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RdGA Tag 6 – Allos – Orsières

Nach einem typischen frazösischen Frühstück mit Croissant und Baguette, hoffe ich, daß es sich heute ausgeht den Col d’Izoard zu erreichen und mit ihm den Col Agnel. Sollten heute wieder die Radsportler denen ich hiermit meinen Respekt aussprechen möchte, wieder die Alpenpässe im Beschlag nehmen, dann wäre ich doch mehr als sauer.

Kurz nach dem Col d’Allos habe ich diese Aufnahme gemacht. Mir gefällt hierbei, das kleine Schild, das einem sagen möchte: „Alter, hier gibt es weder Randstein, noch Leitplanken obwohl wir über 2000m hoch sind. Also bitte bieg jetzt hier links ab, sonst gehts abwärts.“

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Als ich auf der Zufahrt zu den beiden Pässen auf der Höhe von Château-Ville-Vieille war und lauter Biker fahren sah, wusste ich, heut pack mas! Heut schaffe ich wieder a paar Pässe für meine Top 10 Alpenpass To-Do Liste.

Die das Wetter und die Auffahrt zum Col d’Agnel war perfekt und der Pass schnell erreicht.

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Hier sieht man deutlich wie wenig Platz eigentlich auf so einem Pass ist, wenn dazu noch die Damen Radsport Nationalmanschaft von Litauen hier noch ihr Höhentraingscamp aufschlägt.

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Gut gelaut und mit dem Wissen, daß der Pass den ich Tage zuvor umfahren musste als nächstes drann ist, starte ich gut gelaut richtung Tal los.

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Alle die mich kennen wissen, daß ich mit leerem Magen nicht Motorradfahren kann und da es schon wieder 12:30 war als ich durch Molines-en-Queyras fuhr beschloss ich hier mich kurz zu stärken und den Ausblick auf das Château-Queyras zu geniessen.

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Die Auffahrt des Col d’Izoard von der Südseite kommend, war imposant. Wie am nächsten Foto zu sehen, führt der Weg durch die verwitterte Landschaft.

Oben am Pass angekommen, habe ich das Pflicht Photo geschossen, jedoch bestand am Pass wieder die Möglichkeit, auf eine Anhöhe zu wandern und oben, die Aussicht zu genießen und sich von den Steintafeln die umliegenden Berge erklären zu lassen.

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„Schon wieder?“ – dachte ich mir, als ich mich rückblickend an meine schweißtreibende Wanderung auf den Cime de la Bonette erinnerte.

Na wenn ich schon da bin, dann klettere ich halt da jetzt auch noch rauf. Langweiliger Aussichtspunkt (der auf der linken Seite!) dachte ich mir nur. Dann halt noch schnell rüber zum anderen, damit ich den auch noch habe. Und siehe da, gut war’s das ich raufgekommen bin, sonst hätte ich nicht erkannt, daß ich schon wieder einen Pass von der falschen Seite angefahren bin. *haha*

Aber die dafür schönste Kurvenkombination meiner ganzen Tour bin ich dafür 2x rauf und runtergefahren.

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Übrigens, auf einigen Pässen stehen immer wieder Photografen und schießen Fotos von Rad- und Motorradfahrern die den jeweiligen Pass erklimmen, diese kann man sich dann online kaufen. Hier sind meine Fotos, da mir diese zu teuer sind, poste ich halt den Link zum Ansehen. >> http://www.griffephotos.com/17-August-2013,1930,2,en,f,g96,n8.html

Wenn ich jetzt richtig mitgezählt habe, habe ich jetzt alle 16 Alpenpässe der Route des Grandes Alpes erfolgreich abgefahren.

