei.

07.07.2015 // Start: 12:30

Team L.A. 76
Helmuth 48 Jahre / Kawasaki ZX6R / Zeit am Pann: 02:17.43
Ingo 41 Jahre / Honda CBR600rr / Zeit am Pann: 02:12.55
Bernhard 30 Jahre / Yamaha R6 / Zeit am Pann: 02:12.01
Und meine Wenigkeit 39 Jahre / Kawasaki ZX10R / Zeit am Pann: 02:09.88

Zusammen haben wir einen Altersdurchschnitt von 39,5 Jahren. Das perfekte Alter um es noch einmal krachen zu lassen. Aber auch schon clever genug um es sicher heim zu fahren. Auf meiner FB Seite (https://www.facebook.com/LA76moto) werde ich euch am 6. & 7. live berichten wie wir uns schlagen.

Infos von Stardesign-Racing // Zusammenfassender Überblick:
Das 123-Runden Rennen ist ein Langstrecken-Team Bewerb das als Clubrennen ausgetragen wird. Ein Team mit wahlweise bis zu 5 Fahrern soll in möglichst kurzer Zeit 123 Runden mit maximal einem Motorrad pro Fahrer (daher max. 5 Motorräder) zurücklegen. Es bleibt dem Team überlassen welcher Fahrer mit welchem Motorrad seines Teams wie viele Runden fährt. Gefahren wird in 5 Klassen. Zum einen in einer Sternchenklasse (nicht ganz so schnelle Fahrer) und einer Profiklasse (Raser) die wiederum in über und unter 699 ccm gewertet werden aber gemeinsam starten. Ab 2014 gibt es eine zusätzliche „Lizenz“ Klasse die allerdings als offene Klasse gewertet wird und in welcher alle jene Teams starten, welche Fahrer in ihren Reihen haben die über eine gültige Motorsport Lizenz verfügen, oder am Pannoniaring im vergangenen Jahr bereits eine Rundenzeit von unter 2:00.00 gefahren sind. Als Preise winken Pokale für die Fahrer der erst 3 jeder Wertung. (= bis zu 75 Pokale). Damit wollen wir verhindern, dass echte Profis den Semi-Profis bei diesem für Hobbysportler gedachten Event die Show stehlen. Teams die davon betroffen sind melden sich bitte bei uns um sie in die richtige Klasse einzutragen. Wenn eine solche Meldung bis zum Start des Rennes unterbleibt und das Team wissentlich in der falschen Gruppe fährt, so wird das Team disqualifiziert.

Zielgruppe:
Mittlere und schnelle Hobbyrennfahrer.
Austragungsort, und Tag:
Pannoniaring, Dienstag 07.07.2015, Rechtskurs (=Standartrichtung)

Es gibt 5 Rennklassen welche gemeinsam starten aber getrennt gewertet werden.

Klasse Sternchen -699:
Keiner der Fahrer im genannten Team darf im Qualifying schneller als 2.16.00 bzw. im Rennen schneller als 2:12.00 fahren. Schon ein einmaliges unterschreiten dieser Zeiten hat zur Folge, dass das Team aus der Sternchen Wertung in die Profi Wertung übernommen wird. Diese Klasse wird mit Motorräder, 4-Zylinder bis 699 ccm, 2-Zylinder bis 749 ccm gefahren. Keines der Motorräder darf dieses Limit überschreiten ansonsten das Team disqualifiziert wird. Eigene Zeitnehmungen direkt am Motorrad (z.B,: AIM) sind in dieser Klasse verboten. Wird auch nur ein Fahrer des Teams mit einer Zeitanzeige am Motorrad angetroffen, wird das Team in die Profiklasse versetzt und dort gewertet.

Klasse Sternchen +699:
Keiner der Fahrer im genannten Team darf im Qualifying schneller als 2.16.00 bzw. im Rennen schneller als 2:12.00 fahren. Schon ein einmaliges unterschreiten dieser Zeiten hat zur Folge, dass das Team aus der Sternchen Wertung in die Profi Wertung übernommen wird. Diese Klasse kann mit Motorrädern jeder Kubatour gefahren werden. Eigene Zeitnehmungen direkt am Motorrad (z.B,: AIM) sind in dieser Klasse verboten. Wird auch nur ein Fahrer des Teams mit einer Zeitanzeige am Motorrad angetroffen, wird das Team in die Profiklasse versetzt und dort gewertet.