Einige Leser erwarten sicherlich, daß ich nun Bardonecchia anfahre und daß der Col de Sommeiller das nächste Highlight meiner Reise sein wird. All denen muss ich leider sagen, daß ich diese Reise alleine unternommen habe und eh schon Schiss hatte, daß irgenwas passieren konnte oder ich in Frankreich ohne die Sprache zu beherrschen verhungere. Daher hatte ich beschlossen den Col de Sommeiller nicht alleine anzufahren. Ev. kauft sich der Andreas mal a g’scheite Enduro und wir fahren diesen Punkt, als auch Assietta Kammstraße gemeinsam an.

Ach und wie schon Tage zuvor erwähnt, hab ich natürlich wieder eine dumme Idee gehabt. Ich habe mir gestern Abend überlegt, daß ich eigentlich morgen, also heute doch bis in die Schweiz fahren könnte, schaut ja gar nicht weit aus so auf Google Maps. *grgr*

Notiz für mich:
Wenn ich unterwegs bin: Wenn ich zu Hause die Route in aller Ruhe und besonnenheit die ganze Tour in schöne Tagesabschnitte plane, dann halt Dich verdammt nochmal auch an diesen Plan! – siehe: unsere Gebote #4.

Nach dem ersten Grenzübertritt nach Italien in Richtung Bardonecchia hab ich wenigstens ein Foto vom Col du Sommeiller, wenn auch nur von unten.

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Mein Vater pflegte zu sagen: „Wer eine Reise macht, der kann was erzählen.“ Und recht sollte er haben.

Kurz nach der Ortschaft Susa, auf dem Weg zum Col du Mont Cenis machte ich in einer kleinen Haltebucht eine kleine Pause. Ein Radfahrer der offenbar eine Panne in dieser Haltebucht hatte, erkannte am Kennzeichen, daß ich deutsch sprach und der deutsche Radfahrer fragte mich selbstsicher: „Kannst Du mir mal bitte Deine Pumpe von Deinem Motorrad borgen.“ Ich hatte zwar von Touratech ein zusätztliches Werkzeugfach am Motorschutz angebracht, aber selbst da hatte ich keine Pumpe drinnen. (Gehört da eine rein??) Nachdem wir geklärt hatten, daß ich Ihm bei seinem Fahrradreifen nicht helfen konnte, wollte ich ich den armen Kerl dort auch nicht alleine stehen lassen. Also bot ich Ihm an, Ihn samt defekter Fahrradfelge runter ins Dorf zu fahren.

WAS ohne Helm ? – Natürlich nicht, der Fahrradfahrer hatte natürlich seinen Fahrradhelm auf. Das größere Problem war, es war seine allererste Fahrt auf einem Motorrad. Auch wenn ich mit Warnblinkanlage und max. 30km/h unterwegs war, der arme Sozius litt todesängste während der Fahrt, wie er mir unten im Dorf mitteilte.

Dieses Foto soll mich daran erinnern wie wir beide unsere Sachen versteckten. Ich damit ich ihn mitnehmen konnte und er, damit Ihm keiner was klaut während er seinen Reifen reparieren lässt. – Er hat sich 2 Tage später bei mir per Mail gemeldet und hat mir geschildert, daß er seinen Reifen inkl. Felge noch am selben Tag repariert bekommen hat.

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Nach dieser guten Tat und dem Grenzübertritt wieder nach Frankreich, ging es weiter zum Col du Mont Cenis, hier war der Weg um einiges schöner als der Pass selbst, wie man auf den Fotos hoffentlich erkennen kann.

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Ein weitere Kuriosum meines Garmin Navis konnte mich an diesem Tag nicht aus der Ruhe bringen. Dennoch verstehe ich nicht wieso eine Route so geplant ist, daß ich wenden soll, 400m retour fahren sol und dann mich rechts halten soll?

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Und gleich noch eine Geschichte was zu meinem Garmin zumo660 Navi.

Ich liebe die Funktion: Tankstelle suchen, die mir dann die Richtung zur Tankstelle und die Entfernung angibt. Was ich bis dato nicht wusste, die Entfernungsangaben ist die LUFTLINIE bis zur Tankstelle! Als meine Tankanzeige aufleutete, war ich am Fuß des Col de l’Isèran, also am Fuß des höchsten Alpenpasses und mein Navi sagt „11km bis zur Tankstelle“ – haha!