Klasse Profi -699:
Diese Klasse wird mit Motorräder, 4-Zylinder bis 699 ccm, 2-Zylinder bis 749 ccm gefahren. Keines der Motorräder darf dieses Limit überschreiten ansonsten das Team disqualifiziert wird. Keiner der Fahrer darf über eine gültige Motorsport Lizenz verfügen oder im vergangenen Jahr am Pannoniaring eine Zeit von unter 2:00:00 gefahren sein.

Klasse Profi +699:
Diese Klasse kann mit Motorrädern jeder Kubartour gefahren werden. Keiner der Fahrer darf über eine gültige Motorsport Lizenz verfügen oder im vergangenen Jahr am Pannoniaring eine Zeit von unter 2:00:00 gefahren sein.

Klasse Lizenz Open:
Diese Klasse kann mit Motorrädern jeder Kubartour gefahren werden. Mindestens einer der Fahrer muss über eine gültige Motorsport Lizenz verfügen oder im vergangenen Jahr am Pannoniaring eine Zeit von unter 2:00:00 gefahren sein.

Auszüge aus der Fahrerbesprechung!
Die Startaufstellung erfolgt wie bei normalen Rennen lt. Qualifying nach Vorbild der Moto-GP (Grid Girls…) Der Start erfolgt fliegend hinter dem Safety Car das die Aufwärmrunde anführt (Details in der Fahrerbesprechung). Die Anzahl der Fahrerwechsel liegt im eigenen ermessen. Die Fahrerwechsel werden in der Boxenstraße an den dafür vorgesehenen Stellen durchgeführt Das Rennen wird bei jeder Witterung durchgeführt! Bei einsetzendem Regen wird nicht sofort abgebrochen (eventuell Safety-Car). Sobald ein Team die volle Distanz von 123 Runden gefahren ist, ist das Rennen auch für alle anderen Teams beendet. Die Wertungen ergeben sich aus dem Zieleinlauf der einzelnen Klassen. Bei eintreten besonderer Umstände kann das Rennen vom Veranstalter gekürzt oder abgebrochen werden wobei dann der letzte Vollständige Durchlauf der Fahrer gewertet wird. Vor dem Qualifyings werden Stichprobenartig technische Abnahmen der am Rennen beteiligten Motorräder durchgeführt. Für den einwandfreien technischen Zustand des Motorrades ist aber jeder Fahrer selbst uneingeschränkt verantwortlich.

 

123 Runden Rennen von Stardesign am Pannonia-Ring

Im Laufe des Lebens lernt man immer neue Leute kennen. (Nanonana ist halt so) Auf witziger Weise ist Ingo auf einmal da gewesen. (Kurzfassung: Auf dem Webportal willhaben.at was verkauft. Meine Motorräder in der Garage gesehen. Telefonnummern über meine Frau ausgetauscht. 19 mal telefoniert, einmal zum Motorradfahren getroffen. 5 Wochen später 123 Runden-Rennen.)
Also auf ins Abenteuer, fünf Männer ein Team, (bis auf Ingo alles Fremde) mit einer 18 Jahre alten Yamaha Thundercat und in einer körperlichen Verfassung das Schach eigentlich die richtige Sportart für mich wäre. (Ingo ist bei der Berufsrettung, der wird schon die richtigen Kontakte haben, dass ich im Fall der Fälle gut versorgt werde.) Dafür aber technisch super vorbereitet. (habe mir neue Slicks gekauft und das Fahrwerk der Alten Dame auf hart gestellt.) geht’s mit der ganzen Familie Richtung Sarvar- Pannonia-Ring. Frau und Kinder machen Badeurlaub. Papa fährt mit Gleichgesinnten ein Langstreckenrennen.