Heute kann ich mit gutem Gewissen sagen, auch mit dem Hinweis „Tankstelle aufsuchen“ schafft die BMW F800GS noch locker den höchsten Alpenpass zu bezwingen und bis nach Val d´Isère zu rollen.

Heute war das Wetter, doch recht frisch, wenig Verkehr und kein einiger Radfahrer, ein schnelles, aber doch freudliches Selbstportrait. Wegen des kalten Windes, ausnahmsweise mit Helm. – Nachfolgend noch der Blick ins Tal nach Val d´Isère

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Mit einem herzlichen „Au revoir France“ verabschiedete ich mich am Col du Petit-Saint-Bernard und überrollte die Grenze nach Italien, damit endet der französicher Teil meiner Route des Grandes Alpes Tour.

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Eigentlich hatte ich den Colle San Carlo gar nicht als Höhepunkt in meine Reise eingeplnat, doch ist dieser Weg nach dem Col du Petit-Saint-Bernard auf jeden Fall eine Reise wert, perfekte Straße und tolle Kurven!

Wie schon gesagt, hatte ich mir leider viel zu weit ein Hotel gebucht, daß ich heute noch erreichen wollte, musste, aber leider war es schon zu spät für den Col du Grand Saint-Bernard und auch zu dunkel für ein schönes Top 10 Alpenpässe Foto. – Verschiebe ich daher auf morgen.

RdGA Tag 5 – Menton – Allos

Die Hotelsuche gestern und die doch lange Fahrt gestern haben mich dazu verleitet mir erstemals das Privileg des Ausschlafens zu können. Danach habe ich das Frühstück mehr als genossen, da ich gestern Abend keine Kraft mehr hatte fürs Abendessen oder gar einen Bummel durch die Stadt.

Gestärkt startete ich heute erstmals ohne Motorradjacke bei 35°C an der Côte d’Azur, die ich hinten auf meine Cargobag geschnallt hatte auf Stadtrundfahrt nach Monaco.

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Leider war die Auffahrt zum Palais Princier und der Cathédrale de Monaco heute für den Verkehr nicht freigegeben und eine Wanderung mit dem Bikeautfit bei den Temperaturen kam für mich nicht in Frage, hatte ich mich doch gestern schon beim Aufstieg zum Cime de la Bonette Aussichtsplattform mit den Bikerboots verausgabt. Zum Alternative besuchte ich standesgemäß einen echt monegassischen Supermarkt und stockte mein Proviant auf, um mich anschliessend nach Nizza aufzumachen.

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Haben Sie den Film „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ gesehen? Ich hatte gehofft so wie Jean-Baptiste Grenouille durch das Stadttor einfachren zu können. Nun ja Film und Realität sind dann halt doch zwei verschiedene Welten. Zwar bietet die Altstadt doch einen netten Charme, dennoch ist Grasse heute eine größere Stadt als im Film dargestellt.

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Einen lobenwerten Abstecker von der Route des Grandes Alpes und den Top 10 Alpenpässen bietet die Umfahrung der Grand Canyon du Verdon auch bekannt als Gorges du Verdon.

Der Grand Canyon du Verdon ist Westeuropas größte und eindrucksvollste Schlucht. Auf 21 Kilometern wird hier der Lauf des Verdon von senkrecht abfallenden, bis zu 800 m hohen Felswänden eingeschlossen. An einigen Stellen verengt sich dabei die Schlucht bis auf wenige zehn Meter.

Die Fotos können leider nicht festhalten wie toll die Aussicht bzw. wie tief der Abgrund ist.