2012 hatte ich mir ja den den Kies am Pannonia-Ring genauer angesehen (die Story dazu: Lowsider Crash am Pannonia-Ring) und ein Monat im Rollstuhl verbrachte, habe ich den Vortag zu Trainings-Zwecken dazu gebucht. Bewundere an dieser Stelle jeden Sportler (Ski, Auto, Motorrad oder was auch immer), der einen Unfall hatte und gleich wieder Bestzeiten herausfahren kann. Die ersten Turns waren dementsprechend eine Herausforderung. Das ich nicht gleicht am ersten Tag in eine große Depression verfalle habe ich den Transponder vorsichtshalber im Auto gelassen. Das Niveau der Hobby Racer hat sich in den letzten Jahren extrem gesteigert. Die Konkurrenz in der B Gruppe hat mich im wahrsten Sinne des Wortes „verblasen“ ich hatte keine Chance. Das einzige was da hilft, dem restlichen Team irgendwie mit Witz zu erklären, dass wir das ja eh nur zum Spaß machen und der letzte Platz ja auch eine super Leistung wäre.
Am Nachmittag habe ich ja noch zwei Turns vielleicht geht da was. Ich finde wieder mein Selbstvertrauen zwischen Kurve 8 und 12 zurück. Trotz Hitze 36°C Grad und leichten Ermüdungserscheinungen wurde der Nachmittag immer besser. Auch meine Runden Zeiten wurden fast schon vorzeigbar.

Renntag: Die restlichen Teamkollegen reisten in der Nacht an. Das Berufsrettungsteam war somit vollständig. Ingo (Honda CBR600) Helmuth (Yamaha R1) Michi & Patrick (beide auf einer Suzuki GSX-R 750) und meine Wenigkeit auf meiner alten Yamaha YZF600R Thundercat. Am Vormittag waren zwei Trainingsläufe angesagt und danach Qualifying. Da Ingo, Helmuth und ich schon am Vortag gefahren sind, haben wir unserer Trainingsläufe Michi und Patric überlassen und uns aufs Qualifying vorbereitet. Mein Gedanke die zwei holen die Bestzeit und ich drehe 3 gemütliche Runden zum Aufwärmen. Aus irgendeinem Grund holte ausgerechnet ich die Bestzeit für unser Team. Startplatz 50 von 50, nicht gerade eine Glanzleistung aber im Nachhinein gar nicht einmal so schlimm. In der Mittagspause beschlossen wir, dass Ingo den Start fährt, Helmuth als zweiter danach ich und dann Michi und Patrick als Vierter und Fünfter. Eine halbe Stunde vor Start merkte man deutlich wie im ganzen Fahrerlager auf einmal die Stimmung von wir sind hier um Spaß zu haben auf Adrenalin und männlicher Ehrgeiz gefolgt von hektischen Treiben kippte. „Mann“ fühlt sich wie ein Teil vom Ganzen. Motorrennsport live und nicht als Zuschauer. Mitten drinnen als nur auf der Tribüne. Gedämpft nur durch dunkle Wolken und der Wettervorhersage, dass uns eventuell ein Ausläufer des Gewitter erwischen könnte. Vollprofis wie wir sind, sind Regenreifen für uns ein Fremdwort, denn unser Serviceteam besteht aus Freunden und Familie, sowie einer Werkzeugkiste, dennoch entschlossen wir uns die Strategie zu ändern. Egal was komme wir bleiben draußen und fahren das Ding ohne Risiko und ganz wichtig, ohne Unfall bis zum Schluss.

Start versemmelt und Ingo`s Maschine streikt, dass er nur durch anlaufen sie wieder in Gang brachte, hätten wir einen guten Startplatz, hätten wir uns geärgert. Nach der zweiten Runde traf uns das Gewitter dann doch mit voller Wucht.

Saftycar: Alle Profiteams und Möchtegern Rossis wechselten auf Regenreifen. 10-15 übermotivierte schossen sich selber ins Aus und siehe da wir waren in den Top 20. In unserer Sternchengruppe + (Amateur Klasse über 699cc) waren wir sogar für kurze Zeit auf Platz zwei. Ab Runde 15 wurde das Wetter auch wieder besser und so ab der 30-sten auch wieder trocken. Jetzt trennte sich die Streu vom Weizen. Da wir unfallfrei und ohne großer Unterbrechung auf der Strecke blieben habe wir ein paar Runden rausfahren können.
Es wurde der undankbare aber ausgezeichnete 4 Platz in der Sternchengruppe. Fürs erste Langstreckenrennen eine super Leistung. Großes Lob auch an Stardesign für die tolle Veranstaltung. Als schneller Straßenpilot und langsamer Ringamateur ist das Niveau schon sehr anständig. Mit einer Zeit von 2:10 Minuten kommt man halt nicht mehr auf`s Stockerl.
Wegen dem Chaos beim Start und Regen haben wir wenig Videomaterial. Aber urteilt selbst.