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Aus einer Motorradzeitschrift hatte ich ein empfehlenswerte Hotel in mein Garmin Navi mittels Geokoordinaten eingeflegt, dies wollte ich heute noch erreichen. Als die Straßen immer enger und rauer wurden, hatte ich meine ersten Bedenken. Bestätigt wurden diese als ich in Le Village de Peyresq bemerkte, daß die Straße hier endete.
(Diese Straße ist als solches auf Google Maps schon fast nicht mehr als solches erkennbar.)

Somit dachte ich mir nicht nur „Fuck, wo hat mich mein Navi diesmal hingeführt“ – zum zweiten Mal, sondern auch „wohin zum Teufel willst Du mich da führen“, wie man am Foto erkennen kann, als mich mein Navi über den Wanderweg rechts führen wollte.

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Offenbar klappt das nicht mit den Geokoordinaten und meinem Garmin Navi, daher beschloß ich in der nächst größeren Ortschaft nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Die vermeindliche Großstadt Thorame-Haute ie auf jeder Karte zu finden ist, stellte sich eher als Bergdorf herraus. Daher setzte ich meine Fahrt fort und fand dann in dem mir unbekannten Skiort Allos eine nette Unterkunft, die sogar ursprünglich mal einem Deutschen oder Österreicher gehörte, ganz genau hab ich das nicht so rausgefunden.

RdGA Tag 4 – Valloire – Menton

Gut ausgeruht, jedoch ohne Frühstück starte ich in diesen Tag. Nach kanpp 30 Miuten am Motorrad erreiche ich den Col du Galibier. Am Scheitel herrscht jedoch reges Treiben und ich muss doch recht lang warten bis alle Hobby Eddy Merckx Ihre Fotos geschossen hatten bis ich mein Pass-Foto machen konnte, somit habe ich auch Nr. 5 meiner Top 10 Alpenpässe im Fotokasten.

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Wolkenlos freute ich mich auf die Abfahrt vom Col du Galibier über den nächsten langweiligen Pass den Col du Lautaret in Richtung Briançon, von dort aus startet der Weg zum Col d’Izoard und dann weiter zum Col d’Agnel, doch sollte dieser Feiertag nicht zu meinerm Feier-Tag werden.

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Erstens spinnte mein Garmin Navi und zeigte mir nicht mehr den Weg auf der Straße auf, sondern nur noch die Luftlinie zwischen meinen geplanten Wegpunkten, was mich an diesem Tag doch etwas verzweifeln lies.

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Zweitens stand die ganze Stadt im Stau. Mehrer Versuche weiter zu kommen scheiterten später bei jenem Polizisten, der für die Radfahrer die gerade von jenem Pass kamen wo ich hinwollte, dem Col d’Izoard. Wer konnte den ahnen, daß es ein Radrennen an diesem Tag geben sollte und das hierfür alles abgesperrt wird?

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Das geplante Mittagessen auf der Passhöhe konnte ich vergessen, ebenso eine Pause in und um Briançon. Jetzt noch schnell mal die Handschuhe wechseln, denn das 30 Minuten in der vollen Sonne Stau stehen, hatte mich doch ein klein wenig schwitzen lassen und die Nerven beansprucht.

Also auf nach Guillestre nur eben nicht auf dem geplanten Weg und mit 2 fehlenden Passfotos. *grgr*

Ein weiterer Pass auf der Route des Grandes Alpes ist der Col de Vars, der zu einer kurzen Pause verleitete.

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Nun aber sollte der Höhepunk des Tages folgen, der Col de la Bonette und der Cime de la Bonette. Zwar ist dieser Pass kein weiterer Punkt auf der Route des Grandes Alpes, jedoch als höchster Pass der Alpen, für mich ein absolutes MUSS für diese Reise.

Die kleine Wanderung vom Parkplatz am Cime de la Bonette bis zur Aussichtsplattform mit dem Bikeautfit war doch anstrengender als anfangs vermutet, dennoch hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt.

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Der Col de la Cayolle kann seine 4 von 5 Bewertungspunkte auch nur duch Betrug erlangt haben. Der Strassenbelag ist mehr als grausig und kann nur Endurofahrer empfohlen werden. Daher war ich doch etwas „gebeutelt“ als ich oben angekommen bin.

Aufmerkamen Lesern ist sicherlich schon aufgefallen, daß diese Reise mehr den Gipfeln und deren Pässen inkl. den Fotos am Gipfel gewidmet ist und weniger den französischen Sehenswürdigkeiten. Daher knipse ich immer mindestens 2 Fotos um eine kleine Auswahl an Fotos zu haben. Blinzler, unscharfe oder zu-spät-gelächelte Fotos kommen somit nicht online.

Also fragte ich wie immer einen der auf den Anhöhen reichlich vorhandene Passanten, ob er nicht freundlicherweise ein Foto von mir und dem dahinter befindlichen Pass-Markierung machen kann. Hier nun das „beste“ Errinnerungsfoto meiner Tour.

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Hätte ich nicht 5 Minuten auf den nächsten Passanten gewartet, ich hätte keinen Ahnung welcher Pass dies war, da man ja nix von der Pass-Markierung lesen kann. Daher immer Fotos gleich prüfen und gegebenenfalls gleich ein besseres machen (lassen).

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Der Col de Valberg liegt mitten in der Stadt Valberg, daher gibt es hier keine Möglichkeit eines Fotos mit einer Pass-Markierung. Oder aber ich hab’s einfach nicht gefunden, da in der Stadt einfach gerade zu viel los war.

Tote  Hose hingegen herrschte am Col de la Couillole , mehr gibts eigentlich über den Pass auch nicht zu sagen.

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An einer kleinen Straßenkreuzung musste ich genau suchen bis ich die Markierung des Passes gefunden hatte. Zuvor hatte ich sicherheitshalber 5 oder 6 Fotos von der Umgebung gemacht, da ich dachte hier gibt es wie in Valberg gar keine Markierung.

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Zwar hatte die Anfahrt auf den Col de Turini einige Kuriositäten zu bieten,…

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…erfolgte dieser wieder von der falschen Seite, denn die Südost Anfahrt hatte wieder deutlich mehr zu bieten.

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Am Col de Turini angekommen, wurde ich von schweizer Passanten angesprochen, wo ich denn heute übernachten werde, da Sie bereits seit 18Uhr ein Quatier suchten und auch am Col de Turini alles ausgebucht sei. Da es bereits 19:30 war, war ich doch recht froh, daß ich Tags zuvor die Idee hatte „Morgen übernachte ich an der Côte d’Azur“, auch wenn wieder unterschätzt hatte wie weit der Weg ist und wie lange der Tag dadurch wird. Also noch schnell ein Foto vom vorletzten Route des Grandes Alpes Pass und weiter geht’s.

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Wieder unspäktakular war die Kennzeichnung des letzten Passes für den heutigen Tag, dem Col de Castillon.

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Eintrag im Logbuch 2013-08-15-20.17: Sehe auf meiner Reise zum ersten mal das Meer .

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15 Minuten später hatte ich das Hotel erreicht, jedoch gab es 2 Hotels in Menton dieser Hotelgruppe. Aber zum Glück hatte mir das Hotel die Geokoordinaten gesendet, jedoch wollte mein Navi das ich noch rund 500m weiter auf’s offene Meer hinaus fahre.

So jetzt steh ich da, erledigt von der Reise und schitzend von den rund 28°C die noch immer um 20:45 in Menton herrschten, wie zum Teufel sollte ich nur das Hotel finden, wenn ich nur die Geokoordinaten eingespeichert hatte und das Navi auch nicht die Strasse kannte die ich eingetippt hatte. Ich will doch nur duschen!!!

In diesem Moment hasste ich mich, daß ich ein Hotel am vorabend gebucht hatte, somit musste ich so weit fahren, anstatt die Freiheit der Ungezwungeheit zu genießen.