Ach ja und das Rennfieber hat mich auch wieder gepackt. Nächstes Jahr werde ich mich mal öfters auf einer Rennstrecke blicken lassen und zu 99% wieder am 123 Runden rennen teilnehmen. THANKS Ingo und dem Rest des Teams für die großartige Erfahrung.

Yamaha YZF 600 R Thundercat

Komfortabel aufs Abstellgleis gerollt? Interessanterweise offenbart der Blick ins Test-Fahrtenbuch der Yamaha YZF 600 R auf den ersten Blick nur Positives: Mit effizienter Verkleidung, zivilen Motorlaufeigenschaften und erstklassigen Bremen beeindruckte Yamahas neuer Sportstern im Jahr 1996 die Testcrew von MOTORRAD. Doch dann spuckte die Waage das Gewicht der Thundercat aus: üppige 223 Kilogramm, bis zu 15 Kilo mehr als die Konkurrenz – damit war die Yamaha in der Rennstreckenwertung schnell durchgereicht und firmierte hier fortan unter „ferner liefen“. Anstelle das Image durch feine Modellpflege zu verbessern, entschied sich Yamaha, dem Wettrüsten in der 600er-Supersportklasse mit dem komplett neuen Modell YZF-R6 zu begegnen.

Der Thundercat wäre nun eine Laufbahn als superber Sporttourer beschwert gewesen, wenn da nicht ab 1998 mit der halbverkleideten und deutlich günstigeren Fazer die Konkurrenz aus eigenem Hause herangewachsen wäre. So blieb der 600er nur ein kurzes Gastspiel vergönnt. Bereits 2002 verschwand der Vierzylinder wieder aus dem Programm. Als Secondhand-Offerte bleibt sie allerdings erste Wahl für diejenigen, die auf der Suche nach einem wendigen Tourensportler sind und sich eher auf langen Straßentörns als bei kurzen Sprints auf der Rennstrecke wohlfühlen. Denn mit vergleichsweise hoch montierten Lenkerstummeln, einer bequemen Sitzbank und dem effizienten Windschutz verwöhnt die YZF 600 R in diesem Segment mit reichlich Komfort. Passend dazu bietet das Fahrwerk einen äußerst praxistauglichen Einstellbereich.

Plus
  + Motor kultiviert und laufruhig
  + Fahrwerk komfortabel und auf alle Belange einstellbar
  + Bremsen erstklassig und standfest

Minus
– Gewicht für einen Sportler zu hoch
– Gebrauchtangebot sehr klein
– Kurze Service-Intervalle von 5000 Kilometern

Daten

  • Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
  • 599 cm³
  • 72 kW (98 PS) bei 11500/min
  • Gewicht 223 kg
  • Sitzhöhe 810 mm, Tankinhalt 19 Liter
  • Höchstgeschwindigkeit 234 km/h
  • 0–100 km/h: 3,6 sek
  • Verbrauch 6,3 Liter/100 km
  • Normalbenzin

Das La-Ce on Tour – Pernek Video ist fertig!

Die Fotos unserer Ausfahrt nach Pernek (SK) habt Ihr hoffentlich schon auf Facebook gesehen, aber jetzt freuen wir uns bekannt geben zu dürfen: DAS VIDEO ist ebenfalls online.

Die Biker:

  • Motzl // Yamaha XT660X
  • DonLuigi // Kawasaki Z 750
  • Alex // Suzuki GSX-R 1000
  • M&M Brothers: Mikac // Yamaha R6 & Markoni // Honda CBR 600RR HRC Edition
  • Sejko // BlackPearl Yamaha R1
  • La- // Aprilia RSV Tuono
  • -Ce // BMW F800GS

Die Musik:

  • ROCK STARS / Ville Ventures