Also rauf auf das Motorrad und versucht ein Taxi zu finden, denn die 2 Passanten die ich gefragt hatten, konnten mir nicht helfen oder wollten mir nicht helfen, da ich diese ja in englich angesprochen hatte. Aber offenbar gibt es keine Taxsis oder ich hatte an diesem Abend einfach keines gefunden.

Nach rund 20min durch die Stadt, fand ich ein Hinweisschild zu meinem Hotel, fix und fertig von dem doch zu langen Tag checkte ich ein und erfreute mich einer Dusche. Bonne nuit.

RdGA Tag 3 – Montreux – Valloire

Im etwas überhitzen Zimmer gut übernachtet, genoss ich mein Frühstück mit einem wunderbaren Blick über den Genfersee, unweit des schon besuchten Freddie Mercury Memorial.

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Danch ging es um den Genfersee richtung Evian, ohne französischkenntnisse, beginnt an dieser Grenze für mich die Route des Grandes Alpes. Bonjour France!

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Von dem Örtchen Evian war ich dann doch etwas enttäuscht, erstens hatte ich mir alles blau-rosa vorgestellt (ja, die Werbung hat mich geprägt) und zweitens kostete eine Flasche Evian in Evian genau gleich viel wie sonst wo.

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Nachdem ich teures Wasser eingekauft hatte, hatte ich meine zweite dumme Idee dieser Reise, ich wollte noch etwas dem See entlangfahren, bevor ich den ersten RdGA Pass anfahren wollte. In der Höhe von Thonon-les-Bains hätte ich links auf die D902 gehört, ich bin jedoch geradeaus weiter gefahren, Warum? Keine Ahnung!

Wie ich dann zu spät merkte, gab es auf der D26 nur eine Verbindung auf die besagte D902 und auf diesem Weg wurde der Belag gerade ausgebessert. *grgr* Also keine Change die Route des Grandes Alpes standesgemäß zu beginnen. Somit musste ich den ersten Pass, den Col des Gets von der Seite anfahren auf der ich eigentlich runter kommen wollte und auch 40min später wieder runter kommen werde. Dennoch ich habe den Pass angefahren und war oben und hab ein Foto, wenn auch ein langweiliges.

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Dafür sollte nun das erste Highlight was die Route des Grandes Alpes betrifft kommen, der Col de la Colombière, wenn auch nur 1613m hoch, freu ich mich es geschafft zu haben, dort ein drei gängiges Menü bestellt zu haben.

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EXPERTEN TIPP! – Wer in diesem Souvenir Shop einen Magneten einkauft, kann 1.-Euro sparen, wenn er diesen auf der anderen Strassenseite kauft.

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Weiter auf der Route des Grandes Alpes – Fototour geht es mit dem Col des Aravis, der auf der Südseite Lust auf mehr macht.

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Fast noch langweiliger als am Col des Gets war es am Col des Saisies, da gab es eigentlich weder Marterpfahl noch Grenzstein, lediglich ein Kreisverkehr mit kleinem Schildchen kennzeichnet das man sich hier auf einem Pass befindet.

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Nach dem schlechten Start rund um den Col des Gets freute es mich zu wissen, daß ich nun richtig war.

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Wir kommen nun zum Col du Pré. Ich habe meine Tour wirklich lange geplant, hab mir schöne Strecken und ebenso tolle Pässe eingebaut, aber wieso habe ich nur den Col du Pré und die Anfahrt über den Norden hierzu miteingeplant? Der Weg ist teilweise so eng, daß ich dachte, hier kannst du nicht richtig sein.

Zwischen den Pässen habe ich immer wieder Verbindungspunkte / Wegpunkte gesetzt, damit mich mein Garmin Navi auch tasächlich die von mir gewünschte und geplante Route führt. Aber wenn Dir selbst Dein Navi sagt, auf diesem Weg solltest Du umdrehen, dann überlegst Du Dir schon:

1.Bin ich hier richtig?
2.Was zum Teufel mach ich hier?
3.Fuck, wo bin ich hier überhaupt?

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Aber wieder einmal sollte die Abfahrt vom Pass alles erklären, ein toller Blick auf den Lac de Roselend und anschliessender Fahrt über den Stausee entschädigte mich für die Auffahrt. Aber es sollte noch besser kommen.

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Die Auffahrt zum Cormet de Roselend war rückblickend einer der schösten Pässe der ganzen Reise. Offenbar habe ich diesen so flott befahren, daß ich vergessen hatte ein Foto von der Auffahrt zu machen. Aber natürlich habe ich eins vom Pass.

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Auf dem Weg nach Val-d’Isère habe ich diese Fotos geschossen. Eine Ducati 1199 Panigale S bei dem der sehr sportlich fahrende Fahrer nicht nur ein sehr junges Mädchen mitnimmt, sondern auch vorne am Tank einen Hund sitzen hat. Ich war froh 2, 3 Fotos hinter dem Motorrad fahrend zu kipsen, ein Überholen war mit mir versändlichweise nicht möglich.

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Beim Lac du Chevril habe ich dann die Verfolgung sein lassen und mich wieder der Flora und Fauna hingegeben, hierzu ein Foto vom Lac du Chevril richtung Tignes mit der Statue von Livio Benedetti im Vordergrund.

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Nach der durchfahrung des ewig dauernden Wintersportortes Val-d’Isère in dem offenbar alle Schritttempo fahren, sollte der Höhepunkt des heutigen Tages folgen, der Col de l’Iseran.

Der Col de l’Iseran ist mit einer Höhe von 2764 m der höchste überfahrbare Gebirgspass der Alpen und somit die Nr. 1 bei meiner Top 10 Alpenpässe Tour, dementsprechend muss a schönes Foto her, wenn net zwei, wenn scho das Wetter so perfekt mitspielt.

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Übrigens, ich hab für diese Salzburger Fahrradfahrer noch 5 oder 6 Fotos gemacht, die haben sich bis heute nicht auf meine E-Mail gemeldet. Sollte sie wer er-kennen, bitte das Feedbackformular nutzen.

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Wie schon erwähnt, das Wetter war perfekt und die Abfahrt ein Traum.

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Zwar war es schon wieder nach 19Uhr, dennoch war ich gut gelaut am Weg zum Col du Télégraphe, der dann auch schnell erreicht wurde.

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In Valloire am Fusse des Col du Télégraphe habe ich eine nette Biker Unterkunft gefunden. Am Abend sollte es auf Grund des Feiertages am nächsten Tag ein tolles Feuerwerk geben, was will man mehr?

DIY Navi Halterung für BMW F800GS

In meinem Lieblingsforum http://www.800gs.de habe ich diese tolle DIY (Do it yourself) Ergebnisse gesehen, wie es einige User geschafft haben, Ihr Navi oberhalb der Armaturen zu montieren:

Daher dachte ich mir, über den Winter bastle ich mir auch so was. Tja, im Winter war es mir dann doch zu kühl, aber jetzt genau zu Saisonstart habe ich es geschafft.

Ziel war es, wie die Touratech Halterung für das Garmin zumo660 Navi mittels einer selbst gebastelten Alustange oberhalb der Armaturen meiner BMW F800GS so anzubringen, daß die Halterung die Armaturen nicht verdeckt und dennnoch von der Desierto Verkleidung geschützt ist.

Wichtig war mir zusätzlich, daß die Verstellmöglichkeit der Desierto Verkleidung in keinerlei Hinsicht beeinträchtigt wird.

Daher hier nun mein fertiges Produkt:

Nachtrag vom August 2013:

Ich bin nun die Route des Grandes Alpes und die Top 10 Alpenpässe mit dieser Konstruktion erfolgreich abgefahren, ich kann mit Stolz sagen: „Ja, es wackelt wenn es ruckelt, aber es hält noch immer bombenfest!“